Plisseerock

Plisseerock

do it yourself

Plisseerock

Dazu  brauchst du:

Plisseestoff kannst du fertig kaufen oder in einer Plisseewerkstätte plissieren lassen.
Benötigte Stoffmenge: Die Länge entspricht deiner Hüftweite, die Breite mindestens der Rocklänge, die frei wählbar ist. Die Länge des Gummis entspricht deiner Taillenweite + 2 cm Nahtzugabe. Für einen guten Sitz sollte der Gummi 3 bis 6 cm breit sein.

Designer: Magdalena Auff / Angel of Pleasure

Schnitt

Das Praktische an diesem Plisseerock ist, dass er einen rechteckigen Schnitt hat. Da die Falten unten von selbst aufgehen und Weite geben, muss der Schnitt nicht ausgestellt werden. Vorder- teil und Rückenteil können somit in einem zugeschnitten werden und benötigen nur eine Seitennaht. Die Weite sollte deiner Hüftweite + 2 cm Nahtzugabe entsprechen. Die Länge kann nach Belieben variieren. Wir haben uns für eine Midi-Länge entschieden. An die gewünschte fertige Länge 3 cm Nahtzugabe geben. Den Gummi kannst du direkt um deine Taille legen und anzeichnen.

Und so funktioniert´s:

Vor dem Zuschnitt ist es ratsam, die Falten zu heften, damit der Stoff flach liegt und die Falten nicht aufgehen. Das erleichtert den Zuschnitt und die nächsten Schritte.

Dann die Weite messen und nach einer ganzen Falte abschneiden. Die Länge von oben abmessen oder einen Kettfaden ziehen und nachschneiden.

Die Seitennaht schließen und versäubern, sodass die Naht genau in einer Falte liegt und von außen unsichtbar ist.

Die Länge versäubern, 1 cm umbügeln und absteppen.
Danach müssen die Falten wieder schön gelegt und mit dem Bügeleisen gut befestigt werden.

Den Gummi mit 1 cm Nahtzugabe zusammennähen. Die obere Kante des Rockes versäubern und mit Stecknadeln regelmäßig am Gummi feststecken. Von außen am Gummi mit Zick- Zack-Stich festnähen und den Gummi dabei dehnen, sodass der Stoff darunter flach liegt.

Falls der Plisseestoff transparent ist, kann ein Futter miteingearbeitet werden.

Tadaaa, fertig!

Wickelrock

Wickelrock

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Wickelrock

Dazu benötigen wir:

2m dünnen Wollstoff oder Baumwollstoff (140 cm breit), 25 cm Einlage zum Aufbügeln, Nähseide, Schneiderkreide, Stecknadeln, Lineal, Schere, Maßband, Nähnadel, Nähmaschine

Designer: Von Manuela Stachl

Und so funktioniert´s:

Stoff rechts auf rechts im Bug auflegen (doppelte Stofflage) und vier Schnittteile (vorderer und rückwärtiger Rockteil und Besatz) übertragen. Den rückwärtigen Rockteil und Besatz jeweils bei der Rückenmitte (RM) im Bug anlegen und zuschneiden. In einfacher Stofflage je ein Bindeband lang und kurz zuschneiden. Bei allen Schnittteilen (Stoff und Einlage) rundum jeweils eine Nahtzugabe von 1,5 cm dazugeben, an der Rocklänge 3 cm. Alle Zeichen und Linien mit der Schneiderkreide markieren. Die Einlage für den Besatz auf die linke Stoffseite aufbügeln.

Alle vier Abnäher wie bezeichnet steppen und in Richtung RM bzw. VM bügeln. Die vorderen Rockteile rechts auf rechts auf das rückwärtige Rockteil legen und zusammennähen. Bei der rechten Seitennaht den Schlitz für das Bindeband offen lassen. Die Nahtzugaben zurückschneiden, versäubern und auseinanderbügeln.

Die Bindebänder mit der rechten Stoffseite nach innen falten, bügeln und zusammennähen. Die Zugaben danach zurückschneiden, die Ecken schräg abschneiden. Die Bänder wenden und glattbügeln.

Das längere Band rechts auf rechts auf die vordere Kante des rechten vorderen Rockteils legen und im Bereich der Nahtzugabe fixieren. Das kürzere Band genauso auf das linke vordere Rockteil nähen.

Die beiden vorderen Besätze rechts auf rechts auf den rückwärtigen Besatz legen und die Seitennähte steppen. Auch hier den Schlitz für das Bindeband offen lassen. Achtung: Der Schlitz am Besatz ist gegengleich zum Rock. Die Zugaben und die untere Besatzkante versäubern. Nähte auseinanderbügeln.

Den Besatz rechts auf rechts mit Stecknadeln an der oberen Rockkante fixieren, danach zusammennähen. Die Zugaben zurückschneiden und die Ecken schräg abschneiden. Die Nahtzugaben der vorderen Rockkanten sowie den gesamten Rocksaum versäubern und nach innen umbügeln.

