Groß, größer, 

ALASKA

Wildnis und Weite im Land der Superlative

Wo Berggipfel aufgrund ihrer Höhe fast nicht mehr zu sehen sind und sich Flüsse endlos lang durch abgeschiedene Wälder schlängeln, wird im Urlaub jeder für ein paar Stunden zum Aussteiger. Vom Ruf des Goldes bis zum Bad in heißen Quellen – hier sind die besten Tipps, um das Abenteuer Natur in Alaska genussvoll zu erleben.

 

Von Anita Arneitz

 

In Alaska gibt es vor allem eines – unheimlich viel Platz. Outdoor­freaks können tagelang alleine durch die Wildnis pirschen und dabei bis auf ein paar Bären, Elche oder Wölfe niemanden anderen treffen. Geselligere Menschen lassen sich hingegen in den Städten nieder. Dort werden sie schnell von der Fröhlichkeit der Indianer mitgerissen und lauschen beim Lagerfeuer fasziniert den alten Legenden.

Die Natur ist in Alaska immer ein Superlativ. Alles ist ein bisschen größer, höher, tiefer oder weiter als woanders. Das fängt schon mit der Fläche an. Alaska ist als der größte Bundesstaat der USA fünfmal so groß wie Deutschland und damit das Sehnsuchtsziel von Aussteigern, schrulligen Einsiedlern sowie Outdoorfans. In Summe mit den Ureinwohnern beträgt die Einwohnerzahl des gesamten Landes gerade einmal etwas mehr als 730.000. Gut die Hälfte davon lebt direkt in der Hauptstadt Anchorage im ­Süden. Der Rest verteilt sich auf kleine Siedlungen bis hinauf zum arktischen Ozean, wo rund 600 Kilometer vom Polarkreis entfernt der nördlichste Ort der USA zu finden ist. ­Barrow ist ausschließlich per Schiff oder Flugzeug erreichbar und im Winter bedeckt von Eis, Schnee und Dunkelheit. Mystisch, karg und flach ist hier die Tundra. Wer sich auf das Aben­teuer einlässt, kann bei einem Tagesausflug seine Zehen ins Nordpolarmeer stecken, die Inupiat-Eskimos kennenlernen und vielleicht einen Polarbären sehen. Kulturell und landschaft­lich ist das ein absolutes Kontrastprogramm zu jenem Teil des Landes, der südlich des Polarkreises liegt, wie zum Beispiel die mit bunten Blumen herausgeputzte Stadt Fairbanks.

Fairbanks: die goldene Mitte

Seit Jahrhunderten gilt Fairbanks als das Tor zum Norden. Zuerst siedelten sich die Athabaskan-Indianer entlang des Flusses Chena zwischen den grünen Hügeln an. Während die Inupiat im Norden Eisbären, Wale, Walrosse und Seerobben jagten, um zu überleben, fingen die Athabaskan hauptsächlich Fische aus dem Fluss. Viele von ihnen führen heute noch ein Leben als Selbstversorger. Allerdings sind sie keine Nomaden mehr, sondern leben wie fast alle anderen der rund 30.000 Einwohner entweder in einer abgeschiedenen Blockhütte in der Umgebung oder in einem kleinen Holzhaus in der Stadt.

 

Ab dem Jahr 1905 gab es in Fairbanks bereits Elektrizität, Abwassersysteme, Feuerwehr und Schulen. Zu verdanken hatten das die Bewohner dem Gold. Das edle Metall wurde in den Wäldern in großem Stil abgebaut. Als die Adern erschöpft waren, blieben die meisten Pioniere in der Stadt, die später vom Bau des Highways, der Militärbasen und Ölpipeline profitierte. Heute eignet sich Fairbanks als perfektes Basislager, um die goldene Mitte Alaskas zu entdecken.

 

Wo Santa Claus wirklich wohnt

Santa Claus is coming to town? Was für ein Quatsch! Der bärtige Mann sitzt lieber in seinem warmen Haus im kleinen Städtchen North Pole und wartet auf Besuch. Ob Groß oder Klein, jeder darf mal auf seinem Schoß Platz nehmen und ihm einen Wunsch ins Ohr flüstern. Und das seit mehr als 50 Jahren. Damals kam Familie Miller ohne Geld nach Alaska. Für die Kinder schlüpfte Vater Con zu Weihnachten ins Santa-Claus-Kostüm. Das kam so gut an, dass er bald eine Berühmtheit wurde und erfolgreich Weihnachtsdeko verkaufte. Heute ist sein Haus ein leuchtendes Christmaswonderland mit Dauermusikbeschallung. 365 Tage im Jahr, 30 Fahrminuten mit dem Auto von Fairbanks entfernt, gibt es hier alles für das Fest. Auch außergewöhnlich Unvorstellbares. Hydranten in Zuckerstangenoptik und Rentiere auf den Straßenlaternen weisen den Weg. Übrigens, wer einen Originalbrief von Santa bekommen möchte, muss gar nicht so weit fahren. Auf Santas Webseite können persönliche Zeilen mit ein paar Klicks in die ganze Welt versendet werden. Hochoffiziell mit Siegel und Zertifikat.

