Irlands wilder Norden

Auf den Klippen in der Sonne sitzen, sich von Wind und Wellen den Geist erfrischen lassen und abends gemütlich im Pub schlemmen: Eine Reise durch den Norden der irischen Insel entspannt und entschleunigt.

Hier finden Sie die besten Tipps abseits der klassischen Touristenpfade, um den Urlaub inmitten sagenumwobener Landschaften in vollen Zügen zu genießen.

 von: Anita Arneitz

Landzungen rekeln sich weit hinaus ins Meer, während die Buchten dramatisch zerfurcht sind. Auf ­einer Länge von fünf Kilometern hat die Natur mehr als 40.000 schwarzbraune Säulen geformt, die wie eine Straße aus Pflastersteinen aus dem Meer aufsteigen. Das weckt den Entdecker in einem: Stundenlang den Wellen zusehen, über Basaltsteine hüpfen und Felsen nach Gesichtern absuchen.

Der Legende nach entstanden die Basaltsteine des Giant´s Causeway in Nordirland, die inzwischen zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, durch den Riesen Finn McCool. Um davon ein wirklich schönes Erinnerungsfoto zu machen, muss man aber entweder schnell sein oder Geduld haben. Denn das Licht ändert sich von Sekunde zu Sekunde. Sonnenschein und Wolken treiben ein rasant abwechslungsreiches Spiel. Das ist typisch für den Norden Irlands und die Küste Nordirlands. Hier hat noch die Natur das Sagen.
Heute bietet Madeira eine Fülle an Unterhaltung. Es hat schon lange sein Image als „Pensionisten-Insel“ abgelegt und ist ein Reiseziel für alle Altersgruppen geworden. Mit 57 Kilometer Länge und 22 Kilometer Breite hat Madeira rund 1.300 Kilometer Wanderwege in schroffen Gebirgslandschaften, entlang felsiger Steilküsten sowie durch riesige Lorbeer­wälder und legt Wanderern buchstäblich ein Paradies zu ­Füßen. Aber auch Taucher, Surfer, Radfahrer und Extremsportler haben die Insel für sich entdeckt. Ausflüge entlang der Küste, um Wale und Delfine zu beobachten, oder eine Jeep-Safari bringen auch für weniger Aktive Abwechslung. Für Entspannung sorgen viele wunderbare Hotels.

Die Insel besitzt eine überaus üppige und artenreiche Pflanzenwelt. Gewächse aus aller Welt werden seit der ersten Besiede­lung Anfang des 15. Jahrhunderts und besonders seit etwa 200 Jahren in öffentlichen und privaten Gärten und Parkan­lagen kultiviert, die sich hauptsächlich in der Hauptstadt Funchal und deren Umgebung befinden. In dieser Stadt mit kolonialem Charme findet man bemerkenswerte Bauwerke und interessante Museen. Eine Entdeckungsreise auf dieser Insel belohnt in jedem Fall mit majestätischen Szenarien.

Foto: Küstenpfad „The Gobbins“.
Foto Pixabay: Basaltsteine des Giant´s Causeway

Traumhafte Küstenstraßen

Wer das Meer und Wanderungen entlang der Klippen liebt, wird von der ursprünglichen Küste in Nordirland begeistert sein. Mit einem Mietauto lässt sich die sogenannte Causeway Coastal Route, ausgehend von Belfast bis nach Derry-Londonderry, gemütlich in einer Woche abfahren. Die Küstenstraße führt vorbei an einsamen Buchten mit weißen Sandstränden, herausragenden Felsformationen und kleinen Ortschaften. Überall warten Aussichtsplätze oder lohnenswerte Abstecher ins Hinterland. Ein Must-Visit neben den Basaltsteinen des Giant´s Causeway ist der legendäre Küstenpfad „The Gobbins“.

Wandern in den Klippen

Der Pfad über dem Meer wurde 1909 von Ingenieuren entwickelt. Die Techniker wollten damals nicht irgendeinen Wanderpfad zwischen den Klippen schaffen, sondern ein monumentales Erlebnis in Anlehnung an die moderne Architektur. The Gobbins war ein Teil der Vision von Berkeley Deane Wise. Als Ingenieur leitete er die Belfast and Northern Counties Railway Company, die zu dieser Zeit die spektakuläre Landschaft im Norden mit der Dampfeisenbahn erschloss. Per Hand wurden Tausende Stufen in die Felsen geschlagen, Brücken und Tunnel errichtet. Im Mai 1902 wurde der Pfad mit der längsten Hängebrücke Irlands eröffnet. Im Nu waren „The Gobbins“ ein Besuchermagnet.

