Glamping

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GLAMPING

Erwachen mitten in der Natur!

Wer wacht nicht gerne mitten in der Natur auf – bei Vogelzwitschern und den ersten Sonnenstrahlen? Aber in einem „fliegenden Zelt“, einem durchsichtigen Bubble auf der Wiese oder einem Baumhaus in den Baumwipfeln? Das Übernachten in außergewöhnlichen Unterkünften mit viel Naturfeeling boomt. Oft nennt man es „Glamping“, aber nicht immer.

von Angelika Mandler-Saul

Baumhauslodge Schrems

Glamping? Wie meinen?“ – Die meisten Menschen verstehen im ersten Moment fälschlicherweise wirklich „Camping“, und damit ist der Ofen bei vielen dann auch schon ganz schnell wieder aus. Denn Camping erinnert uns zu oft an nasse Schuhe, harte Luftmatratzen, durchweichtes Essen im Vorzelt, Ungeziefer allerorten und schmutzige Sanitäranlagen.
Camping-Feeling können aber heutzutage auch all jene testen, die kein ­eigenes Zelt, keinen Wohnwagen und keinen Campervan besitzen: Viele Campingplätze bieten fix installierte Wohnwagen, Mobilheime und Holzhütten zur Miete an – für alle Naturverbundenen, die direkt am Campingplatz die berühmte Campingluft schnuppern wollen, jedoch die Anschaffungskosten ­einer eigenen fahrbaren Unterkunft scheuen. In Skandinavien sind Hütten auf dem Campingplatz ­immer schon sehr beliebt gewesen, es gibt sie dort in allen Kategorien zu mieten. Ein Campingplatz, der keine solchen „Mobilhomes“ mit eigener Küche, Sanitäranlagen, zwei bis drei Schlafzimmern und Terrasse im Angebot hat, ist dort kaum zu finden. Immer beliebter sind auch die Luxusvarianten diese Mobilheime, die kaum mehr von einem kleinen ­Chalet oder Bungalow zu unterscheiden sind. Mobilheime als Luxusvariante des Campings sind also schon lange nichts Außergewöhnliches mehr. Das allein ist aber noch nicht das mysteriöse Glamping. Aber auch.

Was ist denn Glamping nun eigentlich wirklich? Das Wort „Glamping“ ist eine charmante Mischkulanz aus „Camping“ und „glamorous“. Es hat also seinen Ursprung sehr wohl auf dem Campingplatz bei den besagten Luxusmobilheimen, die den mobilen Womo-Campern meist die erste Reihe mit Meerblick gründlich verstellen. Das Kunstwort „Glamping“ bezeichnet nun unter anderem solche fix in­stallierten Mietunterkünfte auf Campingplätzen, die oft äußerst luxuriös und bequem und eben mit diesem Hauch von Glamour daherkommen.

Glamping praktizieren aber generell all diejenigen, die lieber auf Luftmatratzen, eigenes Geschirr, Entsorgungsmodalitäten, Stellplatzsuche und gewöh­nungs­bedürftige Gemeinschafts-Sanitär­anlagen verzichten wollen. Außer­gewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten an ungewöhnlichen, aber meist naturnahen Locations: das ist Glamping in Österreich. Wohnen in der Natur, nachhaltig oder luxuriös, einsam oder mit kulinarischer High-­Endversorgung – oft mit einem Touch von Luxus und vielen natürlichen Baumaterialien.
Glamping kann vieles sein, nicht nur die First-Class am Campingplatz: ein Baumhaus, eine luxuriöse Vollholz-Lodge, ein energieautarker Wohnwaggon, ein Schlaf-Fass, ein Holzkubus, ein durchsichtiges Luftzelt oder Camping-PODs. Mittlerweile gibt es viele Varianten an abwechslungsreichen Unterkünften mitten in der Natur, unter den Sternen oder in den Bäumen, sodass der ursprüngliche Camping-­Gedanke durchaus nicht mehr im Vordergrund steht. Glamping hat sich somit längst vom Campingplatz verabschiedet und findet sich etwa im Wald, beim Restaurant, auf dem Berg oder auf einem aufgelassenen Bahnhof. Glamping kann heutzutage überall sein.

Ein nachhaltiger Holz-Wohnwaggon, den man überall auf der Welt aufstellen kann und in dem man vollkommen energieautark wohnt – das sind die Waggons, die im Rahmen von Österreichs erster Crowdinvesting Aktion 2013 entstanden sind. Mittlerweile gibt es mehrere Prototypen, und testen kann man sie auch: Glamping im Waggon „Fanni“ zum Testen oder gleich bei Sonnentor im Waldviertel. Dort heißt ein Waggon etwa „Anna Apfelminze“. Vom Glamping zum nachhaltigen Autark-­Wohnen in einem Tiny House – irgendwann fängt man immer an.

Fotos: Helmuth Weichselbraun/Kleine Zeitung, Angelika Mandler-Saul, Joewoergoetter
Biwak am Millstätter See
Erdhäuser Weissensee
Wiener Alpenbett in der Wiesn Restaurant Triad

„Anna Apfelminze“ Land-Loft bei Sonnentor 

Schlaffässer Campingplatz Natterer See

Baumhotel Kopfing

Die schönsten Locations für Glamping-Unterkünfte sind in Österreich in den Wäldern

Von der einfachen Waldhütte wie im Weinviertel über Familien-Baumhotels wie beim Baumkronenweg bis zum Luxus-Baumhaus für romantische Stunden findet man in Österreich zahlreiche abwechslungsreiche Unterkünfte unter dem grünen Blätterdach. Wenn dann noch ein Erlebnis- oder ein Tierpark dabei ist, dann kann man auch Familien begeistern.

Je luxuriöser die Glampingunterkunft, desto mehr Ausstattung ist vorhanden – und fast überall stehen private Sanitärmöglichkeiten direkt in der Unterkunft zur Verfügung, denn darauf wollen die wenigstens Glamper heute verzichten, sogar im Luxus-Safarizelt oder im Holzcottage. Ob der Anbieter seine „location“ aber tatsächlich als „Glamping“ tituliert oder nicht, das ist eine sehr persönliche Sache.