Den Besatz wenden, bügeln und die obere Rockkante schmal absteppen. Die untere Besatzkante mit ein paar Stichen von Hand an den Zugaben der Seitennähte annähen. Den Bindebandschlitz in der rechten Seitennaht schmal absteppen und den Besatz dabei mitfassen.

Den Rocksaum rechts auf rechts auf die vordere Kante des rechten Rockteils legen und zusammennähen. Die Saumecke der linken Rockseite genauso nähen. Danach die Ecken umdrehen und beide vorderen Kanten bei 1 cm sowie den Saum bei 2,5 cm absteppen.

 

HUT

HUT

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Stets gut behütet

DIY-Anleitung

Das brauchst Du:

Stoff im gezeigten Modell ist eine robuste Baumwoll-Polyestermischung –
aber 
jedes andere Material ist auch möglich!

Von Stylingcoach: Linda Sekoll

Stets gut behütet
von Stylingcoach Linda Sekoll

www.lindasekoll.at

Der Hut ist ein universelles Kleidungsstück. Er schützt uns vor Regen, Kälte und Schnee, hält grelle Sonnenstrahlen ab und bewahrt uns vor aufdringlichen Blicken. Zusätzlich bietet eine Hutkrempe einen intimen Rückzugsort, ganz nach dem Motto „Seh ich dich nicht – siehst du mich nicht“. Ein Hut ist auch gut an einem Bad Hair Day, und Hut in Kombination mit Sonnenbrille verschafft Undercover-Hollywood-Glamour.

Somit ist ganz eindeutig bewiesen: Ein Hut ist ein unverzichtbares Accessoire für viele Gelegenheiten. Schwierig ist nur die Handhabung im Alltag. Wohin damit, wenn man ihn ablegt? Deshalb braucht es ein Modell, das (hand-) taschenkompatibel ist!

Und so funktioniert´s:
Wichtigstes Maß: Abmessen der Kopfweite
Schnitterstellung und Zuschnitt

Teil 1: Hutkrone: Hutweite (hier 59 cm + Nahtzugabe) × Huthöhe (hier 10 cm + Nahtzugabe) jeweils 2 × zuschneiden (einmal als Oberstoff, einmal als Futter).

Teil 2: Hutdeckel (Radius hier 15 cm + Nahtzugabe) jeweils 2 × zuschneiden (einmal als Oberstoff, einmal als Futter).

Teil 3: Hutkrempe (hier 8 cm + Nahtzugabe) jeweils 2 × zuschneiden.
Wer mehr Steifigkeit in der Hutform erzeugen möchte, kann zusätzlich jeweils eines der beiden identen Schnittteile mit Klebe unterlegen.

Schritt 3: Seitennähte der Hutkrempen schließen, Nahtzugabe auseinanderbügeln. Beide Teile exakt aufeinanderlegen und die Krempe durchgehend in 1 cm breiten Nähten absteppen.

Schritt 4: Hutkronennaht schließen, Deckel annähen und absteppen – einmal für den Oberstoff und einmal für das Futter ausführen.
Beim Futter ein paar cm der Hutkronennaht geöffnet lassen, sodass Einstürzen noch möglich ist.

Schritt 5: Die fertige Oberstoff-Hutkrone mit der Hutkrempe verbinden. Dabei darauf achten, dass Hutkronennaht und Hutkrempennaht aufeinandertreffen. Optimalerweise sitzen sie exakt übereinander in der Kopfrückenmitte.

Schritt 6: Futter hineinstürzen – offene Hutkronennaht mit der Hand zunähen.

Schritt 7: Krempe mit einem Schrägband versäubern.

Crossbodybag

Crossbodybag

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Crossbodybag

DIY-Anleitung

Dazu brauchen wir:

Oberstoff: 0,15 m2 Schweinsleder metallic, 1 Teil für VT + RT (48 cm × 24 cm) und für Schlaufen (2 cm × 10 cm)
Innenfutter: 25 cm Futterseide, 1 Teil für VT + RT (48 cm × 24 cm)
Spiral-Endloszipp 5 mm: Länge 52 cm,
Zipper: 1 Stück
Nieten: 2 Stück
Karabinerringe: 2 Stück
Kette: Länge 50 cm oder alternativ:
Gurtband: 1,5 cm breit, 140 cm lang
Schieber zum Längen verstellen

Designerin: Katharina Stöhr / Rumpeltasche

Crossbodybag

von Katharina Stöhr / Rumpeltasche

Und so funktioniert’s:
Zum Nähen von Leder empfehle ich einen Kunststofffuß und eine Ledernadel für die Nähmaschine.

2. Schnittzeichnen:
Schnitt im Maßstab 1:10 auf Papier zeichnen und ausschneiden: Oberstoff 1 ×, Futter 1 ×, Schlaufen 1 ×.

