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Dirndlschürze

DIY-Anleitung

Dazu brauchen wir:

Der Stoffverbrauch richtet sich nach der fertigen Länge und ­Weite der Schürze.
Durchschnittlich nimmt man 1,00 m/1,50 m breit, eine passende Nähseide (Allesnäher), 10 cm Organza.

Schneiderutensilien:
Schere, Kreide, Maßband, Stecknadeln, Nähnadel,
Nähmaschine

Stoffempfehlung: Baumwollstoffe, Seidenstoffe

Designerin: Irene Novak

Dirndlschürze

von Irene Novak

www.diedirndlmacherei.at

Die Schürze besteht aus: 1 Stk. Schürzenblatt (= Kittellänge + 25 cm), 2 Stk. symmetrische Bänder (Länge = Kittellänge + 25 cm, Breite = 12 cm), fertige Breite = 6 cm,1 Bundteil (Länge = Taillenweite – 4 cm, Breite = 8 cm) fertige Breite = 3 cm


Zuerst wird der Stoff fadengerade gemacht oder geschnitten, d. h. den Stoff auseinanderfalten und entsprechend dem Muster entlangschneiden.

Die Bänder und der Bund werden entlang dem Endel zugeschnitten. Beim Zuschnitt muss unbedingt auf das Muster geachtet werden.

Schürzenbänder nähen und bügeln.

Die Schürzenbänder werden mit geraden Enden verstürzt, eine Seite wird offen gelassen und das andere Ende zugenäht, dann wir die Nahtzugabe auseinandergebügelt. An der zugenähten Seite werden die Ecken abgeschnitten. Danach werden die Schürzenbänder umgedreht, die Kante gebügelt.

Schürzenbund vorbereiten:

Schürzenbund-Breite: 8 cm, fertige Breite = 3 cm
Länge: Zuschnitt = Taillenumfang – 4 cm

Damit der Bund eine größere Festigkeit erhält, wird ein Organzastreifen (Breite + Länge = Bundstreifen + 4 cm) ein- bzw. mitgearbeitet. Der Organzastreifen wird auf der linken Seite des Bundes aufgenäht. Dann werden die VM und die endgültige Länge des Bundes angezeichnet.

Schürzenblatt vorbereiten und säumen:

Zunächst werden links und rechts die Kanten 2 cm umgebügelt (auf das Muster achten!), anschließend wird die Nahtzugabe nochmals zum Bug halbiert sowie festgebügelt und festgesteckt.

Dieser Saum wird nun so gesäumt, dass auf der rechten Seite kaum Stiche sichtbar sind.

Schürzenblatt stifteln:

Es wird mit den Zugstichen (4–5 Reihen) begonnen. Die Stiche sind ähnlich dem Heftstich, nur viel kleiner, max. 4 mm breit. Bei den nachfolgenden Reihen müssen die Stiche genau ­untereinander liegen, da sonst kein schöner Zug ­zustande kommt.

Schürzenbund aufnähen:

Sind alle Reihen fertig, werden sie zusammengezogen („gegaberlt/gestifterlt“). Die Weite richtet sich nach dem jeweiligen Taillenumfang. ½ TU – 4 cm = fertig gezogene Weite.

Danach werden die Fäden der Reihen mit einem ­Riegerl vernäht und die Falten anschließend gleichmäßig verteilt.
Der Bund wird rechts auf rechts auf die Schürze gelegt und im Bereich der Schürzenweite angesteppt. Nahtzugabe Bund = 1 cm, Markierung machen.

Schürzenbund auf die Schürze stecken und annähen. Zuerst legt man beide Schürzenbänder in eine kleine Falte. Dann werden die Schürzenbänder so an die Kante gelegt, dass diese zur VM schauen. Es wird die Bundinnenseite umgeklappt, sodass der Bund rechts auf rechts liegt. Entlang der Nahtlinien wird nun bis Anfang bzw. Ende des bereits eingesetzten Schürzenblattes gesteppt. Anschließend werden die Nahtzugaben der Bundenden zurückgeschnitten und die Ecken leicht abgerundet. Dann zieht man den Bund an den Schürzenbändern durch den Tunnel und bügelt ihn fest.

Schürzenbänder und -bund zusammennähen.

Schürzenbänder herausziehen.

Schürzenbund stecken und annähen.

Auf der Rückseite des Bundes wird die restliche Öffnung mit engen Säumstichen zugenäht.

TIPP! Damit die fertige Schürze gut aufgehängt werden kann, können Aufhänger aus Nähseide angehäkelt werden.

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