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MONTENEGRO

Das „Land der schwarzen Berge“ geizt so gar nicht mit Superlativen: Der höchste Fjord südlich von Skandinavien, die tiefste Schlucht Europas und zweittiefste der Welt nach dem Grand Canyon, die höchste Eisenbahnbrücke Europas und die letzten Urwälder, der größte Binnensee des Balkans und der zweitälteste Nationalpark der Welt nach dem Yellowstone Nationalpark – all das gilt es, in Montenegro zu entdecken.

Text: Angelika Mandler-Saul

Das pittoreske Kotor als UNESCO-Weltkultur- und -naturerbe haben die Kreuzfahrtschiffe schon längst für sich entdeckt. Einsam ist man also nicht mehr unterwegs in Montenegro. Zumindest auf den touristischen Hauptrouten entlang der Küste und rund um Kotor begegnet man allerorten den unvermeidbaren asiatischen Touristenhorden mit Fresspaketen, Schirmen und Selfie-Sticks. Die haben aber naturgemäß nicht viel Zeit und so hat man als Individual-Entdecker den Skadarsee, die Flüsse im Hinterland und die Nationalparks bald wieder für sich allein. Denn wer nur die Küste gesehen hat von Montenegro, der hat fast gar nichts gesehen. Aber Kotor muss natürlich sein, trotz der Touristenmassen. Hat man in Kotor im Straßen- und Menschengewirr den Aufstieg zur Festung Sveti Ivan gefunden, ist man auf dem besten Wege zu einem der atemberaubendsten Aussichtspunkte Montenegros. Auf steilen und teils sehr glatten Steinstufen geht es hinan zur Ruine, die hoch über der 2000 Jahre alten Stadt thront. Der Ausblick auf die Bucht ist wahrlich sehenswert, aber auch schweißtreibend. Alle wollen hinauf:

Ob in Sandalen oder Flipflops − beides ist auf den glatten Steinen nicht empfehlenswert. Ein anderer Aussichtspunkt, den man auf gar keinen Fall verpassen darf, befindet sich an der Serpentinenstraße von Kotor Richtung Nationalpark Lovcén: Ja, die Bucht von Kotor ist zu Recht ein UNESCO-Weltnaturerbe! Bei Fotowetter empfiehlt sich auch ein Aufstieg zum Mausoleum, auf dessen Terrasse der Blick an klaren Tagen bis ins nahe Albanien reicht. Eine gut ausgebaute Straße führt nach Cetinje, der ehemaligen Hauptstadt. Das Kloster, die Parkanlagen und die kleine Innenstadt sind entzückend zum Flanieren, Abkühlen und Kaffeetrinken in der „Gradska Kafana“. Ausschließlich für einen Strandurlaub braucht man sich nicht auf die weite Fahrt nach Montenegro aufzumachen, denn auf den ersten Blick entsprechen die Strandabschnitte an den überlaufenen Küstenorten nicht ganz unseren Vorstellungen von einsamen Stränden. Auf den zweiten Blick finden sich aber durchaus ein paar ruhige Traumstrände (siehe Strand-Tipps). Nur ein Viertelstündchen von den äußerst belebten Küstenorten wie Budva oder Bar entfernt, findet man noch viel urwüchsige Natur. Die Altstädte selbst erinnern nämlich in der Hochsaison schon mal an Split und Dubrovnik in Kleinversion. Dabei gehört Montenegro zu den kleinen Staaten Europas – es ist kleiner als die Steiermark. Die Superlative verteilen sich also auf verhältnismäßig kleinem Raum, entsprechend flott kann man mit dem Mietwagen oder dem Campingbus einiges im Hinterland erleben. Von der Küstenstraße aus erschließen sich immer wieder kurz traumhafte Ausblicke auf die Städtchen und Strände zwischen den zerklüfteten Steilküsten. Die Küstenstädtchen Sveti Stefan, Budva, Petrovac und Bar scheinen jedoch zu jeder Tageszeit voller Menschen zu sein. In Montenegro spricht man Montenegrinisch und schreibt auch in cyrillischer Schrift. So kann man sich als Urlauber außerhalb der touristischen Hot Spots oft nur mit Händen und Füßen und einem höflichen Lächeln verständigen. Umso mehr schätzen die Besucher vor Ort deutschsprachige Reiseveranstalter, die auch auf nachhaltigen Tourismus Wert legen. Der Deutsche Michael Bader ist ein von der Nationalen Tourismus- Organisation qualifizierter Montenegro-Experte und seine Ferienwohnung-Vermietung nahe Ulcinj war der erste mit dem EU-Ecolabel („Europäisches Umweltzeichen“) zertifizierte Betrieb des Landes. Montenegro wächst gerade rasant, was die Besucherzahlen angeht. Touristisch, organisatorisch und vor allem beim Umweltschutz hinkt man allerdings noch ein wenig hinterher. Seit 2012 werden EU-Beitrittsverhandlungen geführt, bis es so weit ist, muss sich aber noch einiges ändern: Mülltrennung scheint vor Ort vollkommen unbekannt, Müllbeseitigung funktioniert auf den ersten Blick gar nicht, und die schönsten Flüsse fungieren oft als Müllkippe – für uns als Besucher, die wir über die glasklaren Flüsse und das Bergpanorama staunen, vollkommen unverständlich.