Durch die Weltkriege und wirtschaftliche Turbulenzen geriet der Pfad allerdings im Laufe der Zeit in Vergessenheit. Das Meer holte sich die Holzbretter, das Salz knabberte am Eisen. Mithilfe der Europäischen Union und viel Einsatz der Einheimischen wurde der Pfad aber wieder rekonstruiert. Es gelang, den historischen Charme zu erhalten. Bei einer Wanderung rauschen die Wellen unter den Füßen an Land, es geht durch einen dunklen Tunnel unterhalb des Meeresspiegels hindurch in eine Schmugglerhöhle und über mehr als 20 ­Brücken hin zu einem Schutzgebiet der Vögel. Mit viel Glück erhaschen Wanderer sogar einen Blick auf einen brütenden ­Papageientaucher oder sehen die schottische Küste mit ihren Windrädern – diese ist nur wenige Kilometer entfernt. Ein wenig Kondition muss man allerdings mitbringen. Es geht rund zwei Stunden unzählige Stufen rauf und runter. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Foto Pixabay: Derry-Londonderry

Trip in die City

In Derry-Londonderry geht die Causeway Coastal Route in den Wild Atlantic Way über. Wer ausreichend Zeit mitbringt, kann dieser Küstenstraße noch 2500 Kilometer lang folgen. Oder eine Übernachtung in Derry-Londonderry, der zweitgrößten Stadt Nordirlands, einplanen und zurück nach Belfast oder Dublin fahren. Das Wahrzeichen der Stadt Derry-Londonderry ist eine rund 1,5 Kilometer lange mittelalterliche Mauer um die Altstadt, die im 17. Jahrhundert erbaut und seitdem niemals zerstört wurde. Besichtigt werden kann die Mauer bei einem Spaziergang über einen Rundweg.
In den Städten gibt es keine weiten Wege. Sogar in Dublin und Belfast liegt alles nah beieinander. Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen, Sehenswürdigkeiten und Pubs werden zu Fuß erkundet. Am besten mit Sneakers und Regenschirm. Die Zentren sind voll mit unebenen Pflastersteinen und das Wetter wechselt sowieso ständig. Daher nicht gleich in Panik verfallen, wenn es mal regnet. In ein paar Stunden kann das schon wieder ganz anders aussehen. Es kann auch durchaus sein, dass die eine oder andere Küstenwanderung ins Wasser fällt, weil just an diesem Tag die Felsen rutschig sind oder der Wind über die Pfade fegt. Dann ist es an der Zeit für eine Verkostungstour, ein wenig Shopping, einen Galeriebesuch oder einen Tag im Spa.

In den Wellnessbereichen wird verstärkt auf regionale Produkte und alte Traditionen gesetzt. So wird zum Beispiel wieder in Seegras gebadet. Wie vor Hunderten von Jahren werden Algen und Seetang mit der Hand eingesammelt und frisch für Kosmetikbehandlungen verarbeitet. Einst war das ein großes Geschäft. Vor allem entlang des Causeway florierte bis 1930 das Business mit Algen und Seetang, das in erster ­Linie von Frauen betrieben wurde. In der Bucht vom Giant´s Causeway stellten sie Zelte mit Tee auf, und an die 300 Fremdenführer unterhielten die Ausflügler mit Geschichten vom Riesen Finn McCool. Heute übernimmt das ein Audioguide in mehreren Sprachen. Aber Einheimische wissen sehr wohl noch Bescheid über die Heilkräfte der Küstenpflanzen. So galt etwa das dänische Löffelkraut lange als wichtiger Vitamin-­C- Spender und wurde kranken Seefahrern als Tee verabreicht. Allerdings schmeckte dieser alles andere als gut.

Fotos Pixabay: Typisch irisches Eingangstor
Foto: Traditionspub in Dublin

Gartenpracht wie in England

Obwohl die Landschaft rau und ursprünglich ist, ist das Klima mild. Deshalb strotzen die Gärten voll üppiger Blüten, und selbst bis an den Rand der Klippen wagen sich Heidekraut und Ginster vor. Augentrost, Thymian, Fuchsien, Weißdorn, wilde Orchideen und Rhododendronbüsche säumen die Wege. Das ganze Jahr über blüht irgendetwas. Daher darf ein Besuch in einem Garten bei einem Roadtrip durch Irland nicht fehlen.

