Neapel

Neapel

Im Schatten des Vesuv

Zwischen Gassen und atemberaubenden Aussichten;
Neapel – die Stadt der Kunst und des guten Lebens.

Text: Dario Santangelo

Fotos: Dario & Diego Santangelo

Sonnenaufgang in Neapel. Foto: Dario Santangelo

Sonnenaufgang in Neapel. Foto: Dario Santangelo

Um dreiviertel sechs Uhr morgens beginnt die Sonne vor der stillen Stadt, die sich über das Klischee hinwegsetzt, dass sie immer chaotisch und laut ist, den Himmel hinter dem Vesuv in goldenes Licht zu tauchen. Der Schatten des Vulkans erstreckt sich über den Golf und versucht, die Küstenlinie von Neapel zu berühren. Es ist wie die Zärtlichkeit eines Vaters für seine noch schlafenden Kinder, wenn er das Haus verlässt, um zur Arbeit zu gehen.

Der Schatten des Vesuvs ist der Atem, der die Stadt zum Leben erweckte, die symbolische Prägung des Charakters der Neapolitaner und ihrer Lebensweise. Erde, Feuer und Wasser vereinen sich in dem Landgebiet wie in der Seele des Neapolitaners. Wurzeln, Leidenschaft und Fluidität bestimmen den daraus resultierenden Charakter.

Der Neapolitaner – Tiefe Wurzeln und kosmopolitischer Geist

 
Die Suche nach dem Ursprung dieses Volkes ist keine Suche nach faden Nationalismen, sondern vielmehr die Entdeckung eines Kaleidoskops, das sich aus den Facetten von 2800 Jahren mediterraner Geschichte zusammensetzt. Die Stadt wurde von den Griechen gegründet, zuerst das antike Partenope und dann die Neue Polis (Neapel), gefolgt von den Römern, die sie groß und mächtig machten. Die arabische Kultur berührte sie mehrmals, doch dann malten die Normannen, die Anjou, Friedrich II. von Schwaben und schließlich der spanische Hof die Kästchen eines über einen langen Zeitraum hinweg entstandenen Bildes aus.

Der Melting Pot der Kulturen hat ein Volk hervor­gebracht, das sich zur Gastfreundschaft berufen fühlt und einen kosmopolitischen Geist besitzt. Die Gastfreundschaft dieser Stadt und der Neapolitaner zu erleben, ist eine einzigartige Erfahrung. Die Reisenden, die in Neapel ankommen, sollten den Medienlärm, der die Stadt fälschlicherweise als voller Gefahren beschreibt, nicht beachten und sich von der Wärme der neapolitanischen Lebensart einhüllen lassen, die so archaisch und beruhigend ist wie die vulkanische Erde, aus der sie entstanden ist. Ein Spaziergang durch die Straßen der Altstadt ist ein Bad in einer chaotischen, harmonischen und studierten Art, das Leben zu genießen.

Foto: POSILLIPO UND SEINE EXKLUSIVE WELT Der Palazzo Donn’Anna mit seiner Eleganz eines Adelshauses vom Anfang des 17. Jahrhunderts markiert eine ideale Linie zwischen der Stadt und dem Beginn des Posillipo-Hügels. Dieser herrliche Ort mit atemberaubenden Aussichten ist heute der Wohnsitz der wohlhabendsten Neapolitaner.

Farben, Anregungen und Düfte umhüllen die Seelen der Reisenden, die diese Stadt für immer verliebt verlassen. „Ich reise ab. Ich werde weder die Straße von Toledo noch die Aussicht, die wir aus allen Stadtteilen Neapels haben, vergessen: Sie ist unvergleichlich, in meinen Augen die schönste Stadt des Universums“, schrieb Stendhal, als er Neapel im Jahr 1817 verließ.

Wie für Dichter und Künstler ist Neapel auch für den gewöhnlichen Touristen eine inspirierende Stadt. Die Wärme dieses Landes ist die uralte Seele der Neapolitaner, die in einer Landschaft verwurzelt ist, die Gedanken an die Unsterblichkeit weckt. „Neapel sehen und sterben!“, so heißt es in den Schriften Goethes, der sich in die Stadt verliebte und so den Imperativ überlieferte, dass jeder Mensch mindestens einmal im Leben vom Hügel Posillipo (aus dem griechischen „Pausilypon/Ort fern der Sorgen“) auf den Golf von Neapel blicken sollte.