Dass sich dies ändern muss, wenn Montenegro weiterhin mit seinen Naturerlebnissen punkten will, weiß auch die Österreicherin Angelika Temper, die mit ihrem Mann die Reise- agentur 3etravel betreibt. Mit ihrem lokalen Team steht sie für achtsamen, nachhaltigen Tourismus auf dem Westbalkan: Ihre Touren sind liebevoll ausgearbeitete Entdeckertouren für die ganze Familie, wobei sie großen Wert darauf legt, ihren Gästen die Gastfreundschaft der Montenegriner nahezubringen und ihre Touren mit lokalen Guides abzuwickeln. Wer also Abenteuerluft beim Wandern oder Pferdetrekking, beim Rafting, Canyoning und Mountainbiken in den Bergen schnuppern will, der tut hier in Montenegro noch gut daran, sich an einen lokalen Veranstalter zu wenden. Nur so kann man sicher sein, dass der Abenteuerfaktor kontrollier-bar bleibt und man vor Ort auch mal typisch authentisch in „Katuns“ der Hirten auf einem Berg schläft und echte monte-negrinische Hausmannskost probieren kann. Natur-Hotspots, die man getrost alleine mit dem Mietwagen erkunden kann, sind die „kleinen Niagarafälle“ Montenegros bei Podgorica, der Skadarsee und die pittoreske Fluss-Schleife bei Rijeka Crnojevica – einige Fotohöhepunkte einer Montenegro-Reise. Wo immer sich die Möglichkeit bietet, bei einem Kloster einen Stopp einzulegen, sollte man dies eben-falls tun. Das Bekannteste unter ihnen ist sicher das Ostrog-Kloster, das wie an den Felsen angeklebt zu sein scheint. Die fünf Nationalparks in Montenegro sind mit dem Auto gut erreichbar, einfache Wanderungen um die Seen leicht machbar und die Pass-Straßen, wie etwa über dem Sedlo, führen durch eine traumhafte Karst-Landschaft mit unüberblickbaren Schafherden. An den türkisgrünen Flüssen und den weitgehend naturbelassenen Seen der Nationalparks sollte man immer wieder Pausen zum Genießen einlegen, auch wenn man keine Wanderungen plant. Wer mit Hund unterwegs ist, muss sich in den Nationalparks auf keine großen Verbote gefasst machen, denn reisen-de Hunde sind hier noch eher unbekannt. Doch bei den Restaurants ist man oft streng und will den Vierbeiner nicht mal im Freien im Gastgarten haben, was für Hundebesitzer wohl etwas gewöhnungsbedürftig sein dürfte. Die einfachen Gasthäuser direkt an den Flüssen scheinen immer geöffnet zu haben: Stets wird frisch gekocht, der Kaffee in Montenegro ist eigentlich immer gut, und wer mit einem Lächeln eintritt, der hat bei den Montenegrinern schon gewonnen. Noch konzentriert sich der Tourismus in Montenegro auf die belebten Küstenorte und das unmittelbare Hinterland. Wer allerdings höher in den Norden fährt, die Nationalparks erkundet und ein wenig Abenteuerluft beim Trekking, Rafting oder Pferdewandern mit den Einheimischen schnuppert, der wird ein Montenegro kennenlernen, das einen zum Wiederholungstäter werden lässt.