Ein paar Kilometer von Dublins Stadtzentrum entfernt verzaubert das Malahide-Schloss mit seinen exotischen Pflanzen und Rosen. Ebenfalls in der Nähe schlagen in Mount Usher seltene Bäume seit dem 19. Jahrhundert ihre Wurzeln in den Boden und haben inzwischen schon so manche Star­allüre. Im Norden überstrahlt Mount Stewart alles. Das Anwesen mit prächtigem Herrenhaus und weitläufiger Gartenanlage ist Edith, der Lady von Londonderry, zu verdanken. Sie setzte sich bereits im Ersten Weltkrieg für die Frauenrechte ein und lud feine Gesellschaften zu sich nach Mount Stewart. Unter anderem begrüßte sie dort Winston Churchill. All diese Gärten sind zwar nicht so berühmt wie ihre englischen Nachbarn, aber mindestens genauso schön und längst nicht so überlaufen. Das gilt übrigens für den gesamten Norden der Insel. ­Perfekt für alle, die sich nach Ruhe und einer Offlinezeit im Grünen mit Meerblick sehnen.

Foto Pixabay: Wellness in Ashford Castle
Foto Pixabay: Must-see The Temple Bar in Dublin
Foto Pixabay: Landpartie mit Schafen
Foto Pixabay: Malahide Castle Dublin
Foto: Castle Ward, Co. Down

Klippen als Kulisse: Ausflüge zu Originalschauplätzen von Film und Serie

Star Wars oder Game of Thrones – Hollywoodklassiker und Serienhits wurden bereits auf der irischen Insel gedreht. Ein Glück für echte Fans, denn eigene Touren und Landkarten führen direkt zu den Originalschauplätzen. Am beliebtesten sind dabei die Game-of-Thrones-Drehorte. Mit einem digitalen Führer und einem Leihfahrrad geht es in gut zwei Stunden von einem Highlight zum Nächsten. Das Castle Ward, das in der Serie als Kulisse für die Burg Winterfell, dem Stammsitz der Familie Stark dient, ist dafür Ausgangspunkt. Hier finden auch immer wieder große Festivals für Fantasyliebhaber statt. Dann gibt es einen Mittelaltermarkt, Filmstunts und ein Meet-and-Greet mit den Schauspielern. Doch auch ohne Serienwissen ist ein Abstecher zu den Schauplätzen wie dem romantischen Strangford Lough, das ist ein riesiger Naturhafen, den bereits die Wikinger zum Anlanden benutzten, zu empfehlen. Die Landschaft ist einfach fotogen und instagramig schön.

Foto Pixabay: Glasnevin Friedhof Dublin

Tipps Nordirland

Naturerlebnisse in Nordirland

Wandern entlang der Klippen: Der Klippenpfad „The Gobbins“ kann nur gemeinsam mit einem Guide besucht werden. Dafür sollte man trittfest und schwindelfrei sein. Von Belfast erreicht man den Klippenpfad in einer guten Dreiviertelstunde Fahrzeit. 

Spaziergang am Meer: Wer gemütlich mit der Familie am Meer entlangwandern möchte, ist beim Giant’s Causeway richtig. Geöffnet das ganze Jahr. Zeit für Museum und Kaffee einplanen!

Paddeln in der Nacht: Bei Sonnenuntergang wird beim River Foyle in der Nähe der Stadt Derry-Londonderry das Kajak ins Wasser geschoben und mit Guide drei Stunden lang durch die Vollmondnacht gepaddelt. Ein besonderes Erlebnis unter dem Sternenhimmel!

Pilgern über die Insel: In Irland gibt es viele spirituelle Orte. ­Daher ist es ein echter Geheimtipp für Pilger und Weitwanderer. 

Reiten am Strand: Im Sattel mit im Wind wehenden Haaren den Strand entlangreiten – diesen Mädchentraum erfüllt man sich im Norden. Hier hat der morgendliche Ausritt lange Tradition und die Reitbetriebe befinden sich in unmittelbarer Nähe des Meeres wie das Hotel Dunfanaghy Stables oder die Holiday Horse Farm.