www.santaclaushouse.com

Jede freie Minute wird in Alaska draußen in der Sonne verbracht. Mit dem Kanu geht es flussabwärts hinein in den Urwald, Wanderer hingegen zieht es bergauf in luftige Höhen. In jedem der 15 Nationalparks des Landes gibt es wunderschöne Wege für jeden Konditionslevel – vom kurzen Spaziergang mit der Familie über Holzbrücken zum Wasserfall bis hin zu fordernden Klettertouren auf den Denali. Mit mehr als 6100 Metern ist das der höchste Berg Nordamerikas und damit für Bergfexe eine echte Herausforderung. Aber keine Sorge: Selbst wer sich im Urlaub nicht sportlich verausgaben will, kann dem Gipfel nahekommen. Hop-on-Hop-off-Busse chauffieren einen bequem durch den Nationalpark, und mit ein bisschen Glück huscht beim Fotostopp Bär, Fuchs oder Weißkopfseeadler vor die Linse.

Zum Pflichtprogramm gehört auch eine Ausfahrt mit den Huskys, egal zu welcher Jahreszeit. Denn neben dem Fischen gehören die Hundeschlittenrennen zu den Lieblingssport­arten der Einheimischen. Bei einer Tour mit einem Hundeschlittenführer erfahren Interessierte mehr über die Arbeit mit den Tieren und sausen in rasantem Tempo zwischen den Schwarzfichten hindurch. Wer danach ein wenig Erholung braucht, sollte zu den Hot Springs von Chena River fahren. Diese heißen Quellen entdeckten die Goldsucher vor mehr als hundert Jahren. Schnell sprach sich die wohltuende Wirkung des bis zu 57 Grad warmen Wassers herum. Es entstand ein kleines Resort mit Restaurant, Eismuseum, Gärtnerei, Urlaubshütten sowie Reit- und Wanderwegen. Vergleichbar mit europäischen Thermen ist das Ganze freilich nicht. Das Bad ist reduziert auf das Wesentliche. Trotzdem ist der dampfende Außenpool, umringt von Felsen, ein einzigartiges Erlebnis in der Natur – vor allem, wenn sich dann noch die grün tanzenden Nordlichter am Sternenhimmel zeigen.

Zurück in Fairbanks, können im Naturschutzgebiet „Creamers Field“, quasi mitten in der Stadt, Hunderte Kraniche und andere Vogelarten von Aussichtstürmen aus beobachtet werden. Danach bieten sich ein Ausflug mit dem Dampfschiff entlang des Chena Rivers oder ein paar ­angenehme Stunden im historischen Vergnügungspark mit Theater, Shops und ­Restaurants aus der Goldgräberzeit an. Nach dem Trubel kehrt bei der fast siebenstündigen Autofahrt nach Anchorage Ruhe ein und es wird einem wieder einmal die unglaubliche Weite des Landes bewusst. Stundenlang geht es geradeaus auf dem Highway – ohne jemanden zu erspähen.

Anchorage: die Stadt im Süden

Angekommen in Anchorage, heißt es: „Hey, Folks, lay down!“ Stress wird in der jungen Stadt kategorisch abgelehnt. Deshalb immer einen kleinen Zeitpuffer einplanen, falls es im Shop, Café oder Restaurant mal etwas länger dauert oder ein Elch gemütlich über die Straße schlendert. Die Wolkenkratzer und Vorstadthäuschen liegen nämlich idyllisch eingebettet zwischen Seen und ausgedehnten Parkanlagen. Romantische Fjorde, einsame Strandbuchten, Trails mit fantastischen Aussichten und beeindruckende Gletscher sind vom Zentrum aus rasch zu erreichen. Ob mit Mietauto, Wohnmobil, Zug oder Zelt, das individuelle Reisen fällt aufgrund der Infrastruktur leicht. Daher ist der Süden ideal für alle, die viel ­Alaska in kurzer Zeit erleben wollen.