Foto: DIE GEMÜSEGÄRTEN VON NEAPEL Die 1001 Gemüsegärten von Neapel zwischen den Gebäuden der Stadt sind kleine grüne Oasen, die saftige Orangen und Zitronen hervorbringen. Und all das Gemüse, das für die neapolitanische Gastronomie typisch ist. Fantastische Produkte dank der Zusammensetzung des Bodens, der über Millionen von Jahren vom Vesuv befruchtet wurde.

Foto: GENUSS ZUM GREIFEN NAH Wenn man durch die Gassen Neapels flaniert, ist das Angebot an kleinen Vergnügungen unendlich. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt begegnet man den Verkäufern von Zitronen-Granitas, von denen der berühmteste Carmine ist. Aber es gibt auch kleine Stehcafés für einen schnellen Espresso, Verkäufer von Süßem, wie Sfogliatella und Babà, frittierter Pizza und vielem mehr.

Leidenschaft – das Feuer, das den Atem der Stadt belebt

In Neapel geht alles schnell, obwohl die Veränderungen in diesem Schmelztiegel, der die Stadt ist, langsam ­reifen. Wenn man um die Ecke eines „Vicolo“, einer der engen Gassen im Zentrum Neapels, biegt, ist es manchmal, als würde man durch ein Zeitportal gehen und sich zwischen transparenten Bildern der Gegenwart bewegen, durch die man ganz natürlich die lebendige Vergangenheit erkunden kann.

Die Moderne lebt in Symbiose mit der Vergangenheit. Die alten Klöster im Zentrum stehen neben den trendigen Tavernen für Touristen, der historische Musik­instrumentenbau in der Via San Sebastiano, in der Nähe des Konservatoriums, neben den neapolitanischen Merchandising-Geschäften für Touristen.

Der Berührungspunkt von Gegenwart und Vergangenheit ist die Lebensart der Neapolitaner, die sich im Laufe der Zeit nie verändert hat. Auf einer Seite ist da das hektische Tempo der Stadt, in der sich die Neapolitaner langsam und entspannt bewegen. Jede Idee, jeder Impuls wird schnell aufgegriffen und in Aktivität umgesetzt, aber dann hat das Tun seinen eigenen Zeitrahmen, in dem die Praktiken des täglichen Lebens ihren Platz finden müssen: ein schneller Kaffee mit einem zufällig getroffenen Freund. Das heilige Ritual des Mittag­essens, das mit dem Abendessen Hand in Hand geht. An der Bar über das letzte Fußballspiel von Napoli plaudern und zwei Minuten an einer Straßenecke das Gesicht der Sonne zugewandt verweilen, um die Batterien der Leidenschaft aufzuladen. Projekte werden vorangetrieben, die Arbeit geht voran, eine Lösung für ein Problem wird gefunden, aber das langsame, ruhige Atmen der Stadt wird nie gestört. Das ist die Kunst des guten Lebens.Das Angebot der Stadt für Einheimische und Besucher ist vielfältig: von Handwerksbetrieben über kleine Mode­geschäfte bis hin zu den zahlreichen bunten Greißlern, die köstliche Lebensmittel verkaufen. Vom raffinierten Restaurant über die traditionelle Taverne bis hin zu den Tausenden von Street-Food-Läden. Von den im Vergleich zu den anderen Plätzen Europas unkonventionellen Straßenkünstlern bis hin zu dem Charakter, bei dem man nicht weiß, was er tut und was er anbietet, der dich aber anhält und sympathisch ein paar Minuten mit seinem Angebot unterhält … was immer es auch sein mag.

