KAPSTADT

Kurzurlaub in der Ferne ohne Jetlag

Wer sich auf einem Südafrika-Trip befindet und Kapstadt nicht besucht, der hat etwas versäumt. Allerdings: Kapstadt, die Metropole am Kap, verströmt nicht unbedingt authentisches Südafrika-Flair. „Kapstadt ist nicht Afrika“, sagen diejenigen, die hier überwintern, leben oder arbeiten. Dennoch oder gerade deswegen boomt Kapstadt als hippe Citytrip-Destination.

 

Von Angelika Mandler-Saul

Kapstadt hat sich zu einem einzigartigen Städtereiseziel entwickelt, das auch ohne ausgiebige Südafrika-Reise auskommt und buntes Besucher-Publikum aus aller Welt anzieht. Spätestens seit der Fußball-WM 2010 boomt die „Mother City“, wie die Stadt auch genannt wird, so richtig und hat sich zu einer Weltmetropole gemausert, die einen eigenen Trip wert ist – auch ohne Garden Route, Safari, Luxuszüge und Wilderness-Glamping. Mit einem ausgedehnten Tagesausflug oder einem Overnight Trip kann man nämlich auch von Kapstadt aus unvergessliche Tier- und Naturerlebnisse mit heimnehmen. Und in Kapstadt selbst kann man sich gut und gerne länger als für die Dauer einer Städtereise aufhalten, denn die schönsten Strände, Naturparks, Kite-Spots, Bars und Aussichtspunkte sind von der Stadt aus schnell erreichbar. 2014 war Kapstadt gar Capital of Design.

Trendige Designerläden, Graffiti und  moderne Galerien prägen mittlerweile das Stadtbild neben dem all­gegenwärtigen Tafelberg. Und das Beste daran: Kapstadt ist ohne Jetlag und ohne Zeitverschiebung mit einem Nachtflug von Österreich aus zu erreichen.

Was Kapstadt so besonders macht

Cable Way am Tafelberg

 Die Lage, die Sonne, der Wind, das Licht – so etwa könnte man kurzerhand erklären, warum die Mother City so unglaublich als Reisedestination boomt. Für das besondere Licht sorgt der sogenannte Cape Doctor: Der Cape Doctor ist ein Fallwind aus Südost kommend, der die Stadtluft von Smog reinigt und die City am Fuße des Tafelbergs an klaren Tagen unglaublich pittoresk und farbenfroh frisch wirken lässt. Und dann ist da noch diese wunderbare, fast gesegnet wirkende Lage am Fuße des Tafelbergs! Natürlich will jeder Neuankömmling zunächst erst mal auf den Tafelberg. Mit der ­Cable Way ist man auch schnell oben – das ist nicht das Thema. Aber allein sein werden Sie dabei nicht. Die Menschenschlangen an klaren Tagen (wenn eben der Cape Doctor zugange ist), ist legendär lang, und ohne ­Reservierung sollte man morgens gar nicht anzustehen versuchen. Auch wer reserviert hat, wird warten müssen. Oben angekommen, eröffnet sich allerdings ein wirklich atemberaubend schöner Blick. Die Seilbahn fährt von frühmorgens bis spätabends – manchmal kann ein wenig Geduld bis in den Nachmittag hinein Goldes wert sein.

Die Innenstadt Kapstadts ist geprägt von viktorianischen Gebäuden mit schönen Balkonen, Cafés, Backpacker-Hostels und zahlreichen Shops. Die vielfrequentierte Waterfront mit dem markanten Riesenrad ist ein gelungenes Beispiel von Revitalisierung eines einst verkommenen Hafenviertels. Hier kann man wohnen, flanieren, shoppen und sich verköstigen – zu jeder Tageszeit.
Zwei weitere Hügel, die man von den Fotos kennt, sind der Lions Head und der Signal Hill. Letzterer wird wegen des ­Sonnenuntergangs gerne abends mit entsprechender Bier-­Begleitung aufgesucht, der Lions Head wiederum sollte – wenn überhaupt – erwandert werden. Der Trail ist durchaus steil und bei Hitze ganz schön kräfteraubend. Wer also nicht unbedingt ein Sportfanatiker ist, der kann sich diesen Trip bei einem kurzen Stadturlaub gerne sparen und stattdessen lieber am Meer chillen. Die Strände und Buchten rund um Kapstadt sind allesamt auch für Touristen einfach zu erreichen, meist sogar mit dem beliebten und empfehlenswerten Hop-On-Hop-Off-Bus.
Clifton Beach