Ein ganz besonderes Bio-Refugium entstand heuer in der Buckligen Welt im Gut Guntrams. Hier kann man hervorragend schmausen, während man in Vollholz-Gartenlofts im Weingarten nächtigt und in der offenen Badewanne auf der eigenen Liegewiese abhängt: Im Gut Guntrams wohnt man in geschmackvollen Designermöbeln, elegant und doch mitten in der Natur. Frühstück und Lunch werden nebenan in der „Veranda“ serviert, die eigenen Bio-Hennen sorgen für Ei-Nachschub, und im Hofladen nimmt man noch wunderbare kulinarische Schmankerl für daheim mit. „Wir wollten unseren Gästen mit den Garten-Lofts einfach eine ganz besondere Übernachtungsmöglichkeit bieten, Urlaub überdrüber quasi“, erzählt Reinhard Adelsberger vom Gut Guntrams. „Und ja, unsere Gäste sind Naturliebhaber, Genussmenschen und Ruhesuchende, die nicht weit fahren wollen und vielleicht im Umfeld von Wien eine attraktive Unterkunft am Land suchen. Wir bieten eine Kombination aus Landwirtschaft, Wohnen, Essen und Trinken auf gutem Niveau und mitten in der Natur an – Camping gibt´s bei uns nicht. Glamping? Ich persönlich kann mit dem Begriff etwas anfangen, aber er könnte auch missverstanden werden.“ Wenn man sich die schicken Interieurs seiner Garten-Lofts ansieht, wird schnell klar, warum Reinhard Adelsberger nicht unbedingt mit Camping – auch nicht mit der Luxusvariante davon – in einen Topf geworfen werden will.

Die Kombination aus Kulinarik und Übernachtung gleich nebenan, mitten im Grünen, stand auch bei den Überlegungen von Uwe Machreich, dem Chef des beliebten Restaurants Triad in der Buckligen Welt, ganz oben. Der Haubenkoch wollte seinen Gästen eine stilvolle und doch naturnahe Übernachtungsmöglichkeit nach dem ausgiebigen Schmausen im Restaurant ermöglichen und hat dafür fünf „Bettn in da Wies´n“-Doppelzimmer in seinen Kräutergarten gestellt. Es ist Entspannung pur, wenn man von solch einem Alpenbett durch die großen Glasfenster hinaus in den Garten oder zum Teich späht.

Glamping-Lodge beim Prefelnig Teich
Baumkronenweg Kopfing

Ganz ähnlich – nämlich in heraus­ragend schöner Architektur im Grünen am Wasser – wohnt man etwa auch in Kärnten am Ossiachersee in der neuen Glamping-Lodge beim Prefelnig Teich. Hier hat sich ein Bauernhof zum Camping & Glamping bekannt: mobile Homes in Vollholz für vier Personen, voll ausgestattet mit Küche und Sanitär­anlagen und dennoch ein Hauch von Mikro-Abenteuer. Daneben in fried­licher Co-Existenz: die Campinggäste des Hofs mit Wohnwagen und Campervan. Es ist Platz für alle da.

Um die Ecke hat die Region Millstätter See mit ihren Biwaks an den schönsten Orten am und um den See einiges vorgelegt. Exklusive Rückzugsorte, wo wirklich nichts und niemand stört und man sich direkt unter dem Sternenzelt wiederfindet. Auch hier Glamping-Feeling pur: Wohnen im „Under a trillion stars hotel“ für all jene, die einmal etwas anderes ausprobieren möchten. Auf einer Blumenwiese, an einer plätschernden Quelle oder hoch über dem See am Waldrand mit entsprechendem Ausblick: Die Biwaks am Millstätter See gibt es in verschiedenen Varianten, aber immer direkt in der Natur – ein sehr intimer Rückzugsort für zwei mit einem Waschraum, einer Glasfront und Bett, Tisch und Stühlen. Das war´s, und mehr braucht man auch nicht.

Schon einmal etwas von einem durchsichtigen Bubble-Hotel oder Flying Tents in den Bäumen gehört? Dazu gehört schon ein bisschen mehr Abenteuerlust.

Am Weissensee wohnt man in Erdhäusern eher bodennah statt in luftigen Höhen. Auf den ersten Blick übersieht man sie leicht, aber wer drinnen ist, will so schnell nicht mehr hinaus. Das macht das natürliche Raumklima, das dort herrscht, denn: Hier atmen die Wände, sie kühlen im Sommer und wärmen im Winter.

Am Natterer See bei Innsbruck gibt es besonders viele Möglichkeiten, um ins Glamping-Feeling „kontrolliert“ reinzuschnuppern, ob in einem Safarizelt oder einer Wood-Lodge zwischen den Bäumen und im Schlaf-Fass. Auch hier war man Vorreiter in Sachen Glamping. Der Campingplatz Ferienparadies bietet eine riesige Palette an ungewöhnlichen Unterkünften.
Sogenannte Schlaf-Fässer stehen bereits auf vielen Campingplätzen. Wer die runden Unterkünfte, die meist nicht mehr als ein Bett und einen Hocker bieten, nutzt? Unternehmungslustige Kleinfamilien, Wanderer und Radfahrer etwa. Übersichtlich, gemütlich, günstig und mit einem urigen Hauch von Camping. Eine unkomplizierte und lustige, manchmal abenteuerliche Übernachtungsmöglichkeit für zwischendurch.

Ferienparadis Natterersee Safari Lodge
Gartenlofts Guntrams Gergely
Waggonhotel Angerer

Baumhotel statt Luxusschuppen, Flying Tents, Holz-Biwaks und Living in Frames. Das Holzfass für eine Nacht oder ein Upgrading auf einen Camping-POD? Von der einfachen Unterkunft im revitalisierten Waggonabteil über romantische Zigeunerwägen, Wood Lodges und Safarizelte bis hin zu Gartenlofts und dem Alpenbett:
Mit oder ohne Campingplatz: Österreich kann Glamping längst!

Tipps Glamping

Im Wald und auf der Heide

Wood Lodges auf dem Campingplatz Natterer See (Tirol): In der Panorama-Ausführung wohnt man zu zweit, in der Family-­Variante zu viert zwischen den Bäumen in einem Extrateil des Campingplatzes. Die Holzlodges haben eine Panoramaterrasse, eine Kochnische und einen Wohn- und Schlafbereich sowie ­Möbel für die Terrasse.


Ikuna Tipi-Hotel Natternbach (OÖ): Im Ikuna Tipi-Hotel logiert man in zweistöckigen Tipi-Suiten, die in Kombination mit dem abendlichen Lagerfeuerknistern für echtes Hide Away Feeling sorgen. Dazu gibt´s den Naturerlebnispark mit Action Area. Foto: 

Lagerfeuer Feeling beim eigenen Tipi. Referenz: IKUNA Naturresort

Living in Frames bei Güssing (Steiermark): Ein ganz spezielles und extra patentiertes Konzept des „Contemporary and Pure Living in Nature“. Auszeit wird neu interpretiert in ­einem beheizbaren Holzkubus mit Natursteinen im Naturgarten mit Gartenteich. Verspiegelt und verglast.