Auf keinen Fall verpasst werden sollte ein Treffen mit den Ureinwohnern. Im Native Heritage Center erzählen die Mitglieder der verschiedenen Stämme ehrenamtlich über ihre Verbundenheit mit dem Land und zeigen trommelnd alte Bräuche. Diese Erfahrung verändert den Blick auf die Landschaft. Mit all den Legenden im Hinterkopf scheint die Küste mit den zerklüfteten Fjorden noch geheimnisvoller zu sein. Auch die rund 100.000 Gletscher überraschen: Zum einen mit ihren gigantischen Ausmaßen von einer Länge über 50 Kilometer, zum anderen mit ihrer Farbenpracht. Manche blenden mit blütenreinem Weiß, andere sind dunkel wie die Nacht. Bei einem Schiffsausflug durch den „Prince William Sound“ fährt man an 26 Gletschern vorbei! Laut grollend bricht das türkisblaue Eis aus bis zu 100 Meter hohen Wänden ins Meer. Sogar bei Regen und Nebel ist es ein berührender Moment, wenn die ungewisse Reise einer glitzernden Eisscholle beginnt. Wer die Schönheit der Wildnis schätzt, wird in Alaska aus dem Staunen nicht mehr herauskommen und fährt mit einem Gefühl der Freiheit nach Hause.

Tipps Alaska

 

Natur- und Tiererlebnisse

Prince William Sound beim Gletscher: Die fünfstündige Bootsfahrt von Whittier durch die Fjorde beeindruckt, und mit ein bisschen Glück kann man sogar dem Gletscher beim Kalben zusehen. Achtung: Wer mit dem Auto anreist, muss durch den Anton Anderson Memorial Tunnel. Die Durchfahrt ist aufgrund der Einbahnregelung nur zu bestimmten Zeiten möglich (Maut 12 Dollar). www.philipscruises.com

Bärensafari im Katmai Nationalpark: Eine der besten Bärensafaris ist jene von Gary und Jeanne Porter. Auch eine Österreicherin unterstützt das Team im Sommer bei Organisation und Buchung. www.baldmountainair.com

Spazieren am arktischen Ozean: Zur nördlichsten Stadt Amerikas, Barrow, geht’s nur per Flugzeug. Zu erleben gibt es die arktische Tundra und vielleicht einen Polarbären. Flug: www.alaskaair.com, Hotel und Touren: www.tundratoursinc.com, Stadt: www.cityofbarrow.org

Entspannen in heißen Quellen: Rund eineinhalb Stunden Autofahrt von Fairbanks entfernt, kann man im Chena Hot Springs Resort im warmen Wasser entspannen. Für Abkühlung sorgt danach ein Besuch im Eismuseum mit coolen Cocktails an der Bar. www.chenahotsprings.com

Hundeschlittenfahrt: Rund 100 Rennhunde, die aufgrund ihres Alters oder wegen Verletzungen nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen können, haben in Chena River ein neues Zuhause gefunden. Sie sind es gewohnt, täglich zu trainieren, und freuen sich darüber, wenn sie mit Besuchern eine Runde durch die Wälder drehen dürfen. Alternativ bietet sich eine actionreiche ATV-Tour entlang des Flusses an. www.chenahotsprings.com

Nordlichter: Rot, blau, violett oder grün tanzt die Aurora borealis von Mitte ­August bis Anfang April am Himmel. Einfach hinausgehen und staunen!

Mary Shields besuchen: Wie der Hundeschlitten für eine mehrwöchige Tour durch die Wildnis gepackt wird und welche Herausforderungen weibliche Musher zu bewältigen haben, erzählt Mary Shields in ihrem Holzhaus mitten im Wald.

Vogelparadies: Das Creamer´s Field in Fairbanks ist Tummelplatz für Tausende Kraniche, Gänse, Enten, Schwäne oder Eulen. Von Mai bis Oktober sind am meisten Vögel zu sehen.