Grüne Touren: Abseits der Touristenpfade führen Touren zu ­Farmen und Produzenten. Von Whiskey bis hin zum Apfel Cider kann vor Ort alles verkostet werden. Dazu kommen Livemusik am Land und die schönsten Plätze für Sonnenuntergänge.

Radfahren: Küstenstraßen mit dem Mietauto abklappern geht gut. Aber mit dem Rad? – Geht sogar noch besser. Vor allem, wenn der Wild Atlantic Way gesperrt wird und Radler freie Fahrt haben. 

Coasteering: Über die Felsen klettern und dann in die Fluten springen – Adrenalin pur! 

Auszeit am See: Den See Lough Neagh haben noch nicht viele Touristen auf dem Radar. Er ist ein Kleinod für Outdoorfans.

Die schönsten Gärten

Landsitz à la Rosamunde Pilcher: Der Landsitz Montalto Estate wurde aufwendig restauriert und ist mit Café und Museumsshop sowie den Spazierwegen durch den Park jedenfalls einen Ausflug wert. 

Picknick: Besucher dürfen eine Decke mitnehmen und entspannte Stunden auf den Schlosswiesen von Malahide verbringen.

Im Reich der Bäume: Mount Usher Gardens & Cafés liegen in Ashford/Wicklow, das ist rund eine halbe Autostunde von Dublin entfernt. Im Café gibt es Köstlichkeiten aus eigenem Anbau, in den Shops Nützliches für den Garten zu kaufen.

Prachtgarten: Mount Stewart muss man einfach gesehen haben: Ein toller Garten mit faszinierender Geschichte. 

Foto: Ireland Tourism

Schlafen

Vom Schloss bis zum B&B – hier kann man auch mal nur eine Nacht bleiben und wird am Morgen mit einem kräftigen Frühstück mit Porridge, Toast, Speck und Würsten verwöhnt. In der Hauptsaison empfiehlt es sich aber zu reservieren, denn speziell in entlegenen Gebieten werden dann Unterkünfte schnell rar. B&B am Wild Atlantic Way: Elegante Pension mit Glamour. 

Hotellegende in Belfast: Heute ist das Grand Central wieder das Luxushotel im Norden. Der Ausblick von der Cocktail Lounge im 23. Stockwerk über den Hafen ist grandios.

Ökofarm am See: Urlaub am Bauernhof kann man beim Lough Erne machen. Aber nicht nur das. Auch Kochkurse und Gartenseminare werden geboten.

Nachhaltigkeitspionier: Als Vorzeigebeispiel in Sachen Nachhaltigkeit gilt die Ökolodge mitten im Grünen. 

Fürstlich gebettet: Auf Verabredung gibt es im Dunleath Mansion House im Ballywalter Park einen Lunch mit Lord und Lady Dunleath. Aber auch ohne adelige Stippvisite ist das Anwesen ein Traum. 

Foto: Dunleath Mansion House

Eine Nacht beim Earl: Im Westflügel von Crom Castle können Gäste nächtigen und vom Schloss aus mit dem Boot zu einer Erkundungstour über den See aufbrechen. Der Hausherr ist der 7. Earl of Erne und zeigt den Besuchern bei einer Führung auch die privaten Räume der Familie. 

Leuchtturm: Rund um den Leuchtturm auf Clare Island hat sich ein Luxushotel angesiedelt. Die Anfahrt auf die Insel kann zwar recht stürmisch sein, doch sie lohnt sich.

Historisches Stadthaus: Das Merchant´s House in Derry-Londonderry ist eines der wenigen Häuser aus dem 19. Jahrhundert, das liebevoll restauriert wurde. Jetzt ist es ein B&B mit hausgemachter Marmelade zum Frühstück.

Glamping unterm Sternenhimmel: Auf einer Halbinsel in Fermanagh schläft man in einer gläsernen Wohnkugel unter dem Sternenhimmel. Restaurant und Marina sind in der Nähe.

Golfparadies: Direkt am Strand an der Causeway-Küste liegt das bezaubernde B&B At the Beach.

Herrenhaus für Naturliebhaber: Das Mount Stewart Estate am Stanghord Lough wird Fotografen und Outdoorfans begeistern.

Fußballfans aufgepasst: Das Boutique Hotel George Best in Belfast im denkmalgeschützten Bauwerk ist komplett der Fußball­ikone gewidmet, Museum inklusive. 