Derjenige, der tut, tut es mit Leidenschaft und bietet sein Produkt mit ganzer Begeisterung an. Der Reisende aus dem nordeuropäischen Kulturkreis kann sich an-gegriffen fühlen, in seiner Intimsphäre bedrängt. Man muss loslassen, sich gehen lassen. Wer nach Neapel kommt, muss vertrauensvoll in diesen Fluss des Lebens, der die Stadt ist, eintauchen und sich treiben lassen.

Alles fließt – eine Stadt im Zeichen des Werdens

Das heraklitische Pánta rheî findet seinen eindrucksvollsten Beweis in Neapel. Es ist nicht möglich, zweimal in diese Stadt einzutauchen und dieselbe Erfahrung zu machen. Nicht nur, weil sich alles verändert, sondern auch, weil es der Besucher selbst ist, der verändert wird. Um Neapel kennenzulernen, muss man alle Erwartungen über Bord werfen und sich auf das einlassen, was die Stadt zu bieten hat. Jeder neue Besuch wird der erste sein, voller Entdeckungen und Faszinationen, die sich nicht wiederholen, die nicht ermüden.

Es ist die Stadt selbst, die einen ständigen Wechsel der Perspektive bietet. Die lauten Gassen, Vicoli, und engen Straßen des Zentrums, in denen man wie auf einem Skateboard jonglieren muss, um durch den chaotischen Strom von Menschen, Mopeds, Autos und Straßenverkäufern zu kommen. Dann, wenn man die Hügel hinaufsteigt, öffnet sich an einer Straßenkurve plötzlich ein Panorama, das einem den Atem raubt. Das Motiv ist immer dasselbe, der Golf von Neapel und die imposante Masse des Vesuvs, aber mit dem Wechsel des Blickwinkels verändert es sich. Einmal ist der Vesuv ganz nah, riesig, fast zum Greifen nah, aber dann verblasst er in der Landschaft der sorren­tinischen Küste, die ihm folgt, und der Blick gleitet schnell an den Reliefs und Kurven der Küste entlang, ­bevor er auf das Profil von Capri springt.

Und dann gibt es noch die Stadt, die man nicht sehen kann – das Napoli Sotterranea: eine Reihe von archäologischen und paläoarchäologischen Stätten auf mehreren Ebenen unter dem historischen Zentrum. Ein Stadtgrundriss, der sich sowohl oben als auch unten wiederholt, der aber durch die Zeitalter, griechisch und römisch, hindurchgeht und an der Oberfläche in der heutigen geschichtsträchtigen Stadt endet. Aber Neapel verbirgt noch viel mehr unter der Erde, und zwar an mehreren Stellen, etwa den Bourbon-Tunnel, die Katakomben von San Gennaro und unterirdische Friedhöfe.
Es bleibt keine Zeit zum Verweilen, weder in den Vicoli noch vor den Aussichten oder im Untergrund. Alles fließt. Die Stadt ist fließend wie das Meer, wie die Strömung des Golfs, die an ihrer Küste entlangläuft und die Wellen dazu bringt, an die Ufer zu schlagen, wie dreiviertel sechs Uhr morgens, wenn die Sonne aufgeht und die Wellen die Zärtlichkeit des Vesuvs der Stadt überbringen.

Ein weiterer Tag ist vergangen, aber das Neapel des Vortags gibt es nicht mehr. Vor den schläfrigen Augen des Touristen am Fenster seines Hotels, der an seinem neapolitanischen Espresso nippt, den er zu schlürfen gelernt hat, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie wenig in der Tasse ist, gibt es eine neue Stadt zu entdecken. Ein neues Bad in der Kunst des guten Lebens im Schatten des Vesuvs.

 

Foto: SPACCANAPOLI – DIE ÄLTESTE STRASSE DER STADT Der Name dieser Straße bedeutet wörtlich übersetzt „schneidet Neapel in zwei Teile“. Wenn man die Stadt von San Martino auf dem Vomero-Hügel aus betrachtet, durchschneidet diese Straße das gesamte Stadtzentrum in einer perfekten geraden Linie. Es handelt sich um die Straße, die von den Griechen bei der Gründung von Neapolis angelegt wurde. Sie ist das geometrische Zeichen der griechisch-römischen Stadtplanung, das seit mehr als zweitausend Jahren überlebt.