ENTDECKE Highlights in Montenegro

 

MUST Sees

Kotor und die Bucht von Kotor Die atemberaubende Serpentinenstraße über Kotor Perast mit seinen Palazzi Herceg Novi mit seinem alt-österreichischen Kaffeehaus Stari Budva zum Bummeln Stari Bar zum Kaffeetrinken und einen Blick in die Vergangenheit Ulcinj für echtes Balkan-Feeling, Strände und Moscheen Die Brücke über die Tara zum Spazieren, Schauen und Staunen Bootsfahrt auf dem Skadarsee, dem größten See des Balkans und Nationalpark Die alte Hauptstadt Cetinje zum Flanieren Montenegros „kleine Niagara Fälle“ bei Podgorica

 

 

RESTAURANT TIPPS:

 

Etno Selo Nevidio im Durmitor Nationalpark: Das kleine Feriendorf mit den einfachen Hütten ist ein Basislager für Wanderungen und bietet eine frische, authente Küche an: tolle Terrasse mit Aussicht inklu-sive. Pošćenje bb, Šavnik, http://www.etnoselonevidio.com/

Konoba Bacchus in Tivat: Tivat selbst ist sehr touristisch, aber für eine kulinarische Pause zwischendurch empfiehlt sich der Genuss der gefüllten Tintenfische im Bacchus. Kühle Terrasse und eine gute Location für eine Rast nach der Panoramafahrt auf den Lovcen.

Palih Boraca, Tivat Catovica Mlini: Das hervorragende und ausgezeichnete Restaurant liegt höchst idyllisch am Fluss in der Bucht von Kotor. Hunde erlaubt, Service und Küche sehr gediegen, Ambiente traumhaft für den Urlaubsstart in Kotor. An der E65, Morinj, http://www.catovica-mlini.com/

 Gradska Kafana Herceg Novi: Das Kaffeehaus mit Jugendstil-Touch und mit der ultimativen Terrasse, dem Ausblick und den österreichisch anmutenden Süßspeisen sollte der erste Stopp in Herceg Novi sein. Njegoševa 31 Herceg Novi, http://www.gradskakafana.me/

Gradska Kafana Cetinje: Kaffeehaus in der Fußgängerzone von Cetinje mit schönem, schattigem Gastgarten. Dvorski Trg, Cetinje Restaurant Nevjesta Jadrana: Direkt an der alten Straße zwischen Kotor und Cetinje auf 950 Meter Seehöhe gelegen. Eine tolle Terrasse zum Einkehren auf dem Weg zum Mausoleum. An der P1, https://nevjestajadrana.weebly.com/

Virski Pub Virpazar: Am Skadarsee gibt es viele kleine Konobas, aber diese hier hat uns mit extremer Gastfreundschaft und einer perfekt gegrillten Forelle überrascht. Virpazar im Park bei der Brücke. Konoba Ribar: Köstlich essen hoch droben mit einer wunderbaren Aussicht auf die Bucht von Bar. Dobra Voda, Bar.