Bubble Tent Hotel Steinbach am Attersee (OÖ): Einzigartige Übernachtung unter dem Sternenzelt in einer großen, durchsichtigen Zeltplane mitten auf der Wiese.

Glamping Lodges am Prefelnig Teich bei Urlaub am Bauernhof in Ossiach (Kärnten): Glamping am Bauernhof am Teich in entzückenden Vollholz-Tiny-Homes inklusive Wohnküche – sogar mit Geschirrspüler, Herd und Kaffeemaschine sowie Dusche und WC.

Glamping Park Mönichkirchen (NÖ): Die Selbstversorgerunterkünfte eröffnen im Laufe des Sommers 2019. Woodlodges, PODs und Trolls werden angeboten – alles aus Holz, unmittelbar bei der Erlebniswelt Mönichkirchen.

Himmel-Chalets am Alpencamping Nenzing (Vorarlberg): Der mehrfach ausgezeichnete Luxus-Campingplatz bietet innovative Chalets in außergewöhnlicher Architektur an: Den „Himmel auf Erden“ findet man in den exklusiven Unterkünften mit ­Kamin, Panoramabalkon und Kuschelgalerie.

Biwaks unter Sternen (Kärnten): Außergewöhnliche Orte zum Chillen zwischen Millstätter See und Berg sind die sieben verschieden gestalteten Biwaks aus heimischen Hölzern.
Panoramafenster, extra Waschraum und Rückzugsorte par excellence für zwei. Jedes Biwak ist ein bisschen anders.

In den Bäumen

Baumhauslodge Schrems (NÖ): Hier wohnt man zu zweit luxuriös auf etwa 5 Meter Höhe. Das Baumhaus ist mit einem Wohn-/Schlafbereich sowie Badezimmer und WC ausgestattet. Durch die großen Fenster hat man freie Sicht auf den Wald, knisternder Kamin inklusive. Frühstück wartet im Kühlschrank.

Baumhaus Althofen beim Prechtlhof (Kärnten): Seelenluxus pur für zwei. Ein romantisches Baumhaus in luftiger Höhe mit Dachterrasse und allem Drum und Dran für Naturliebhaber: Denn das Baumhaus befindet sich in der Krone einer uralten Linde.

Baumzelt auf dem Campingplatz Anderwald (Kärnten): Der überschaubare Campingplatz in den Karawanken liegt am ­Faaker See. Nur 5 Meter vom Strand entfernt hängen die Baumzelte und warten auf müde Glamper mit Schlafsack.

Träumen unter Bäumen: Flying Tents (Salzburg): Eine unvergessliche Übernachtungsmöglichkeit im Salzburger Almwald. Schlafen im Flying Tent. 100 Meter entfernt liegt die rettende Almhütte der Mooseggalm für ein wärmendes Lagerfeuer oder auch für das Frühstück danach.

Baumhotel am Baumkronenweg Kopfing (OÖ): Sechs Häuschen hoch droben in den Bäumen, die nur über viele Stufen erreichbar sind. Das sind die Holzhäuschen im Baumhotel, die gerade bei Familien hochbeliebt sind. Kochnische inklusive.

Baumhotel Styrassicpark (Steiermark): Im beliebten Dino-Park kann man in 14 kleinen Baumhäusern mit Außenterrasse auch übernachten. Das Sanitärhäuschen ist extra. Cool für Kids!

Tierpark und Baumhotel Buchenberg (NÖ): Schlafen unter der Baumkrone mit atemberaubender Aussicht. Das Baumhaus ist für zwei Personen mit einem Kingsize-Bett und einem zusätzlichen Hochbett im Dachgiebel für eine Person ausgestattet.

Ein Baumhaus als Hochzeiterhütte im Almdorf Seinerzeit (Kärnten): Hier logiert man in luxuriös ausgestatteten Chalets, die nachhaltig aus Zirbenholz gebaut wurden – und das auf etwa 1400 Meter Höhe im Almdorf mitten in der Natur.

Nachhaltig

Sonnentor Land-Lofts (NÖ): Schlafen im Kräutergarten! Ressourcenschonend und energieeffizient hergestellt sind die zwei Land-Lofts. Man wohnt im gepflegten Holzwaggon mit eigenem Grillplatz. Gewürze und Tees sind natürlich hier inkludiert. Frühstück gibt´s auf Bestellung.

Wohnwaggon Fanni/Karl (NÖ): In der Sommerfrische Region im Piestingtal oder in Traismauer kann man probewohnen: In einem vollkommen energieautarken Wohnwaggon, der weltweit ein einzigartiges Projekt ist.

Erdhäuser am Weissensee (Kärnten): Die Erdhäuser am Weissensee liegen unter der Erde und schauen quasi mit großen ­Augen aus der Wiese hervor. Man wohnt im „Drunter“ oder „Drüber“, mit drehbarem Kamin, Wohnraumlüftung und ganz nahe an der See-Promenade. Eigener Strandzugang!

Waldhütten im Ochys Waldfreizeitpark (NÖ): In den Waldhütten im Kletterpark schläft man unter dem Glasdach inmitten der natürlichen Baustoffe Holz und Hanf direkt unter den Bäumen. Mit Warmwasser und Komposttoiletten.

Schlafen im Fass

Schlaffässer stehen zumeist auf einem Campingplatz, der für die Sanitäranlagen zuständig ist. Denn die Fässer sind so klein (und gemütlich), dass es meist wirklich nur zum Schlafen reicht:
Schlaffass am Neusiedler See (Burgenland)
Schlaffässer am Camping Natterersee (Tirol)
Schlaffässer beim Camping Schluga (Kärnten)
Schlafen im Weinfass im Winzerhof Küssler (NÖ)
Schlafen im Holzfass in Tattendorf (NÖ)
Schlaffass am Camping Au an der Donau (OÖ)
Wohnfässer am Camping Dreiländereck (Tirol)
Schlaffässer plus Saunafass am Campingplatz Weisses Rössl in Velden (Kärnten)

Safari Style und Camping PODs

Safari-Lodge-Zelte am Campingplatz Natterer See (Tirol): Ein bisschen wie in Afrika. Diese Safari Lodges bieten Platz für 5 bis 8 Personen und sind sogar mit Zentralheizung ausgestattet.

Safarizelt am Camping Bella Austria, Peterdorf (Steiermark): Ein Safarizelt wie in Afrika mit Küchenzeile und Kühlschrank am Campingplatz. Holzboden, zwei Schlafräume und Terrassen­möbel sowie ein kleiner elektrischer Ofen.