Natur pur rund um Kapstadt – eine Taxifahrt entfernt

Was Kapstadt als Ziel für einen etwas ausgedehnteren Citytrip so interessant macht, ist die Möglichkeit, in kürzester Zeit an tollen Stränden, in Natur- oder Tierparks, in Weingegenden und auf Straußenfarmen oder gar Kurzsafaris sein zu können. Wer die bekannte südafrikanische Blume, die Protea, blühen sehen will, sollte den Botanischen Garten nicht gerade im afrikanischen Hochsommer besuchen. Aber auch ohne Proteen sind die berühmten Kirstenbosch Botanical Gardens in Kapstadt sehenswert. Der Park ist schön für Naturlieb­haber, bei großer Hitze allerdings anstrengend zu begehen extrem sonnenexponiert. 

Im Shop beim Eingang findet man allerlei schöne Mitbringsel und sogar nette Kleidung, im Tea-House kann man sich ein Picknick mit Blick über die Stadt organisieren und danach im höchst ansprechenden Restaurant Moyo mit seiner riesigen, auch afrikanischen Karte herrlich die müden Füße entspannen. Mindestens einen halben Tag einplanen!

Flott erreichbar für einen chilligen Nachmittag am Strand mit Restaurants und Bar sind die gepflegten Beaches in Camps Bay sowie Big Bay oder der Blouberg Strand.

Wer die viel gerühmten Pinguine am Boulders Beach von Simons Town selbst erleben und vor allem hören will – denn sie können unglaublich laut sein beim gleichzeitigen Watscheln –, verbindet das am besten gleich mit einem ganzen Ausflug Richtung Muizenberg, Kalk Bay und Fish Hoek an die False Bay. Das geht für Unternehmungslustige mit dem Zug oder für Bequemere mit Uber, Taxi oder gebuchter Tour. In Muizenberg findet man am Wochenende einheimisches Strandleben pur: Jeder kommt an den Strand zum Schauen, Pritscheln und Baden, Einheimische wie Gäste, Surfer und Großfamilien. 

Wer mit Mietauto unterwegs ist, wird in jedem Fall einen ganzen Tag damit verbringen, das Kap und die Kapregion zu erkunden – das geht natürlich auch mit einer gebuchten Tour. Am besten, man verbindet den Tagesausflug zum Kap der ­Guten Hoffnung auch mit dem Besuch einer Straußenfarm und einem Lunch in einem Weingut. Der allerallersüdlichste Punkt ist jedoch nicht das Cape of Good Hope, sondern das Kap Agulhas, heute ein Nationalpark mit einem Leuchtturm. Wer hier kein Selfie macht, ist selbst schuld.
Cape Point

Wohnen und shoppen an der Waterfront

Das einst so heruntergekommene Hafenviertel mit seinen Werften ist heute ein schmuckes Vorzeigeprojekt gelungener Revitalisierung. Zu jeder Tageszeit ist das hippe und supersaubere Viertel bei den Besuchern ein begehrter Hotspot, sei es zum Kaffeetrinken, zum Schmausen, um Souvenirs zu shoppen, eine Bootsfahrt zu starten oder einen Blick auf die Seehunde beim Two Oceans Aquarium zu werfen. An der ­Waterfront trifft man sich auf ein Steak, einen Gin Tonic oder einfach für eine gepflegte Shoppingtour. Nicht selten spielen kleine Bands dazu auf. Ständig kommen neue Hotels und Restaurants hinzu, sodass sich die Waterfront mit ihren historisch detailgetreu nachgebauten Gebäuden fast schon bis Mouille und Seapoint ausdehnt. Nur einige Schritte vom hübschen, achteckig gotischen Clock Tower entfernt, liegt die Penny Ferry, ein altes Ruderboot, mit dem man zu den Booten nach Robben Island übersetzen kann. Apropos Robben: Wenn man Glück hat, erspäht man die Robben beim Schwimmen und Spielen im Hafenbecken auch von der Schwenkbrücke aus.

In jedem Fall ist die Waterfront aber ein ansprechender Spot zum Wohnen: Man kann von hier per pedes, per Fahrrad, per Bus oder mit Uber den Sightseeing-Trip hervorragend beginnen, sich nachmittags auf der Dachterrasse des Hotels erholen oder in das äußerst sehenswerte Museum für Contemporary Art im ehemaligen Getreidesilo linsen und abends nach einem Drink auf einer Dachterrasse ohne Angst vor Kriminalität zu haben bis 21 Uhr zum Late Night Shopping aufbrechen. Auch als Frau und auch alleine – was ich in der ­Innenstadt abends eher nicht empfehlen würde.