Zum Durchkosten

 

Priganice: Rausgebackene Köstlichkeit aus Mehl und Germ, die man mit Honig und Käse genießt Kačamak: Polenta mit viel Kajmak-Käse Cicvara: Gestampfte Kartoffeln mit Dickmilch und Käse Kajmak: Schichtkäse-Spezialität Njeguški sir/prsut: Käse und Schinken aus dem gleichnamigen Dorf Ćevapi, Ražnjići, Pljeskavica: Fleisch und Faschiertes, wie man es kennt, doch in ordentlichen Portionen. Deshalb entfällt oft die Verkleinerungsform.  

 

Ausflugtipps:

 

Eisenbahnfahrt über die höchste Eisenbahnbrücke Europas: Eine spektakuläre Bahnstrecke führt von Belgrad über Podgorica nach Bar über das 498 Meter lange Mala Rijeka Viadukt.

 Vogelbeobachtungen: bei den Schutzgebieten und Rastplätzen der Vögel bei der alten Saline von Ulcinj oder am Skadarsee

Aktiv-Familientouren: Wandern, Reiten, Seekayaking, Rafting (leicht), Hochseilparks und Zip-Lines mit Übernachtung bei den Hirten auf der Alm

 

Stradtipps von M.Bader

 

Strand der Königin: Nur per Boot erreichbar, nicht mehr ganz unberührt, aber immer noch top. Morgens früh dort sein! www.utjeha.me, https://goo.gl/maps/sG5ibefScFp

Bigovica Bay: Nur per Boot erreichbar. Unbewohnt und nicht bewirt-schaftet. Traumhafte Ruhe mit glasklarem Wasser zum Schnorcheln und Tauchen mit Schaf-Gesellschaft. https://goo.gl/maps/MvjhgTU9g1k

Valdanos Beach: Ehemaliges Erholungsresort für Militärs in Jugoslawien, aber mittlerweile wieder bewirtschaftet. Olivenbäume ohne Ende https://goo.gl/maps/vTfuaw1tqjP2

Velika Plaža Ulcinj:Paradies pur, aber: Ganz zum Ende durchfahren und nicht auf die Insel Ada Bojana, sondern inks unter der Brücke durch. https://goo.gl/maps/GXGghWxZwZC2

 

Naturnah Wohnen

Natürlich kann man in Montenegro in Bettenburgen an der Küste über-nachten. Wäre aber schade, weil man so von einem echten Naturerleb-nis meilenweit entfernt ist. Deswegen gibt es hier Tipps für naturnahes Wohnen in authentischem Ambiente, an das Sie sich noch lange erinnern werden. Zudem lohnt es sich, bei Airbnb nach Privatunterkünften zu suchen. 

Etno selo Nevidio: Gemütliches und gepflegtes Steinhaus-Dörfchen mit hervorragender Küche und Terrasse mitten im Wandergebiet nahe Šavnik. http://www.etnoselonevidio.com/ 

Baumhaus bei Stari Bar: Baumhaus am Campingplatz mit Wanderweg zu einer Badestelle im Fluss. http://house4rest.bar.hotels-me.net/de/ 

Utjeha FEWO: Appartements in Utjeha mit Dachterrasse, direkt vom mehrfach ausgezeichneten Montenegro-Experten Michael Bader. EU-Ecolabel zertifiziert! https://utjeha.me/ 

Steinhaus im Norden des Skadarsees: Schön renoviert und in einem alten Dorf gelegen. Gute Lage für Ausflüge. https://www.airbnb.at/rooms/1091457 

Etno Selo Vranjak: Wohnen in einfachen Katuns am Berg beim Pionier in Sachen „Etno selo“. Mitten im Skigebiet des NP Biogradska Gora. http://jelka.me/category/eco-village/ 

Eco Village Goleš: Eine „Genuss-Alm“, die mit Pferd oder Jeep erreich-bar ist. Vor 10 Jahren im Rahmen eines Projekts der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gestartet und nun von Locals weiter-geführt. Goleš, Kolašin. https://www.airbnb.at/rooms/6585930 