Luxus-Lodgezelt am Campingplatz Breznik (Kärnten): Ein Lodgezelt beim Turnersee für die ganze Familie am Campingplatz ­– mit Hängematte, Veranda und Kräutergarten inklusive Sanitäranlagen im Zelt.

Holz-PODs am Sonnen- und Panoramacamping Seeboden (Kärnten): 4 Betten, eine Mini-Kaffeeküche und ein eigenes WC gibt es pro POD auf dem Campingplatz nahe dem Millstättersee. Plus: Eine schöne Holzterrasse davor.

Camping-PODs am Putterersee (Steiermark): Die kleinen Holzhütten mit Doppelbett, Sitzgelegenheit und Miniküche stehen mitten auf dem Campingplatz und damit nahe dem Badestrand. Sanitäranlagen nutzt man ebenfalls am Platz.

Zelt aus Holz – am Camping Au an der Donau (OÖ): Ein uriges Mietzelt mit Matratzen. Schlafsack mitbringen und alle Anlagen des Campingplatzes mitnutzen. Basic, aber cool.

Wood Cubes am Fugocamp in Kleblach-Lind (Kärnten): Ganz neu sind die fünf Vollholz-Cubes mit je 34 m² Wohnfläche und eigenen Terrassen. Auf Wunsch gibt´s eine eigene Zapfanlage mit Villacher Bier dazu.

Betten für Gourmets

Das Wiener Alpenbett beim Triad in der Buckligen Welt (NÖ): Nach dem Schmaus wohnen im Gästezimmer „In da Wies´n“ mit Ausblick in den Kräutergarten – ein Zimmer wie vom Himmel gefallen, ein Bett mitten in der Natur.

Grafenegg-Cottages im Schlosspark (NÖ): Übernachten im Schlosspark in Cottages nahe dem Wolkenturm und dem Mörwald-Restaurant im Schloss mit je vier Zimmern pro Cottage plus Gemeinschaftsraum mitten im Grünen.

Weinlofts am Eisenberg (Steiermark): Drei verschiedeneWeinlofts (vom revitalisiert urigen Kellerstöckl bis supermodern) mit freistehender Doppelbadewanne mit Ausblick – in der Südsteiermark. Kaminfeuer, warme Farben und „Mehrblick“.

Die Lodges des Bärenhofs Kolm (NÖ): Gleich neben dem beliebten Ausflugsziel Bärenhof Arbesbach liegt das Restaurant Bärenhof des Haubenkochs Michael Kolm, das drei entzückende Lodges mitten auf der Wiese nebenan anbietet.

Bio-Refugium im Gut Guntrams (NÖ): Hochmoderne Gartenlofts, eingebettet in die Natur – hoch droben auf Stelzen schwebend mit Top Kulinarik, Liegewiese und eigener Granitbadewanne im Freien. 

Wohnen im Waggon

Das Waggonhotel beim Angererhof (Steiermark): Das einzige Schmalspur-Waggonhotels Europas liegt beim Angererhof. Hier schläft man im 124 Jahre alten Waggon der Feistritztalbahn.

Wohnen in Gypsy-Wägen am Hallstätter See (OÖ): Der Campingplatz am Hallstätter See hatte immer schon was ganz Besonderes: Flair, Retro-Style, Charme und viel Glamour. Jetzt gibt es hier auch romantisch ausgestattete Gypsy-Wägen zum Wohnen und Genießen mitten im Öko-Feng-Shui-Park am See.

Schlafen im Waggon (NÖ): Zwei Waggons, die saniert wurden und nun als Unterkunft dienen. Sechs Einzel- und ein Doppelabteil mit Sitzecke und Kochnische kann man hier an der Thaya mieten. Frühstück gibt´s im nahen Gasthaus.

Glamping mit Hund

Naturnah, außergewöhnlich oder nachhaltig nächtigen: Glamping und Abenteuer erleben schließt manchmal den Familien-­Vierbeiner aus. Aber u. a. in den folgenden Unterkünften sind Hunde (tw. mit Aufpreis) dennoch willkommen:
Weinlofts am Eisenberg, IKUNA im Hotel (nicht im Naturpark), Almdorf Seinerzeit, Baumhotel Styrassic Park, Weinfass im Winzerhof Küssler, Baumhaus Prechtlgut, Camping-POD Putterersee, Lodges am Bärenhof Kolm, Waggonhotel Angererhof, Gold Camping Seeboden. In zwei von sieben Biwaks am Millstättersee, Waldhütten im OCHYS Waldfreizeitpark, Schlaffässer des Camping Dreiländereck, Holzzelt und Schlaffass am Camping Au an der Donau, Mieteinheiten am Camping Schluga (Badestrand für Hunde!)

Irlands wilder Norden

Irlands wilder Norden

Irlands wilder Norden

Auf den Klippen in der Sonne sitzen, sich von Wind und Wellen den Geist erfrischen lassen und abends gemütlich im Pub schlemmen: Eine Reise durch den Norden der irischen Insel entspannt und entschleunigt.

Hier finden Sie die besten Tipps abseits der klassischen Touristenpfade, um den Urlaub inmitten sagenumwobener Landschaften in vollen Zügen zu genießen.

 von: Anita Arneitz

Landzungen rekeln sich weit hinaus ins Meer, während die Buchten dramatisch zerfurcht sind. Auf ­einer Länge von fünf Kilometern hat die Natur mehr als 40.000 schwarzbraune Säulen geformt, die wie eine Straße aus Pflastersteinen aus dem Meer aufsteigen. Das weckt den Entdecker in einem: Stundenlang den Wellen zusehen, über Basaltsteine hüpfen und Felsen nach Gesichtern absuchen.

Der Legende nach entstanden die Basaltsteine des Giant´s Causeway in Nordirland, die inzwischen zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, durch den Riesen Finn McCool. Um davon ein wirklich schönes Erinnerungsfoto zu machen, muss man aber entweder schnell sein oder Geduld haben. Denn das Licht ändert sich von Sekunde zu Sekunde. Sonnenschein und Wolken treiben ein rasant abwechslungsreiches Spiel. Das ist typisch für den Norden Irlands und die Küste Nordirlands. Hier hat noch die Natur das Sagen.
Heute bietet Madeira eine Fülle an Unterhaltung. Es hat schon lange sein Image als „Pensionisten-Insel“ abgelegt und ist ein Reiseziel für alle Altersgruppen geworden. Mit 57 Kilometer Länge und 22 Kilometer Breite hat Madeira rund 1.300 Kilometer Wanderwege in schroffen Gebirgslandschaften, entlang felsiger Steilküsten sowie durch riesige Lorbeer­wälder und legt Wanderern buchstäblich ein Paradies zu ­Füßen. Aber auch Taucher, Surfer, Radfahrer und Extremsportler haben die Insel für sich entdeckt. Ausflüge entlang der Küste, um Wale und Delfine zu beobachten, oder eine Jeep-Safari bringen auch für weniger Aktive Abwechslung. Für Entspannung sorgen viele wunderbare Hotels.