Der Chapman´s Peak Drive ist eine unbedingt empfehlenswerte Scenic Drive Tour nahe Kapstadt. Am besten mit dem Mietauto erleben und bei den vielen Picknickplätzen eine Pause einlegen.
Mitchells Plain Ocean Scenery
Der Seapoint liegt eine kleine Radtour von Capetown City entfernt am Meer. An der Promenade findet man diese Skulptur zweier Frauengesichter.

Bo-Kaap – das bunte Viertel, wo der Muezzin ruft

Im Viertel Bo-Kaap weht ein anderer Wind als an der Waterfront und bei den hippen Cafés der City. Denn hier, am Fuße des Signal Hills, liegt der muslimische Vorort Kapstadts, der 1830 entstand, als sich hier nach dem offiziellen Ende der Sklaverei die Kapmalaien ansiedelten. Und das taten sie offenbar in farbenfrohen Häusern, die – vorbildlich und grellbunt restauriert – heute gerne von Besuchern fotografiert werden. Sie sind auch wirklich zu schön anzusehen und an einem Tag, an dem der Cape Doctor weht, nochmal farbiger und knalliger als sonst. Hierher spaziert man, um zu fotografieren, das interessante Bo-Kaap-Museum zu besehen oder um einen einheimischen Kochkurs mitzumachen und die authentische Küche zu verkosten.

Bei einer organisierten Walking-Tour durch das Viertel erlebt man mehr, als wenn man die Häuschen nur zum Instagram-Fotospot degradiert.

Unterwegs in der historischen City

Wer sich von seinem Hotel an der Waterfront in die Innenstadt aufmachen will, gibt dem Taxi- oder Uberfahrer am besten die Long Street als Ziel an – die älteste Einkaufsstraße Kapstadts mit ihren alten Häusern mit den hölzernen und schmiedeeisernen Balkonen. Hier ist abends in den Bars viel los, untertags locken die Häuserfronten zum Fotografieren und der eine oder andere Shop. Die Verlängerung der Long Street ist die Kloof Street Richtung Tafelberg – eine kleine Fressmeile für zwischendurch. Hier sollte man werktags auch dem Greenmarket Square mit seinem Kunsthandwerksmarkt einen Besuch abstatten oder von einem der bunten Stände ­etwas Biltong probieren: getrocknetes Rindfleisch in hauchdünnen Schnitten.

Eine Pause legt man unbedingt in den direkt lauschigen Company Gardens am Ende der Long Street ein: Hier eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf Museen, Grünanlagen und die Hügelwelt rundum. Es empfiehlt sich eine Erfrischung im Café unter den Bäumen im Park oder ein Besuch in der South African National Gallery, dem führenden Kunstmuseum Südafrikas, oder im Nationalmuseum. Mindestens genauso wichtig ist aber ein Besuch im South African Jewish Museum ­neben der Gallery mit Shop und Café. Moderne, hippe Cafés mit Wi-Fi gibt es hier rund um die Innenstadt genügend, doch aufgepasst: Hier in der City ist Kapstadt etwas mehr Südafrika als an der Waterfront, deshalb heißt es hier unbedingt, im Menschengewimmel auf seine Wertsachen aufzupassen und den Rucksack vorne zu tragen!

Zeitz Museum of Contemporary Art Africa

Einmal vom Paradies in die Slums und wieder retour

Kapstadt ist trotz der Touristenströme immer noch eine Stadt der Kontraste. Gepflegte Parks mit Joggern und Hundewalkern liegen neben ärmlichsten Wellblechsiedlungen. Und wo wurde wohl der Begriff „Slum-Tourismus“ geprägt, wenn nicht in Südafrika? Armutstourismus liegt im Trend, allein in Kapstadt lassen sich jährlich 400.000 Besucher durch die ärmlichen Behausungen in den Townships führen, um danach wieder im Luxushotel an der Waterfront ihren Cappuccino with a view zu schlürfen.
Wer nur einige Tage in Kapstadt ist, um eine der wahrlich schönsten Städte der Welt zu besuchen, zu shoppen und einen Ausflug zu Pinguinen und Weingütern zu unternehmen, wird jedoch mit dem Leben hinter den glänzenden Kulissen wenig zu tun haben. Es sei denn, er will das: Dann ist eine Township-Tour etwa nach Langa, dem ältesten Township Südafrikas, schnell über das Hotel oder eine Agentur gebucht. Auf der einen Straßenseite: Luxus, Autos und Villen – auf der anderen die „Shacks“, die Wellblechhütten.