Foto: DER NÖRDLICHSTE SUQ DES MITTELMEERS Die gesamte Altstadt innerhalb der Stadtmauern ist wie ein Suq der arabischen Welt. Unzählige kleine Geschäfte und Boutiquen bieten ihre Waren an. Laden- und kleine Tavernen-Besitzer halten Touristen auf der Straße an und laden sie ein. Alles ist bunt und duftet nach den Köstlichkeiten des Street Food.

7 DINGE, DIE MAN UNBEDINGT KOSTEN MUSS

1. Espresso napoletano
Er ist der kleinste und geschmacksintensivste der in Italien zubereiteten Espresso. Samtig, mit einer dunkelbraunen Crema – ein explosives Konzentrat der Stadt.

2. Sfogliatella und Babà
Die beiden berühmtesten Kaffeehaus-Desserts Neapels. Ersteres ist ein Stück Stadtgeschichte – außen knusprig und innen ein cremiges Herz. Der Babà ist eine Mischung aus einladender Weichheit und saftig alkoholischer Feuchtigkeit … ein endloser Genuss.

3. Pizza Napoletana
Pizza ist heute global. Aber die neapolitanische Pizza gibt es nur in Neapel. Die UNESCO hat die Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers 2017 zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem Essen kann man das Spektakel der Pizza-Zubereitung genießen.

4. Pizza Fritta
Die „arme“, aber köstliche Schwester der gebackenen Pizza. Es gibt sie in der Pizzeria, aber sie ist auch eines der beliebtesten Street-Foods der Neapolitaner. Die frittierte Pizza wurde von Sofia Loren im Film „Das Gold von Neapel“ unsterblich gemacht.

5. Neapoletanisches Ragù
Die Alma Mater der neapolitanischen Köche. Ein Kult, der in den Familien praktiziert wird. Ein Eintopf aus Tomaten und verschiedenen Fleischsorten. Das Ergebnis ist eine außer­gewöhnliche, aber köstliche Sauce für Pasta und Fleisch.

6. Die Genovese
Niemand weiß, warum dieser Rindereintopf mit vielen Zwiebeln nach der ligurischen Hauptstadt benannt ist. Darüber gibt es viele Mythen, aber keine Gewissheit. Eine duftende Sauce, die mit Nudeln und Parmesan genossen wird.

7. Minestra di Pasta und Kartoffeln
Ein traditionelles Arme-Leute-Gericht. Pasta wird in einer Kartoffelsuppe gekocht, mit Zwiebeln, Karotten und Schinken gewürzt. Am Ende werden geräucherter Scamorza-Käse und gewürfelte Parmesanrinde hinzu­­gefügt. Alles zerläuft und verschmilzt — eine Apotheose!

7 UNVERZICHTBARE ERLEBNISSE IN NEAPEL!

1. Unterirdisches Neapel
40 Meter unterhalb der Kirche von San Lorenzo Maggiore, bei der Piazza San Gaetano, ruhen unter den belebten Gassen Neapels die vielen Kapitel der Stadtgeschichte – von der griechisch-­römische Stadt bis zum Luftschutzbunker des Zweiten Weltkriegs.

2. Palazzo dello Spagnolo und Friedhof Fontanelle
Der Palazzo aus dem 18. Jahrhundert ist einer der schönsten Adelspaläste Neapels. Der Friedhof aus dem 17. Jahrhundert wurde während der Pest angelegt und ist ein einzigartiger und beeindruckender Ort. Beides im Bezirk Materdei.

3. Krippenbauer in der Via San Gregorio Armeno
In der Straße des Krippen- und des Krippenfiguren-Handwerks in Neapel treffen Gegenwart und Vergangenheit in einer einzigartigen Kunst aufeinander.

4. Presepe Cuciniello
Die schönste, größte und faszinierendste Weihnachtskrippe Neapels aus dem 18. Jahrhundert im Museum von San Martino auf dem Vomero-Hügel.

5. 360-Grad-Blick auf Neapel
Vom Exerzierplatz des Castel Sant’Elmo in San Martino auf dem Vomero-Hügel reicht der Blick über den Golf von Neapel, die Inseln und das Hinterland der Stadt. Eine atemberaubende Aussicht!