Die Insel besitzt eine überaus üppige und artenreiche Pflanzenwelt. Gewächse aus aller Welt werden seit der ersten Besiede­lung Anfang des 15. Jahrhunderts und besonders seit etwa 200 Jahren in öffentlichen und privaten Gärten und Parkan­lagen kultiviert, die sich hauptsächlich in der Hauptstadt Funchal und deren Umgebung befinden. In dieser Stadt mit kolonialem Charme findet man bemerkenswerte Bauwerke und interessante Museen. Eine Entdeckungsreise auf dieser Insel belohnt in jedem Fall mit majestätischen Szenarien.

Foto: Küstenpfad „The Gobbins“.
Foto Pixabay: Basaltsteine des Giant´s Causeway

Traumhafte Küstenstraßen

Wer das Meer und Wanderungen entlang der Klippen liebt, wird von der ursprünglichen Küste in Nordirland begeistert sein. Mit einem Mietauto lässt sich die sogenannte Causeway Coastal Route, ausgehend von Belfast bis nach Derry-Londonderry, gemütlich in einer Woche abfahren. Die Küstenstraße führt vorbei an einsamen Buchten mit weißen Sandstränden, herausragenden Felsformationen und kleinen Ortschaften. Überall warten Aussichtsplätze oder lohnenswerte Abstecher ins Hinterland. Ein Must-Visit neben den Basaltsteinen des Giant´s Causeway ist der legendäre Küstenpfad „The Gobbins“.

Wandern in den Klippen

Der Pfad über dem Meer wurde 1909 von Ingenieuren entwickelt. Die Techniker wollten damals nicht irgendeinen Wanderpfad zwischen den Klippen schaffen, sondern ein monumentales Erlebnis in Anlehnung an die moderne Architektur. The Gobbins war ein Teil der Vision von Berkeley Deane Wise. Als Ingenieur leitete er die Belfast and Northern Counties Railway Company, die zu dieser Zeit die spektakuläre Landschaft im Norden mit der Dampfeisenbahn erschloss. Per Hand wurden Tausende Stufen in die Felsen geschlagen, Brücken und Tunnel errichtet. Im Mai 1902 wurde der Pfad mit der längsten Hängebrücke Irlands eröffnet. Im Nu waren „The Gobbins“ ein Besuchermagnet.

Durch die Weltkriege und wirtschaftliche Turbulenzen geriet der Pfad allerdings im Laufe der Zeit in Vergessenheit. Das Meer holte sich die Holzbretter, das Salz knabberte am Eisen. Mithilfe der Europäischen Union und viel Einsatz der Einheimischen wurde der Pfad aber wieder rekonstruiert. Es gelang, den historischen Charme zu erhalten. Bei einer Wanderung rauschen die Wellen unter den Füßen an Land, es geht durch einen dunklen Tunnel unterhalb des Meeresspiegels hindurch in eine Schmugglerhöhle und über mehr als 20 ­Brücken hin zu einem Schutzgebiet der Vögel. Mit viel Glück erhaschen Wanderer sogar einen Blick auf einen brütenden ­Papageientaucher oder sehen die schottische Küste mit ihren Windrädern – diese ist nur wenige Kilometer entfernt. Ein wenig Kondition muss man allerdings mitbringen. Es geht rund zwei Stunden unzählige Stufen rauf und runter. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Foto Pixabay: Derry-Londonderry

Trip in die City

In Derry-Londonderry geht die Causeway Coastal Route in den Wild Atlantic Way über. Wer ausreichend Zeit mitbringt, kann dieser Küstenstraße noch 2500 Kilometer lang folgen. Oder eine Übernachtung in Derry-Londonderry, der zweitgrößten Stadt Nordirlands, einplanen und zurück nach Belfast oder Dublin fahren. Das Wahrzeichen der Stadt Derry-Londonderry ist eine rund 1,5 Kilometer lange mittelalterliche Mauer um die Altstadt, die im 17. Jahrhundert erbaut und seitdem niemals zerstört wurde. Besichtigt werden kann die Mauer bei einem Spaziergang über einen Rundweg.
In den Städten gibt es keine weiten Wege. Sogar in Dublin und Belfast liegt alles nah beieinander. Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen, Sehenswürdigkeiten und Pubs werden zu Fuß erkundet. Am besten mit Sneakers und Regenschirm. Die Zentren sind voll mit unebenen Pflastersteinen und das Wetter wechselt sowieso ständig. Daher nicht gleich in Panik verfallen, wenn es mal regnet. In ein paar Stunden kann das schon wieder ganz anders aussehen. Es kann auch durchaus sein, dass die eine oder andere Küstenwanderung ins Wasser fällt, weil just an diesem Tag die Felsen rutschig sind oder der Wind über die Pfade fegt. Dann ist es an der Zeit für eine Verkostungstour, ein wenig Shopping, einen Galeriebesuch oder einen Tag im Spa.

In den Wellnessbereichen wird verstärkt auf regionale Produkte und alte Traditionen gesetzt. So wird zum Beispiel wieder in Seegras gebadet. Wie vor Hunderten von Jahren werden Algen und Seetang mit der Hand eingesammelt und frisch für Kosmetikbehandlungen verarbeitet. Einst war das ein großes Geschäft. Vor allem entlang des Causeway florierte bis 1930 das Business mit Algen und Seetang, das in erster ­Linie von Frauen betrieben wurde. In der Bucht vom Giant´s Causeway stellten sie Zelte mit Tee auf, und an die 300 Fremdenführer unterhielten die Ausflügler mit Geschichten vom Riesen Finn McCool. Heute übernimmt das ein Audioguide in mehreren Sprachen. Aber Einheimische wissen sehr wohl noch Bescheid über die Heilkräfte der Küstenpflanzen. So galt etwa das dänische Löffelkraut lange als wichtiger Vitamin-­C- Spender und wurde kranken Seefahrern als Tee verabreicht. Allerdings schmeckte dieser alles andere als gut.