Blouberg Beach

Die Weinregionen rund um Kapstadt: Stellenbosch, Franschhoek und Paarl

Was wäre außerdem ein Trip nach Kapstadt, ohne den legendären Weingegenden, die allesamt nur ein bis zwei Fahrstunden entfernt liegen, einen Besuch abzustatten? Ob individuell mit dem Mietauto oder per Taxi und Winetram oder als gebuchte Verkostungstour – um eine Weindegustation auf einem der sehenswerten und einladenden Weingüter kommt keiner herum. Bei der Auswahl kann man fast nichts falsch machen.

Die meisten Weingüter sind auf kurzfristige, spontane ­Besucher eingestellt – ob für einen kleinen Lunch, ein gepflegtes Dinner, eine Weintour auf dem Gelände oder einfach nur kurz zum Kosten und Weinshoppen. Die Weingüter in Stellenbosch, Franschhoek und Paarl präsentieren sich trotz ihrer hochherrschaftlichen Lagen meist unprätentiös und kundenfreundlich. Hier ist alles gut durchorganisiert: Vom Parken über ein spontanes Wein-Picknick im Park bis zum Einkaufen wird hier nichts dem Zufall überlassen.

Wer sich wirklich Zeit nehmen will, nimmt in Franschhoek die schnuckelige Winetram, um sich von Weingut zu Weingut chauffieren zu lassen, oder man übernachtet einfach in einem der zahlreichen, höchst ansprechend ausstaffierten Guesthouses in oder nahe den Weingütern. Die Orte selbst eignen sich zudem hervorragend für eine kleine Shoppingtour oder einen Kaffee zwischendurch oder auch für einen Tagesausflug auf eigene Faust.

Big Bay

Kapstadt und die Wasserknappheit

Der für den 12. 4. 2018 prognostizierte „Day Zero“ – jener Tag, an dem die Wasserreserven Kapstadts vollkommen erschöpft sein würden, trat 2018 so nicht ein. Noch nicht. Rationiert wurde das Wasser allerdings dennoch: Auf 50 Liter pro Person pro Tag. Und Glück hatte man auch: Landwirte aus Gegenden mit weniger Wasserproblemen spendeten der Kapregion damals zehn Milliarden Liter Wasser. Diese deckten den Verbrauch der Vier-Millionen-Metropole ganze 20 (!) TAGE lang.

Die Wasserknappheit, die Dürre, das fehlende Wasser-­Management (Lecks und schlechte Technik) sind, neben der Kriminalität, Probleme Kapstadts, mit denen sich auch Kurzurlauber konfrontiert sehen. Auch Touristen werden dazu angehalten, Wasser zu sparen, sei es beim Duschen im Hotel oder bei der Toilette im Botanischen Garten – gewöhnungsbedürftig für uns wasserverwöhnte Österreicher, aber unbedingt notwendig für die Mother City, ihre Bewohner und uns Besucher. Und auch wenn es dieses Jahr keinen Grund zur Besorgnis ­geben dürfte: Die Wasserknappheit wird sich nicht von selbst lösen. Früher war es die Apartheid, heute sind es auch ökologische und ökonomische Probleme, die Kapstadt zu schaffen ­machen. Trotz Touristenboom und Cape Doctor.

Tipps Kapstadt

 

Für Tierliebhaber

World of Birds Hout Bay: Vögel und natürlich auch Unmengen an Affengetier. www.worldofbirds.org.za/

Robben direkt an der Waterfront beim Two Oceans Aquarium. www.aquarium.co.za/

Haitauchen im Cage: Div. Anbieter, erreichbar per Auto oder als gebuchtes Ausflugspackage, z. B. www.sharkcagediving.co.za/

Mit Robben schnorcheln: Ausflugspackages ab Kapstadt, z. B. https://oceanexperiences.co.za/tour/ocean-safari

Ausflug zur Halbtags–Safari im Aquila Game Reserve: Von vielen Tagesgästen frequentiert. https://aquilasafari.com/

Straußenfarm: Eigentlich ist ja Oudtshoorn die Stadt der Strauße. Wer Richtung Kap unterwegs ist, findet aber auch hier etwa die Cape Point Ostrich Farm. http://capepointostrichfarm.com/