6. Botanischer Garten von Neapel
Er ist einer der überraschendsten Orte in Neapel. Der Garten wurde von den Bourbonen gegründet und gehört zur Universität von Neapel. Vor einigen Jahren wurde er wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nicht verpassen!

7. Sonnenuntergang im Virgiliano-Park
Der Virgiliano-Park auf dem Posillipo-Hügel bietet eine der schönsten Kulissen der Welt für Sonnenuntergänge. Seine Aussichts­terrasse mit Blick auf die Inseln Nisida, Procida, Ischia und die Landspitze von Capo Miseno ist ein magischer Ort.

Pistenglück

Pistenglück

Pistenglück

Pisten bis auf 2.500 Meter und dazu die Sonne der Alpensüdseite: In der Skiworld Ahrntal mit ihren vier schneesicheren Skigebieten fahren Familien und Pistenprofis von Dezember bis Ostern auf beste Bedingungen ab.

Genuss-Tipp: Ski-Guiding samt Hüttenzauber.

 

Foto: Harald Wisthaler

Foto: Harald Wisthaler

76 Pistenkilometer mit Blick auf 80 Dreitausender: Die Skiworld Ahrntal im nördlichsten Tal Südtirols gilt als Geheimtipp auf der Sonnenseite der Alpen. Die Höhenlage zwischen 1.000 und 2.500 Metern macht die Skiregion sehr schneesicher. Hoch geschätzt wird von Wintersportlern außerdem die Tatsache, dass sie ihren Bewegungsdrang auf überschaubaren Skibergen mit weiten Pisten und kaum Wartezeiten an den Liften ausleben können. Die beiden Skigebiete Speikboden (38 km Pisten) und Klausberg (33 km Pisten) bringen mit top präparierten Pisten von blau bis schwarz alle Skigrößen ins Schwärmen. „Skifahren wie früher“ ist in den beiden kleinen Skigebieten in Rein in Taufers und Weißenbach (insgesamt 5 km Pisten) angesagt, die hervorragend für Familien und Anfänger geeignet sind. Auf 18 urigen Almhütten und Sonnenterrassen kommen Südtiroler Schmankerl auf den Tisch – garniert mit dem Ausblick auf die Zacken der Zillertaler Alpen, der Hohen Tauern und der Rieserfernergruppe.

Foto: Filippo Galluzzi

Frühaufsteher fallen auf die Butterseite

Früh aufstehen lohnt sich in der Skiworld Ahrntal, vor allem mittwochs. An der Gondel der Skiarena Klausberg wartet bereits um acht Uhr der Guide. Schon schweben Skifans mit ihm in der höchsten 8er-Kabinenbahn Südtirols bis auf 2.510 Höhenmeter. Erst hinterlässt das Traum­panorama seine Spuren, dann die Skier auf den butterweich präparierten Pisten. Aber nur bis zehn Uhr, denn dann schwingen alle zum Almfrühstück auf der Kristallalm ab. Der Klausberg hat jedoch auch ein Herz für Langschläfer. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag wird um 13 Uhr auf der bestens präparierten Durreckpiste der „weiße Teppich“ ausgerollt. Nach Sonnenuntergang gibt es am Klausberg ein weiteres Extra: einen Pistenbully-Ride mit einem Fahrer sowie einer 500 PS starken und neun Tonnen schweren „Schneekatze“ (ab 18 Uhr, Voranmeldung notwendig). Im Skigebiet Speikboden klingt der Sonntagnachmittag stilvoll mit einem Gondel-Aperitif aus. Während der Auffahrt genießen ­Romantiker zu den letzten Sonnenstrahlen ein Glas Prosecco und delikate Häppchen.