Fotos Pixabay: Typisch irisches Eingangstor
Foto: Traditionspub in Dublin

Gartenpracht wie in England

Obwohl die Landschaft rau und ursprünglich ist, ist das Klima mild. Deshalb strotzen die Gärten voll üppiger Blüten, und selbst bis an den Rand der Klippen wagen sich Heidekraut und Ginster vor. Augentrost, Thymian, Fuchsien, Weißdorn, wilde Orchideen und Rhododendronbüsche säumen die Wege. Das ganze Jahr über blüht irgendetwas. Daher darf ein Besuch in einem Garten bei einem Roadtrip durch Irland nicht fehlen.

Ein paar Kilometer von Dublins Stadtzentrum entfernt verzaubert das Malahide-Schloss mit seinen exotischen Pflanzen und Rosen. Ebenfalls in der Nähe schlagen in Mount Usher seltene Bäume seit dem 19. Jahrhundert ihre Wurzeln in den Boden und haben inzwischen schon so manche Star­allüre. Im Norden überstrahlt Mount Stewart alles. Das Anwesen mit prächtigem Herrenhaus und weitläufiger Gartenanlage ist Edith, der Lady von Londonderry, zu verdanken. Sie setzte sich bereits im Ersten Weltkrieg für die Frauenrechte ein und lud feine Gesellschaften zu sich nach Mount Stewart. Unter anderem begrüßte sie dort Winston Churchill. All diese Gärten sind zwar nicht so berühmt wie ihre englischen Nachbarn, aber mindestens genauso schön und längst nicht so überlaufen. Das gilt übrigens für den gesamten Norden der Insel. ­Perfekt für alle, die sich nach Ruhe und einer Offlinezeit im Grünen mit Meerblick sehnen.

Foto Pixabay: Wellness in Ashford Castle
Foto Pixabay: Must-see The Temple Bar in Dublin
Foto Pixabay: Landpartie mit Schafen
Foto Pixabay: Malahide Castle Dublin
Foto: Castle Ward, Co. Down

Klippen als Kulisse: Ausflüge zu Originalschauplätzen von Film und Serie

Star Wars oder Game of Thrones – Hollywoodklassiker und Serienhits wurden bereits auf der irischen Insel gedreht. Ein Glück für echte Fans, denn eigene Touren und Landkarten führen direkt zu den Originalschauplätzen. Am beliebtesten sind dabei die Game-of-Thrones-Drehorte. Mit einem digitalen Führer und einem Leihfahrrad geht es in gut zwei Stunden von einem Highlight zum Nächsten. Das Castle Ward, das in der Serie als Kulisse für die Burg Winterfell, dem Stammsitz der Familie Stark dient, ist dafür Ausgangspunkt. Hier finden auch immer wieder große Festivals für Fantasyliebhaber statt. Dann gibt es einen Mittelaltermarkt, Filmstunts und ein Meet-and-Greet mit den Schauspielern. Doch auch ohne Serienwissen ist ein Abstecher zu den Schauplätzen wie dem romantischen Strangford Lough, das ist ein riesiger Naturhafen, den bereits die Wikinger zum Anlanden benutzten, zu empfehlen. Die Landschaft ist einfach fotogen und instagramig schön.

Foto Pixabay: Glasnevin Friedhof Dublin

Tipps Nordirland

Naturerlebnisse in Nordirland

Wandern entlang der Klippen: Der Klippenpfad „The Gobbins“ kann nur gemeinsam mit einem Guide besucht werden. Dafür sollte man trittfest und schwindelfrei sein. Von Belfast erreicht man den Klippenpfad in einer guten Dreiviertelstunde Fahrzeit. 

Spaziergang am Meer: Wer gemütlich mit der Familie am Meer entlangwandern möchte, ist beim Giant’s Causeway richtig. Geöffnet das ganze Jahr. Zeit für Museum und Kaffee einplanen!

Paddeln in der Nacht: Bei Sonnenuntergang wird beim River Foyle in der Nähe der Stadt Derry-Londonderry das Kajak ins Wasser geschoben und mit Guide drei Stunden lang durch die Vollmondnacht gepaddelt. Ein besonderes Erlebnis unter dem Sternenhimmel!

Pilgern über die Insel: In Irland gibt es viele spirituelle Orte. ­Daher ist es ein echter Geheimtipp für Pilger und Weitwanderer. 

Reiten am Strand: Im Sattel mit im Wind wehenden Haaren den Strand entlangreiten – diesen Mädchentraum erfüllt man sich im Norden. Hier hat der morgendliche Ausritt lange Tradition und die Reitbetriebe befinden sich in unmittelbarer Nähe des Meeres wie das Hotel Dunfanaghy Stables oder die Holiday Horse Farm.

Grüne Touren: Abseits der Touristenpfade führen Touren zu ­Farmen und Produzenten. Von Whiskey bis hin zum Apfel Cider kann vor Ort alles verkostet werden. Dazu kommen Livemusik am Land und die schönsten Plätze für Sonnenuntergänge.

Radfahren: Küstenstraßen mit dem Mietauto abklappern geht gut. Aber mit dem Rad? – Geht sogar noch besser. Vor allem, wenn der Wild Atlantic Way gesperrt wird und Radler freie Fahrt haben. 

Coasteering: Über die Felsen klettern und dann in die Fluten springen – Adrenalin pur! 

Auszeit am See: Den See Lough Neagh haben noch nicht viele Touristen auf dem Radar. Er ist ein Kleinod für Outdoorfans.

Die schönsten Gärten

Landsitz à la Rosamunde Pilcher: Der Landsitz Montalto Estate wurde aufwendig restauriert und ist mit Café und Museumsshop sowie den Spazierwegen durch den Park jedenfalls einen Ausflug wert. 

Picknick: Besucher dürfen eine Decke mitnehmen und entspannte Stunden auf den Schlosswiesen von Malahide verbringen.

Im Reich der Bäume: Mount Usher Gardens & Cafés liegen in Ashford/Wicklow, das ist rund eine halbe Autostunde von Dublin entfernt. Im Café gibt es Köstlichkeiten aus eigenem Anbau, in den Shops Nützliches für den Garten zu kaufen.

Prachtgarten: Mount Stewart muss man einfach gesehen haben: Ein toller Garten mit faszinierender Geschichte. 

Foto: Ireland Tourism

Schlafen

Vom Schloss bis zum B&B – hier kann man auch mal nur eine Nacht bleiben und wird am Morgen mit einem kräftigen Frühstück mit Porridge, Toast, Speck und Würsten verwöhnt. In der Hauptsaison empfiehlt es sich aber zu reservieren, denn speziell in entlegenen Gebieten werden dann Unterkünfte schnell rar. B&B am Wild Atlantic Way: Elegante Pension mit Glamour. 