Kurzsafari Buffelsdrift Game Lodge: Im Luxus-Glamping-Zelt mit Badewanne, Pool und Wärmematratze nächtigen, Flusspferd- und Elefanten-View inklusive. https://buffelsdrift.com/

Glamping und Safari bei Africamps in Robertson nahe Kapstadt ­– „Boutique Camping“.  www.africamps.com/farm/africamps-at-pat-busch-robertson/

Tipps Kapstadt

 

Für Tierliebhaber

World of Birds Hout Bay: Vögel und natürlich auch Unmengen an Affengetier. www.worldofbirds.org.za/

Robben direkt an der Waterfront beim Two Oceans Aquarium. www.aquarium.co.za/

Haitauchen im Cage: Div. Anbieter, erreichbar per Auto oder als gebuchtes Ausflugspackage, z. B. www.sharkcagediving.co.za/

Mit Robben schnorcheln: Ausflugspackages ab Kapstadt, z. B. https://oceanexperiences.co.za/tour/ocean-safari

Ausflug zur Halbtags–Safari im Aquila Game Reserve: Von vielen Tagesgästen frequentiert. https://aquilasafari.com/

Straußenfarm: Eigentlich ist ja Oudtshoorn die Stadt der Strauße. Wer Richtung Kap unterwegs ist, findet aber auch hier etwa die Cape Point Ostrich Farm. http://capepointostrichfarm.com/

Kurzsafari Buffelsdrift Game Lodge: Im Luxus-Glamping-Zelt mit Badewanne, Pool und Wärmematratze nächtigen, Flusspferd- und Elefanten-View inklusive. https://buffelsdrift.com/

Glamping und Safari bei Africamps in Robertson nahe Kapstadt ­– „Boutique Camping“. www.africamps.com/farm/africamps-at-pat-busch-robertson/

Für Shopping- UND Design-Freaks

Woodstock liegt in Capetown: Altes Hafenviertel neu interpretiert. Ateliers, Handwerk, Craft Shops, Second Hand und Designerware in kreativem Ambiente.
www.kapstadtmagazin.de/woodstock entdecken

Stellenbosch Shopping: Ausgesprochen nett die Red Teapot Gallery mit den farbenfrohen Bildern des südafrikanischen Künstlers Portchie. www.portchie.com/

First Thursdays: Einmal pro Monat haben die Galerien und Restaurants bis 21 Uhr geöffnet. Termine: https://first-thursdays.co.za/cape-town/

Fringe District: Hier sammelt sich alles, was sich „kreativ und innovativ“ nennt: Galerien, Theater und Cupcake Shops.

Watershed an der Waterfront: 150 Shops mit mehr als 365 Marken, viel Kunst und Design und nachhaltige Produkte in der schönen Halle. Täglich offen. www.waterfront.co.za/area/watershed/

Chandler House: Galerie und Kunstshop in der Church Street im historischen Gebäude. www.chandlerhouse.co.za/

The Old Biscuit Mill Neighbourgoods Market: Jeden Samstag, besuchenswert, aber hoffnungslos überlaufen, im ehemaligen Industrieviertel: Concept Stores und Galerien, Recycling-Design. www.neighbourgoodsmarket.co.za/

Oranjezicht Farmers Market: Samstag und Sonntag in der Granger Bay. www.ozcf.co.za/market-day/

Für Fleisch-Tiger und Foodies

Steaklovers gehen in die allgegenwärtigen Hussar Grill Restaurants. www.hussargrill.co.za/

Noch mehr Steaks im Nelsons Eye oder im The Butcher Grill (tolles Service bei der Auswahl der Fleischstücke) beim Mouille Point. www.nelsons-eye.co.za/,
www.thebutchershop.co.za/

Sea Breeze: Hier isst man Fisch und Meeresfrüchte, und zwar sehr gut. www.seabreezecapetown.co.za/

Lunch in den Delis der Weingüter, wie etwa bei Boschendal. www.boschendal.com/eat-and-drink

Marcus African Place in der City. Afrikanisch und international ­essen, wie es beliebt. www.marcosafricanplace.com/

On the Rocks Restaurant am Blouberg Beach mit Tafelberg-Blick von der Strand-Bar aus – ein Traum! www.ontherocks.co.za/

Ons Huisie Family Restaurant am Blouberg Beach. Parken und Schmausen am Strand. www.onshuisie.co.za/

 Dunes Restaurant, Hout Bay: Abends innen lauschig pastellig und untertags Nordsee-Feeling fast direkt am Strand. www.dunesrestaurant.co.za/