Ethno Village Stavna: Hübsche Bungalows mit je 10 Betten und Terrasse am Fuße der Komovi Berge. http://www.ekokatunstavna.com/index-eng.html 

Etno selo Izlazak: Appartements und Bungalows bei Pluzine oberhalb des Pivastausees. http://www.etno-selo-izlazak.me/

ENTDECKE Highlights in Montenegro

 

MUST Sees

 

Kotor und die Bucht von Kotor Die atemberaubende Serpentinenstraße über Kotor Perast mit seinen Palazzi Herceg Novi mit seinem alt-österreichischen Kaffeehaus Stari Budva zum Bummeln Stari Bar zum Kaffeetrinken und einen Blick in die Vergangenheit Ulcinj für echtes Balkan-Feeling, Strände und Moscheen Die Brücke über die Tara zum Spazieren, Schauen und Staunen Bootsfahrt auf dem Skadarsee, dem größten See des Balkans und Nationalpark Die alte Hauptstadt Cetinje zum Flanieren Montenegros „kleine Niagara Fälle“ bei Podgorica

 

 

RESTAURANT TIPPS:

 

Etno Selo Nevidio im Durmitor Nationalpark: Das kleine Feriendorf mit den einfachen Hütten ist ein Basislager für Wanderungen und bietet eine frische, authente Küche an: tolle Terrasse mit Aussicht inklu-sive. Pošćenje bb, Šavnik, http://www.etnoselonevidio.com/

Konoba Bacchus in Tivat: Tivat selbst ist sehr touristisch, aber für eine kulinarische Pause zwischendurch empfiehlt sich der Genuss der gefüllten Tintenfische im Bacchus. Kühle Terrasse und eine gute Location für eine Rast nach der Panoramafahrt auf den Lovcen.

Palih Boraca, Tivat Catovica Mlini: Das hervorragende und ausgezeichnete Restaurant liegt höchst idyllisch am Fluss in der Bucht von Kotor. Hunde erlaubt, Service und Küche sehr gediegen, Ambiente traumhaft für den Urlaubsstart in Kotor. An der E65, Morinj, http://www.catovica-mlini.com/

 Gradska Kafana Herceg Novi: Das Kaffeehaus mit Jugendstil-Touch und mit der ultimativen Terrasse, dem Ausblick und den österreichisch anmutenden Süßspeisen sollte der erste Stopp in Herceg Novi sein. Njegoševa 31 Herceg Novi, http://www.gradskakafana.me/

Gradska Kafana Cetinje: Kaffeehaus in der Fußgängerzone von Cetinje mit schönem, schattigem Gastgarten. Dvorski Trg, Cetinje Restaurant Nevjesta Jadrana: Direkt an der alten Straße zwischen Kotor und Cetinje auf 950 Meter Seehöhe gelegen. Eine tolle Terrasse zum Einkehren auf dem Weg zum Mausoleum. An der P1, https://nevjestajadrana.weebly.com/

Virski Pub Virpazar: Am Skadarsee gibt es viele kleine Konobas, aber diese hier hat uns mit extremer Gastfreundschaft und einer perfekt gegrillten Forelle überrascht. Virpazar im Park bei der Brücke. Konoba Ribar: Köstlich essen hoch droben mit einer wunderbaren Aussicht auf die Bucht von Bar. Dobra Voda, Bar.

 

Zum Durchkosten

 

Priganice: Rausgebackene Köstlichkeit aus Mehl und Germ, die man mit Honig und Käse genießt Kačamak: Polenta mit viel Kajmak-Käse Cicvara: Gestampfte Kartoffeln mit Dickmilch und Käse Kajmak: Schichtkäse-Spezialität Njeguški sir/prsut: Käse und Schinken aus dem gleichnamigen Dorf Ćevapi, Ražnjići, Pljeskavica: Fleisch und Faschiertes, wie man es kennt, doch in ordentlichen Portionen. Deshalb entfällt oft die Verkleinerungsform.  