Hotellegende in Belfast: Heute ist das Grand Central wieder das Luxushotel im Norden. Der Ausblick von der Cocktail Lounge im 23. Stockwerk über den Hafen ist grandios.

Ökofarm am See: Urlaub am Bauernhof kann man beim Lough Erne machen. Aber nicht nur das. Auch Kochkurse und Gartenseminare werden geboten.

Nachhaltigkeitspionier: Als Vorzeigebeispiel in Sachen Nachhaltigkeit gilt die Ökolodge mitten im Grünen. 

Fürstlich gebettet: Auf Verabredung gibt es im Dunleath Mansion House im Ballywalter Park einen Lunch mit Lord und Lady Dunleath. Aber auch ohne adelige Stippvisite ist das Anwesen ein Traum. 

Foto: Dunleath Mansion House

Eine Nacht beim Earl: Im Westflügel von Crom Castle können Gäste nächtigen und vom Schloss aus mit dem Boot zu einer Erkundungstour über den See aufbrechen. Der Hausherr ist der 7. Earl of Erne und zeigt den Besuchern bei einer Führung auch die privaten Räume der Familie. 

Leuchtturm: Rund um den Leuchtturm auf Clare Island hat sich ein Luxushotel angesiedelt. Die Anfahrt auf die Insel kann zwar recht stürmisch sein, doch sie lohnt sich.

Historisches Stadthaus: Das Merchant´s House in Derry-Londonderry ist eines der wenigen Häuser aus dem 19. Jahrhundert, das liebevoll restauriert wurde. Jetzt ist es ein B&B mit hausgemachter Marmelade zum Frühstück.

Glamping unterm Sternenhimmel: Auf einer Halbinsel in Fermanagh schläft man in einer gläsernen Wohnkugel unter dem Sternenhimmel. Restaurant und Marina sind in der Nähe.

Golfparadies: Direkt am Strand an der Causeway-Küste liegt das bezaubernde B&B At the Beach.

Herrenhaus für Naturliebhaber: Das Mount Stewart Estate am Stanghord Lough wird Fotografen und Outdoorfans begeistern.

Fußballfans aufgepasst: Das Boutique Hotel George Best in Belfast im denkmalgeschützten Bauwerk ist komplett der Fußball­ikone gewidmet, Museum inklusive. 

Öko in der City: In Dublin nächtigen Umweltbewusste im Iveagh Garden Hotel, wo ein unterirdischer Fluss für Strom im Haus sorgt. 

Luxusurlaub: In Irelands Blue Book sind mehr als 50 Landhaus­hotels, Gutshöfe und Schlösser verzeichnet – für alle, die etwas ­Besonderes suchen.

B&B-Guide für Irland

Guide für Country Hotels

Schönheit UND Wellness

Im Reich der Naturdüfte: Am Wild Atlantic Way liegt die traditionelle Burren Perfumery, in der noch heute Naturparfüms, Seifen und Kosmetika nach alten Rezepten mit Wildkräutern und den Blumen der Burren hergestellt werden.

Baden im Seegras: Einzigartig an der Küste sind die Spa-Seegrasbäder. Dafür werden nur natürliche Produkte verwendet. Algen und Seegras lindern Beschwerden, stillen Schmerzen und machen die Haut schön. Der Seetang kommt direkt von County Down. Dort wird er per Hand geerntet und nach dem Spa nicht weggeworfen, sondern als natürlicher Dünger auf den Farmen eingesetzt.

Spa im Schloss: 800 Jahre gibt es das Ashford Castle bereits. Heute können in den historischen Mauern Gäste im Spa mit Hamam, ­Indoorpool und Blick auf Falknerei, See und Park entspannen.

Besondere Events

Beckett-Festival: In der Stadt Enniskillen, in der Samuel Beckett 1919 zur Schule ging, findet jedes Jahr im August ein literarisches Festival zu Ehren des Autors mit Theateraufführungen, Lesungen, Workshops und vielem mehr statt. 

Food and Drink Festival: Im Oktober gibt es in Dublin das große Food und Drink Festival mit irischen Spezialitäten. 

Museum und Kultur

Titanic Quarter: Das Highlight in Belfast ist wohl das Titanic Museum im Hafen. Immer wieder kommt etwas Neues hinzu. Ein Muss für jeden Fan. 

Fliegen oder Klettern wie ein Ninja: Kids können sich im Indoor-­Park austoben. Perfekt für Regentage.

Gratis ins Museum: Im National Museum of Ireland in Dublin und Mayo zahlt man keinen Eintritt und kann unterschiedliche Ausstellungen genießen. 

Kunst in Belfast: Ebenso gratis ist der Besuch des MAC Metro­politan Arts Centre in Belfast. Die drei Kunstgalerien zeigen immer wieder neue Ausstellungen.

Murals: Street Art gibt es schon lange in Dublin und Belfast. In Dublin sind schöne Wandbilder im Ausgehviertel Temple Bar zu finden, in Belfast hingegen im Cathedral Quarter. Mit oder ohne Tour. 

Schlemmen

Restaurant am Land: In einer ehemaligen Shirt-Fabrik in Letterkenny wird gut gekocht.

Essen in der Kirche: In Dublin trifft man sich in einer ehemaligen Kirche zum Kaffee und Essen. 

Foto: The Yellow Pepper Letterkenny

Shoppen

Modisches: In der Blarney Wollen Mills in Belfast werden seit 1823 aus Wolle Jacken und Pullis im britischen Stil gefertigt. 

Kulinarisches: Feinschmecker werden in den Markthallen von ­St. Georges Market in Belfast fündig.

Hin- und herumkommen

Beste Reisezeit: Im Juli und August ist es herrlich warm, aber Irlands Norden wäre auch im Frühling und Herbst eine Reise wert. Dann bekommt die Landschaft einen besonders mystischen Touch.
Anreise: Nordirland liegt im Norden der irischen Insel und ist ein Teil des Vereinigten Königreiches. Die Anreise geht am schnellsten per Flugzeug von Wien direkt nach Belfast oder Dublin. Von dort weiter mit dem Mietauto zur Küste fahren. Achtung: Lieber ein kleineres Auto nehmen, am Land sind die Straßen oft schmal. Für Campingfreunde gibt es in Nordirland eigene Routen mit Fähren und Stellplätzen.
Sprechende Landkarte: Irische Straßen- und Ortsnamen sind echte Zungenbrecher und auf Schildern auch mal in Gälisch angeschrieben. Eine Webseite mit mehr als 100.000 Bezeichnungen hilft beim Aussprechen und Verstehen. 