Tipps Alaska

 

Natur- und Tiererlebnisse

Prince William Sound beim Gletscher: Die fünfstündige Bootsfahrt von Whittier durch die Fjorde beeindruckt, und mit ein bisschen Glück kann man sogar dem Gletscher beim Kalben zusehen. Achtung: Wer mit dem Auto anreist, muss durch den Anton Anderson Memorial Tunnel. Die Durchfahrt ist aufgrund der Einbahnregelung nur zu bestimmten Zeiten möglich (Maut 12 Dollar). www.philipscruises.com

Bärensafari im Katmai Nationalpark: Eine der besten Bärensafaris ist jene von Gary und Jeanne Porter. Auch eine Österreicherin unterstützt das Team im Sommer bei Organisation und Buchung. www.baldmountainair.com

Spazieren am arktischen Ozean: Zur nördlichsten Stadt Amerikas, Barrow, geht’s nur per Flugzeug. Zu erleben gibt es die arktische Tundra und vielleicht einen Polarbären. Flug: www.alaskaair.com, Hotel und Touren: www.tundratoursinc.com, Stadt: www.cityofbarrow.org

Entspannen in heißen Quellen: Rund eineinhalb Stunden Autofahrt von Fairbanks entfernt, kann man im Chena Hot Springs Resort im warmen Wasser entspannen. Für Abkühlung sorgt danach ein Besuch im Eismuseum mit coolen Cocktails an der Bar. www.chenahotsprings.com

Hundeschlittenfahrt: Rund 100 Rennhunde, die aufgrund ihres Alters oder wegen Verletzungen nicht mehr an Wettbewerben teilnehmen können, haben in Chena River ein neues Zuhause gefunden. Sie sind es gewohnt, täglich zu trainieren, und freuen sich darüber, wenn sie mit Besuchern eine Runde durch die Wälder drehen dürfen. Alternativ bietet sich eine actionreiche ATV-Tour entlang des Flusses an. www.chenahotsprings.com

Nordlichter: Rot, blau, violett oder grün tanzt die Aurora borealis von Mitte ­August bis Anfang April am Himmel. Einfach hinausgehen und staunen!

Mary Shields besuchen: Wie der Hundeschlitten für eine mehrwöchige Tour durch die Wildnis gepackt wird und welche Herausforderungen weibliche Musher zu bewältigen haben, erzählt Mary Shields in ihrem Holzhaus mitten im Wald.

Vogelparadies: Das Creamer´s Field in Fairbanks ist Tummelplatz für Tausende Kraniche, Gänse, Enten, Schwäne oder Eulen. Von Mai bis Oktober sind am meisten Vögel zu sehen.

Geschichte und Kultur

 

Alaska Native Heritage Center: Um die Kultur der verschiedenen Ureinwohner zu verstehen, empfiehlt sich ein Besuch im Heritage Village in Anchorage. Nicht verpassen: Tanzvorführungen! www.alaskanative.net

Inupiat Heritage Center: Handwerkern beim Bootsbau über die Schulter sehen, Zungenbrecher üben oder traditionelle Spiele mit Walfischknochen ausprobieren – im Heritage Center laden die ­Inupiat zum Mitmachen ein. Tipp: Handgemachte Souvenirs kaufen und so die Ureinwohner unterstützen. Quyanaqpak (Danke)! www.nps.gov

Athabaskan-Kultur: Im Morris Thompson Cultural und Visitor Center in Fairbanks präsentieren die Athabaskan ihre Kunst. www.morristhompsoncenter.org

Goldrausch auf der Bühne: The Palace Theatre in Fairbanks spielt von Mai bis September eine spritzige Revue wie vor 100 Jahren. www.akvisit.com

Alaska Wildlife Conservation Center: Elch, Bären, Bison oder Füchse sorgen in Portage in einem großen Freigehege für tolle ­Fotomotive. www.alaskawildlife.org

Museum des Nordens: Die Universität von Alaska hat in Fairbanks in einem futuristischen Gebäude ein spannendes Naturmuseum eingerichtet. www.museum.uaf.edu

Wandertipps: Es gibt viele gut ausgeschilderte Trails in Alaska – neben dem Denali Nationalpark auch im Chugach State Park und National Forrest oder im Eagle River Nature Center mit dem Thunderbird-Falls-Trail.

Bärenknigge für Wanderungen

Der Bär hat immer Vorrang. Wanderer sollten laut reden oder singen, damit die Tiere vorgewarnt sind. Steht dennoch plötzlich ein Braunbär vor einem, ist langsamer Rückzug angesagt. Nicht rennen. Niemals! Lieber wild mit den Armen fuchteln und auf den ­Bären einreden. Auf Konfrontationen mit dem Menschen hat ein Braunbär meistens ohnehin keine Lust, außer er fühlt sich bedroht oder sieht seine Jungen in Gefahr. Nur bei Schwarzbären und Polar­bären sieht die Sache anders aus. Da kann es schnell gefährlich werden. Deshalb Augen und Ohren offen halten!