V&A Waterfront Foodmarket: Viele regionale Snacks, aber auch Vegetarisches aus aller Welt sowie verlockende Süßigkeiten, guter Kaffee und frische Smoothies und Säfte.
waterfrontfoodmarket.com/

Für Coffeelovers und Barjunkies

Haas Coffee: Kaffeeduft mitten in der City, aber auch cooles Frühstück, Tapas und Currys. http://haascollective.com/coffee/menu/

Truth Coffee: Kaffeetrinken ist hier ein kleines Abenteuer, dazu gibt es Patisserie, eine Brasserie und eine ordentliche Winelist. https://truth.coffee/pages/truth-cafe

Rooftop Bar des Silo Hotels: Eines der coolsten neuen Hotels an der Waterfront im ehemaligen Getreidesilo. Rooftop-Bar-Feeling nur mit Anmeldung. www.theroyalportfolio.com/the-silo/overview/

Niedriger, aber quirliger: Die Rooftop Bar des benachbarten Red Radisson Hotels. Lockerer und Urban Style für alle.  www.radissonred.com/cape-town/

Mugg and Bean: Riesige Tortenstücke, Kaffee in alten Spielarten, Smoothies, Breakfasts, Vegan Food und Slushies. Nette Kette, die man fast überall findet. https://themugg.com/

Die Bar im Blue Peter Hotel: Mit Pizza und Bier im Gras sitzen und auf Tafelberg und Meer schauen am Bloubergstrand. www.bluepeter.co.za/

Für Naturfreunde und Beach-Chiller

Hout Bay: Kommt eher naturbelassen und windexponiert daher.

Camps Bay: Hier gibts schöne Lokale an der Straße (mehr als genug), reges Treiben, eine gepflegte Promenade und reichlich Schirme am Strand.

Big Bay (mit Wiese – we love it!): Auf der Wiese vor dem Coffeeshop abhängen und den Kitesurfern zuschauen – das Ganze mit einem fulminanten Ausblick auf den Tafelberg.

Chapmans Peak Drive & Zwölf Apostel: Mit dem eigenen Auto abfahren, schauen und fotografieren. Der Panorama Drive ist nicht lang: Starten bei Nordhoek und Richtung Hout Bay fahren. Gegen Ende gibt es immer mehr Picknickplätze an der Straße mit tollem Ausblick.

Langebaan: Eine gute Stunde Anfahrt mit dem Auto aus Kapstadt, dafür gibt es Lagunenfeeling. Shark Bay besucht, wer das Wasser wärmer mag. Kite-Spots!

Muizenberg Beach mit den bekannten bunten Strandhäusern, Shops, Familien, Touristen, Cafés – relativ authentisch, aber kein Strandluxus.

Blouberg Strand:  Sitzen, trinken, schauen, nichts tun. Und das Ganze mit dem Tafelberg im Blick. Traumhaft!

Babylonstoren: Eine der ältesten holländischen Farmen in Kapstadt. Gemüse, Obst, Gästezimmer und Wellness mit hohem ­Foodie-Faktor. www.babylonstoren.com/

Day Trip zum Cap Agulhas und Kap der Guten Hoffnung: Mit einer fixen Tagestour im Bus oder mit einem Fahrer gut zu erreichen und ein Must beim ersten Mal Kapstadt.

Für Weinkenner

Die bekanntesten Weingüter rund um Kapstadt sind in Prospekten und Werbungen allgegenwärtig, man muss sich nur entscheiden – Infos gibt´s an jeder Ecke und in den Hotels. Dazu gehören u. a. Vrede En Lust, Spier, Lanzerac sowie etwa:

Boschendal Weingut: Netter Lunch, schattig unter Bäumen und die Tastings auf der Terrasse beim Haupthaus mit Blick in die Gärten. Unkompliziert und ohne Reservierung. www.boschendal.com

Vergelegen Estate: Sehr pittoresk. www.vergelegen.co.za/

Groot Constantia: Das älteste Weingut Südafrikas – da könnte man einen ganzen Tag verbringen, und damit wirbt es auch. www.grootconstantia.co.za/

Die Franschhoek Wine Tram fährt durch die Gegend – als Tram oder als Bus – und lädt Touristen bei den Weingütern ab. Dazu braucht man aber Zeit und Muße. https://winetram.co.za/

Steenberg Farm: Die Farm ist nur 30 Minuten von Kapstadt entfernt und bietet neben den üblichen Weinverkostungen auch Golfplatz und romantische Retrozimmer. www.steenbergfarm.com/

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