3. Zuschnitt und Vorbereitung:
3.1. Oberstoff nach Schnittmuster inkl. 1 cm Nahtzugabe zuschneiden.
3.2. Schlauferl zuschneiden (2 × 10), mit Leder-oder Textilkleber bestreichen, längs mittig zusammenkleben und halbieren, damit man 2 Schlaufen hat.
3.3. Futter nach Schnittmuster inkl. 1 cm Nahtzugabe zuschneiden.
3.4. Zipp 52 cm voneinander trennen (es wird nur 1 Teil benötigt).
3.5. Kette 50 cm

3.6. Alternativ: Gurtband 140 cm, an den Enden mit Hitze (Feuerzeug) ansengen, Schieber an einem Ende einfädeln und ansteppen, zweites Ende durch den Schieber durchfädeln und das Ende so abnähen, dass ein Karabinerring durchpasst.

4. Nähen:
4.1. Zipp einnähen: Leder und Zipp an der Oberkante rechts auf rechts feststecken, darauf das Futter (rechts auf rechts) legen und feststecken, bei 1 cm Nahtzugabe feststeppen.
4.2. Leder und Futter links auf links zusammenlegen und feststecken, Oberkante (eingenähter Zipp) von der Lederseite bei 1 mm absteppen.
4.3. Zipper einführen.
4.4. Zusammengenähtes Leder und Futter offen auf den Tisch legen und in der Hälfte rechts auf rechts zusammenlegen, sodass der Zipp in der Mitte das Leder vom Futter trennt.
4.5. Tasche rechts auf rechts, vom Zipp ausgehend, genau aufeinanderlegen und zusammenstecken.
4.6. Tasche rechts auf rechts, beginnend auf der Lederseite, bei 1 cm Nahtzugabe zusammensteppen, auf der Futterseite ca. 10–15 cm offen lassen, Zippenden zurückschneiden.
4.7. Tasche umdrehen und Ecken ordentlich herausdrücken.
4.8. Futter von außen zusteppen und in die Tasche stecken.

5. Endarbeiten:
5.1. Schlaufen an der Tasche befestigen.
5.2. Tasche halbieren und links und rechts die Schlaufen mit Klammern befestigen.
5.3. Löcher auf den Schlaufen und in der Tasche für Nieten vorbereiten.
5.4. Nieten einschlagen.
5.5. Alternativ Schlaufen ansteppen.
5.6. Karabinerringe befestigen und Kette und/oder langen Gurt einfädeln.

Jerseyrock

Jerseyrock

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Jerseyrock mit Passe

90 cm etwas festeren Jerseystoff
(nur elastische Stoffe verwenden),
Nähseide, Schneiderkreide, Stecknadeln,
Lineal, Maßband
Der Schnitt ist Größe 36, je nach Taillen- und Hüftweite kann die Größe verändert werden.

Designer: MD Modedesign /
Dagmar Mikolics

Bild 1

Stoff rechts auf rechts im Bug auflegen und den Rock mithilfe des Schnittes auf den Stoff aufzeichnen – vordere Mitte (VM) und Rückenmitte (RM) im Bug oder VM im Bug und RM mit Naht. Ebenso das Passenteil. Rundum Nahtzugabe von 1 cm dazugeben, an der Länge 3 cm VM und RM mit einem Zwick markieren.

Bild 2

Bild 2 und 3: Rock und Passenteile jeweils rechts auf rechts zusammenstecken und nähen.

Bild 3

Bild 4

Bild 4 und 5: Nahtzugabe im Rockteil zusammen versäubern und ins Rückenteil bügeln. Nahtzugaben im Passenteil auseinanderbügeln und die Passe zur Hälfte zusammenlegen, damit an der oberen Kante ein Bug entsteht.

Bild 5

Bild 6

Bild 6–8: Die Seitennähte und Zwicker von Rock und Passe aufeinanderstecken, aneinandersteppen und versäubern.
.

Bild 7
Bild 8

Bild 9

Nahtzugabe im Rockteil zusammen versäubern und ins Rückenteil bügeln. Nahtzugaben im Passenteil auseinanderbügeln und die Passe zur Hälfte zusammenlegen, damit an der oberen Kante ein Bug entsteht.

Viel Spaß beim Nachnähen!

Tuch

Tuch

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Lieblings XXL Tuch

DIY-Anleitung

Dazu brauchen wir:

viereckigen Stoff in beliebiger Größe
Nähmaschine
Faden
Schere
Bügeleisen

Designerin: Tatjana Gall / die LieblingsNäherei

Lieblings XXL Tuch

von Tatjana Gall / die LieblingsNäherei

Wenn du das XXL-Tuch nachnähen möchtest, benötigst du Bio-Musselin in der Größe 120 × 120 cm. Ich säume meine Tücher alle ein, an den Ecken werden sogenannte Briefecken vernäht, die im Folgenden anhand der Bilder erklärt werden.

Und so funktioniert´s:

Die Kanten des Stoffstücks ca. 1 cm breit nach innen bügeln.

Die beiden gebügelten Kanten aufeinanderlegen (umgebügelte Kanten außen).

Die Ecke wie abgebildet abnähen.

Die abgenähte Ecke abschneiden, die umgebügelten Kanten wenden und feststeppen.

Sind alle 4 Ecken vernäht (Punkt 3) und umgestülpt (Punkt 4), werden alle 4 Kanten des Tuches mit einem einfachen Geradstich rundherum vernäht.

Fertig ist das LieblingsTuch!

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