Schlafen

Wie anno dazumal: Bereits im Jahr 1916 schliefen die ersten Gäste im Hotel mitten in Anchorage. Vom alten Flair blieb viel erhalten, dafür müssen Abstriche beim Komfort gemacht und ein paar Geister in Kauf genommen werden. www.historicanchoragehotel.com

Schlafen neben der Gondel: Gut situierte Familien fahren zum Skifahren und Wandern ins Alyeska Resort in die Chugach-Berge. Die Straßen sind hier nach dem Arlberg oder Kitzbühel benannt. www.alyeskaresort.com

Bärenstarkes B&B: Etwas oberhalb von Homer mit traumhaftem Blick auf Bucht und Gletscher führen Don und Sharron Cotogno das Timber Bay Bed & Breakfast. Bitte Hunger mitbringen, Don kocht am Morgen richtig groß auf. www.timber-bay.com

In der Natur: Kleine Häuschen kann man in Fairbanks von Mai bis September direkt beim Fluss buchen. www.riversedge.net

Mit Vinothek: Die SpringHill Suites liegen fußläufig zum Zentrum in Fairbanks und sind modern ausgestattet. Im Erdgeschoß kommen Weinliebhaberinnen auf ihre Kosten. https://www.marriott.de/hotels/travel/faish-springhill-suites-fairbanks/

Nationalstolz: Jeden Tag werden in der Talkeetna Alaskan Lodge die Fahnen gehisst und die Hymne angestimmt. Sehr schöne Lodge mit Blick auf Denali und Restaurant. https://www.alaskacollection.com/lodging/talkeetna-alaskan-lodge/

Super-Luxusunterkünfte sind in Alaska eher selten. Die meisten Hotels, B&B und Cabins (Hütten) sind einfach und zweckmäßig ausgestattet. Daher lieber vorab die Erwartungen ein wenig runter­schrauben. Aber es sind alle sehr bem­üht und hilfsbereit. 

 

Schlemmen

 

Start in den Morgen: Seit mehr als 40 Jahren ist das Snow City Café der Treffpunkt in Anchorage. Zum Frühstück werden Omelettes mit Garnelen, Käse, Avocado, Kartoffelpuffer und literweise Kaffee serviert. www.snowcitycafe.com

Lachs für alle: Zugegeben, der Pioneer Park in Fairbanks ist ein ­typisch amerikanischer Vergnügungspark und wirkt recht touristisch. Aber der frisch gegrillte Lachs schmeckt gut und das Flanieren zwischen all dem Kitsch macht Spaß. Zimtrollen-Verführung: Erste Anlaufstelle für Naschkatzen in Fairbanks ist das Cookie Jar Restaurant mit eigener Bäckerei.

www.cookiejarfairbanks.com

Saloon-Feeling: Im historischen Pump House werden feinstes Rentierfleisch, Jakobsmuscheln und Fisch serviert. https://pumphouse.com

 

Best of Portobello-Pilz: Die besten Burger der Stadt gibt es in Fairbanks im Chena´s Alaskan Grill mit Terrasse über dem Fluss. Der Portobello-Burger ist ein Hit! www.riversedge.net

In Alaska wird viel mit regionalen Produkten gekocht. Auch Brauereien sind immer mehr im Kommen. Die nördlichste Brauerei Amerikas, Silver Gulch, liegt etwas außerhalb von Fairbanks. Restaurants oder Cafés sind meist nur direkt in den Städten zu finden. Produkte von den Farmen werden auf den Wochenmärkten in Anchorage, Fairbanks und Homer verkauft.

 

Hin- und Herumkommen

Beste Reisezeit: Im Juli und August (max. Temperatur 22 Grad plus) kommen die meisten Touristen zum Wandern und Bären­beobachten. Unterkünfte müssen rechtzeitig im Voraus gebucht werden. Der Winter (bis zu minus 20 Grad) punktet mit Nordlichtern, Skifahren und Schlittenhundefahrten.

Tipps: Für einen Roadtrip von Fairbanks nach Homer, Anchorage und Barrow sollten mindestens 14 Tage eingeplant werden. Entfernungen nicht unterschätzen, Zeitpuffer einplanen und Benzintank rechtzeitig auffüllen! Von Mai bis September fliegt Condor direkt nach Fairbanks bzw. Anchorage, ansonsten gibt es gute Flugverbindungen über andere amerikanische Städte wie Seattle.

Weitere Infos:

www.anchorage.net

www.homeralaska.org

www.travelalaska.com

www.explorefairbanks.com

 

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