Öko in der City: In Dublin nächtigen Umweltbewusste im Iveagh Garden Hotel, wo ein unterirdischer Fluss für Strom im Haus sorgt. 

Luxusurlaub: In Irelands Blue Book sind mehr als 50 Landhaus­hotels, Gutshöfe und Schlösser verzeichnet – für alle, die etwas ­Besonderes suchen.

B&B-Guide für Irland

Guide für Country Hotels

Schönheit UND Wellness

Im Reich der Naturdüfte: Am Wild Atlantic Way liegt die traditionelle Burren Perfumery, in der noch heute Naturparfüms, Seifen und Kosmetika nach alten Rezepten mit Wildkräutern und den Blumen der Burren hergestellt werden.

Baden im Seegras: Einzigartig an der Küste sind die Spa-Seegrasbäder. Dafür werden nur natürliche Produkte verwendet. Algen und Seegras lindern Beschwerden, stillen Schmerzen und machen die Haut schön. Der Seetang kommt direkt von County Down. Dort wird er per Hand geerntet und nach dem Spa nicht weggeworfen, sondern als natürlicher Dünger auf den Farmen eingesetzt.

Spa im Schloss: 800 Jahre gibt es das Ashford Castle bereits. Heute können in den historischen Mauern Gäste im Spa mit Hamam, ­Indoorpool und Blick auf Falknerei, See und Park entspannen.

Besondere Events

Beckett-Festival: In der Stadt Enniskillen, in der Samuel Beckett 1919 zur Schule ging, findet jedes Jahr im August ein literarisches Festival zu Ehren des Autors mit Theateraufführungen, Lesungen, Workshops und vielem mehr statt. 

Food and Drink Festival: Im Oktober gibt es in Dublin das große Food und Drink Festival mit irischen Spezialitäten. 

Museum und Kultur

Titanic Quarter: Das Highlight in Belfast ist wohl das Titanic Museum im Hafen. Immer wieder kommt etwas Neues hinzu. Ein Muss für jeden Fan. 

Fliegen oder Klettern wie ein Ninja: Kids können sich im Indoor-­Park austoben. Perfekt für Regentage.

Gratis ins Museum: Im National Museum of Ireland in Dublin und Mayo zahlt man keinen Eintritt und kann unterschiedliche Ausstellungen genießen. 

Kunst in Belfast: Ebenso gratis ist der Besuch des MAC Metro­politan Arts Centre in Belfast. Die drei Kunstgalerien zeigen immer wieder neue Ausstellungen.

Murals: Street Art gibt es schon lange in Dublin und Belfast. In Dublin sind schöne Wandbilder im Ausgehviertel Temple Bar zu finden, in Belfast hingegen im Cathedral Quarter. Mit oder ohne Tour. 

Schlemmen

Restaurant am Land: In einer ehemaligen Shirt-Fabrik in Letterkenny wird gut gekocht.

Essen in der Kirche: In Dublin trifft man sich in einer ehemaligen Kirche zum Kaffee und Essen. 

Foto: The Yellow Pepper Letterkenny

Shoppen

Modisches: In der Blarney Wollen Mills in Belfast werden seit 1823 aus Wolle Jacken und Pullis im britischen Stil gefertigt. 

Kulinarisches: Feinschmecker werden in den Markthallen von ­St. Georges Market in Belfast fündig.

Hin- und herumkommen

Beste Reisezeit: Im Juli und August ist es herrlich warm, aber Irlands Norden wäre auch im Frühling und Herbst eine Reise wert. Dann bekommt die Landschaft einen besonders mystischen Touch.
Anreise: Nordirland liegt im Norden der irischen Insel und ist ein Teil des Vereinigten Königreiches. Die Anreise geht am schnellsten per Flugzeug von Wien direkt nach Belfast oder Dublin. Von dort weiter mit dem Mietauto zur Küste fahren. Achtung: Lieber ein kleineres Auto nehmen, am Land sind die Straßen oft schmal. Für Campingfreunde gibt es in Nordirland eigene Routen mit Fähren und Stellplätzen.
Sprechende Landkarte: Irische Straßen- und Ortsnamen sind echte Zungenbrecher und auf Schildern auch mal in Gälisch angeschrieben. Eine Webseite mit mehr als 100.000 Bezeichnungen hilft beim Aussprechen und Verstehen. 

Weitere Infos: Karten und Infomaterial online auf www.discovernorthernireland.com oder www.ireland.com

Product added successful