Weitere Infos: Karten und Infomaterial online auf www.discovernorthernireland.com oder www.ireland.com

Trends Juni

Trends Juni

Juni Trends

Hot in White

Verführerische Outfits in der Farbe des Sommers:
Weiß hat jedes Jahr Saison!

Photographer: Caro Strasnik
Styling: Miriam Braunböck
Hair &Makeup: Britta Tess
Models: Juliana Oneberg/SP Models
Location: SO/ VIENNA HOTEL, Wien

 

Sonnenbrille von Swarovski € 189,–
www.swarovski.com

Blazer von Comma € 139,99
www.comma-store.at

Hose von Comma € 99,99
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Sandalen von Tamaris € 45,95
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Paillettenkleid von Zara € 49,95
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Ohrringe von Mango € 12,99
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High Heels von Madeleine € 199,95
www.madeleine-mode.at

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Lederjacke von Comma € 329,–
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Tüllrock von Sterngasse 4 The Fashion Deli € 179,–
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Strumpfhose mit Strass von Calzedonia € 14,95 www.calzedonia.com

Tasche von Salamander € 99,95
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Pulli von Zara € 29,95
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Faltenrock von H&M € 34,99
www2.hm.com/de_at

Ohrringe von Mango € 15,99
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Stricktop von Alex Stadler € 170,–

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Hose von Sterngasse 4 The Fashion Deli € 119,– www.sterngasse4.at

Tasche von Mango € 35,99
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Lederarmband von Alex Stadler € 60,–
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Sneakers von Venturini € 49,95
www.albertoventurini.shoes

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Lust auf Meer?

Lust auf Meer?

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Wo geht‘s zum Strand? Mit Heim­­accessoires aus Muscheln, Steinen, Korallen, Treibholz sowie Teak, Keramik und Stoffen in Blau, Türkis und Sandfarben schlagen Sie derzeit hohe Wellen und bringen das Meer in Ihre vier Wände.

Text: Shandiz Ahi

Meeresrauschen

Strandkorb von Clifford Beach um € 2.998,–

Polster-Set Balint im 3er-Set um € 70,95

Alle Produkte erhältlich über www.loberon.at

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Anker

Türstopper und Deko-Objekt um € 24,95 über

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Sternstunde

Deko-Objekt Seestern von Suppan & Suppan um € 9,90

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Gute Unterlage

Strandtuch von HSE 24 um € 19,99

www.hse24.at

Zum entspannen!

Schaukelstuhl von Wibsey um € 368,–

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Blütezeit

Sessel Colibiri um € 199,– bei

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Lounge

Sitzgruppe Camas von Loberon im Set mit Lounge-Sofa um € 2.198 –

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Seestern

Polster Seestern von DEPOT um € 24,99

www.depot-online.com

Tunika Shirt

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do it yourself

Tunika-Shirt

DIY-Anleitung

Was wir brauchen:

1–2 m Viskose-Voile, Maßband, Schneiderkreide, Stecknadeln, Schnellnäher, Bügeleisen

von: Katharina Amenitsch

 

Tunika-Shirt
von Katharina Amenitsch

www.kamen-clothing.at

Der Vorteil an diesem Modell ist, dass man keine Overlock-Maschine benötigt und alles mit einem Schnellnäher genäht werden kann. Außerdem sind keine Schnittteile notwendig und man muss nicht geübt im Hantieren mit der Schneiderschere sein, da der Stoff gerissen statt geschnitten werden kann.

Tunika-Shirt

von Katharina Amenitsch

www.kamen-clothing.at

Der Vorteil an diesem Modell ist, dass man keine Overlock-Maschine benötigt und alles mit einem Schnellnäher genäht werden kann. Außerdem sind keine Schnittteile notwendig und man muss nicht geübt im Hantieren mit der Schneiderschere sein, da der Stoff gerissen statt geschnitten werden kann.

Erstellung der Schnittteile. Für Vorderteil (VT) und Rückenteil (RT) wird jeweils ein Rechteck mit den Maßen 90×70 gerissen, wobei 70 in Kett- und 90 in Schussrichtung liegt.

Bezeichnung des Halsausschnittes. Obere Kante der 90-cm-Seite. Auf der linken Stoffseite werden von der Vorderen Mitte (VM) und der Rückenmitte (RM) ausgehend in beide Richtungen jeweils 16 cm gemessen und mit der Schneiderkreide durch einen 1,5 cm langen Strich nach unten bezeichnet.

Bezeichnung des Armloches. Ausgehend von der oberen Kante der 90 cm langen Seite, entlang der Seitenkanten (70 cm), werden ca. 28 cm für das Armloch hinunter gemessen und mit Kreide durch einen 1,5 cm langen Strich auf VT und RT bezeichnet.
Umbügeln der Nahtzugabe (NZ) Schulternaht/Halsausschnitt. Sowohl beim VT als auch beim RT werden ca. 0,5 cm an der bezeichneten 90 cm langen Seite auf die linke Seite umgebügelt.

Schließen der Schulternaht. VT und RT liegen rechts auf rechts. Die Schulternaht wird bis zur Bezeichnung bei einer NZ von 1 cm zusammengenäht.
Umbügeln und Absteppen der Nahtzugabe. Die NZ wird auseinander­gebügelt, auch an dem durch das Schließen entstandenen Halsloch, und anschließend kantig abgesteppt. Das Halsloch wird geriegelt, damit die Schulternaht nicht aufreißt.
Umbügeln der Nahtzugabe Seitennaht. Bei dem eben zusammengenähten VT und RT werden nun die NZ der Seitennähte ebenfalls bei ca. 0,5 cm auf die linke Seite umgebügelt.
Schließen der Seitennähte. VT und RT werden wieder rechts auf rechts ­zusammengelegt und bei einer NZ von 1 cm bis zur Bezeichnung für das Armloch zusammengenäht.
Umbügeln und Absteppen der Nahtzugabe. Die NZ wird auseinander­gebügelt, auch an dem durch das Schließen entstandenen Armloch, und anschließend kantig abgesteppt. Das Armloch wird geriegelt, damit die Seitennaht nicht aufreißt.
Saum umbügeln und absteppen. Das fast fertige Teil auf die linke Seite drehen. Den Saum erst 1 cm, dann 2 cm umbügeln und kantig absteppen.

BÜGELN, FERTIG!

Wer alles richtig gemacht hat, wird feststellen, dass die Verarbeitung so schön ist, dass man das TUNIKA-SHIRT auch inside out tragen könnte.

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