Foto: Filippo Galluzzi

Sport und Spaß für die ganze Familie

Anfänger und Familien finden in der Skiworld Ahrntal perfekte Bedingungen. Auf den kurzen, einfachen Pisten in Rein in Taufers und Weißenbach ist der Einstieg in den Skisport völlig stressfrei. Die ganze Palette des Wintersports lässt sich im Tamarix Family Park in Mühlwald, in der „Alpinwellt Weißenbach“ und im Snowpark Kasern ausprobieren: auf Snowtubes, Skiern, Bobs, ­Rodeln, Loipen und auf dem Eis. Das großartige Angebot im Family-Funpark Speikboden und im Klausiland hält die Kleinen auf Trab und bei Laune. Für Schneezwerge bis sechs Jahre gibt es den Skikindergarten Klausberg und im Mini-Skiclub Speikboden, für die Größeren den Junior- und Teens-Clubs (bis 15 Jahre). Geübtere Freestyler arbeiten sich durch die Steilkurven, Whoops und kleinen Boxen der Dino-Fun-Line Klausberg, bevor sie es mit dem Snowpark der Skiarena Klausberg aufnehmen. In der gesamten Skiworld Ahrntal gibt es drei Skischulen sowie 13 Skiverleih- und Service-Partner. Skibusse pendeln im 20-Minuten-Takt von den Ahrntaler Hotels zu den Aufstiegsanlagen der Skiworld Ahrntal.

Foto: Hansi Heckmair

Der neue alte Campingboom

Der neue alte Campingboom

Der neue alte Campingboom

Die Pandemie und der ungebrochene Trend zu Wohnmobil, Vanlife & Co

von Angelika Mantler-Saul

Foto: Jimmy Conover, unsplash

Corona hin oder her: Die Pandemie hat der steigenden Begeisterung fürs Camping keinen Abbruch ­getan. Ganz im Gegenteil: Campen boomt, die belieb­testen Campingplätze an Österreichs Seen sind bereits jetzt bis September gut gebucht oder sogar ausreserviert, und täglich werden es mehr – Campingfans. Denn viele haben erst vergangenes Jahr das Campen für sich entdeckt, im ersten Pandemie­sommer. Wie das? Viele, die endlich raus wollen, fühlen sich im eigenen Gefährt, in dem man nächtigen und kochen kann, mit entsprechendem Abstand zum Nachbarn auf dem Stellplatz oder Campingplatz sicherer als im Hotel. Dazu kommt die neue Begeisterung für Urlaub im eigenen Land, für einen Wochenendausflug mit Picknick oder einen Stellplatz am Bauernhof im Grünen, um die Seele baumeln lassen zu können.

Foto: Alex Azabache, Pexels

Zwar kamen im ersten Pandemiesommer 2020 weniger ausländische Campinggäste nach Österreich, bei den Inländern jedoch stieg die Campingbegeisterung sehr deutlich: Die Betreiber verzeichneten bei den Ankünften heimischer Gäste ein Plus von 39 Prozent. Und es sieht so aus, als würde dieser Trend im heurigen Sommer anhalten. Ähnliches geschah in Deutschland: Während die übrigen Übernachtungszahlen bis zu 40 Prozent zurückgingen, gab es 2020 bei den Campingplatz-Nächtigungen nur einen ganz leichten Rückgang von etwa 3,8 Prozent. Für die Zeit nach der Pandemie ­erwartet man in der Branche ­wieder eine stete und durchgängige Steigerung der Campernächtigungen, wie die Jahre davor auch.

Camping – die optimale Urlaubsart in Zeiten wie diesen? Was kann Camping, welche Formen gibt es und wo in Österreich lässt man sich da besonders gerne nieder?

Foto: Peter Thomas, unsplash

Warum gerade Camping?

Längst sprechen wir nicht mehr von kargen, eisigkalten Zeltnächten mit morgendlich feuchten Schuhen und unterirdischen Gemeinschaftsduschen. Campingfeeling von heute, das kann viel mehr sein und die Vanlife Community auf Instagram macht es schon die längste Zeit bildgewaltig vor: Vom wahren Luxuscamping mit modernen Campervans, feudalen Wohnmobilen zu chilligen Vans und Bullis, gemütlichen Wohnwagen, abenteuerlichen Dachzelten, ­fixen Mobilheimen oder Glamping-Unterkünften am Campingplatz – all das ist Camping. Wie man als Anfänger die verschiedenen Gefährte und Campingvarianten unterscheidet? Das ist keine Hexerei!