 

Ausflugtipps:

 

Eisenbahnfahrt über die höchste Eisenbahnbrücke Europas: Eine spektakuläre Bahnstrecke führt von Belgrad über Podgorica nach Bar über das 498 Meter lange Mala Rijeka Viadukt.

 Vogelbeobachtungen: bei den Schutzgebieten und Rastplätzen der Vögel bei der alten Saline von Ulcinj oder am Skadarsee

Aktiv-Familientouren: Wandern, Reiten, Seekayaking, Rafting (leicht), Hochseilparks und Zip-Lines mit Übernachtung bei den Hirten auf der Alm

 

Stradtipps von M.Bader

 

Strand der Königin: Nur per Boot erreichbar, nicht mehr ganz unberührt, aber immer noch top. Morgens früh dort sein! www.utjeha.me, https://goo.gl/maps/sG5ibefScFp

Bigovica Bay: Nur per Boot erreichbar. Unbewohnt und nicht bewirt-schaftet. Traumhafte Ruhe mit glasklarem Wasser zum Schnorcheln und Tauchen mit Schaf-Gesellschaft. https://goo.gl/maps/MvjhgTU9g1k

Valdanos Beach: Ehemaliges Erholungsresort für Militärs in Jugoslawien, aber mittlerweile wieder bewirtschaftet. Olivenbäume ohne Ende https://goo.gl/maps/vTfuaw1tqjP2

Velika Plaža Ulcinj:Paradies pur, aber: Ganz zum Ende durchfahren und nicht auf die Insel Ada Bojana, sondern inks unter der Brücke durch. https://goo.gl/maps/GXGghWxZwZC2

 

Naturnah Wohnen

 

Natürlich kann man in Montenegro in Bettenburgen an der Küste über-nachten. Wäre aber schade, weil man so von einem echten Naturerleb-nis meilenweit entfernt ist. Deswegen gibt es hier Tipps für naturnahes Wohnen in authentischem Ambiente, an das Sie sich noch lange erinnern werden. Zudem lohnt es sich, bei Airbnb nach Privatunterkünften zu suchen.

Etno selo Nevidio: Gemütliches und gepflegtes Steinhaus-Dörfchen mit hervorragender Küche und Terrasse mitten im Wandergebiet nahe Šavnik. http://www.etnoselonevidio.com/ 

Baumhaus bei Stari Bar: Baumhaus am Campingplatz mit Wanderweg zu einer Badestelle im Fluss. http://house4rest.bar.hotels-me.net/de/ 

Utjeha FEWO: Appartements in Utjeha mit Dachterrasse, direkt vom mehrfach ausgezeichneten Montenegro-Experten Michael Bader. EU-Ecolabel zertifiziert! https://utjeha.me/ 

Steinhaus im Norden des Skadarsees: Schön renoviert und in einem alten Dorf gelegen. Gute Lage für Ausflüge. https://www.airbnb.at/rooms/1091457 

Etno Selo Vranjak: Wohnen in einfachen Katuns am Berg beim Pionier in Sachen „Etno selo“. Mitten im Skigebiet des NP Biogradska Gora. http://jelka.me/category/eco-village/ 

Eco Village Goleš: Eine „Genuss-Alm“, die mit Pferd oder Jeep erreich-bar ist. Vor 10 Jahren im Rahmen eines Projekts der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gestartet und nun von Locals weiter-geführt. Goleš, Kolašin. https://www.airbnb.at/rooms/6585930 

Ethno Village Stavna: Hübsche Bungalows mit je 10 Betten und Terrasse am Fuße der Komovi Berge. http://www.ekokatunstavna.com/index-eng.html 

Etno selo Izlazak: Appartements und Bungalows bei Pluzine oberhalb des Pivastausees. http://www.etno-selo-izlazak.me/

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