Foto: Camping Rossatz gegenüber Dürnstein

Ein Wohnwagen (Caravan) ist der Anhänger ohne eigenen Motor, den man hinten ans Auto hängt und der allein oder mit Vorzelt bestückt auf dem Campingplatz zurückbleibt, während man einkaufen oder zur Bergbahn für die Wandertour fährt. Ein Campervan, Wohnmobil oder Campingbus hingegen fährt selbst und ist deutlich teurer in der Anschaffung und Haltung. Am beliebtesten sind dieser Tage wohl die wendigen Campervans, die man auch im Alltag verwenden kann, sowie Kastenwagen (Heckklappe) und Wohnmobile (mit Heck-Garage) zwischen 6 und 8 Metern Länge, die ein Bad und eine chemische Toilette an Bord haben. Und dann gibt es natürlich immer noch das gute alte Zelt (auch in der Familien-Version), immer öfter als Dachzelt verwendet.

Foto: Terrassencamping Traisen

Unter den begeisterten Campingfans finden sich heutzutage Wanderer, Dauercamper, Solotraveller, Hundefreunde, unternehmungslustige Familien, Aussteiger, Luxuscamper mit Motorrad im Schlepptau und digitale Nomaden, die unterwegs auch noch arbeiten. Die einen stehen auf ihren kleinen Campervan für den schnellen Weekend- oder City-Trip zwischendurch, andere fahren mit vollausgestattetem, autarkem Wohnmobil bis ans Nordkap und wechseln dabei täglich ihren Stellplatz. Wieder andere sind Dauercamper mit Zweitwohnsitz auf dem Campingplatz und viele bleiben auch drei Urlaubswochen lang einfach am selben Platz direkt am See, private Satellitenschüssel inklusive. Von dem Gedanken jedoch, dass Camping unbedingt eine „günstige“ Urlaubs­variante ist, sollte man sich schnell verabschieden. Schöne Stellplätze an Seen oder Flüssen lassen sich die Platzbetreiber vor allem in der Hochsaison gut bezahlen – auch deswegen, weil ein Großteil der Plätze Zusatzangebote wie ein Hotel bieten.

Foto: Grubhof

Die Campingvarianten sind heute genauso vielfältig wie wir Menschen und unsere Vorstellungen von einem gelungenen Ausflug, Sommerurlaub oder Langzeittrip. Ganz oben auf der Beliebtheitsliste sind ­naturgemäß in der warmen Jahreszeit jene Camping­plätze mit Erfrischungsmöglichkeiten für Zwei- und Vierbeiner direkt am Badesee, am Teich oder am Fluss.

Als Camperin von Kindesbeinen an habe ich campingtechnisch schon (fast) alles ausprobiert: Vom wilden Camping im Zelt am Fluss, beim Wohnwagen­leben mit Familie und Hund, im selbst ausgebauten VW-Bus am See bis hin zu gemieteten Campingvans und Wohnmobilen für Trips nach Slowenien oder nach Norwegen. Auch ein Langzeittrip mit Campingbus durch Australien war dabei sowie Luxus-Camping in hundefreundlichen Traum-Mobilheimen und Glampingchalets am Mittelmeer.

Warum ich Camping liebe? Man hat unterwegs immer alles dabei, ist morgens sofort mitten in der Natur. Ich kann jederzeit am Fluss stehenbleiben, ein Bad nehmen und danach meinen Kühlschrank plündern und mir dazu einen Kaffee machen. Unterwegs entscheide ich täglich neu – je nach Stimmung und Wetter: Weiterfahren – oder noch eine Nacht am See bleiben? 

Foto: Lisbeth-Bringebøen, Pexels

Bett, Kühlschrank und mein motorisiertes Einzimmerappartement sind immer mit von der Partie. Und als Hundebesitzerin habe ich beim Camping auch Gassi-Routen direkt vor der Haustür, während ich beim Hotelaufenthalt oft erst danach suchen muss. Ein kleiner Vorteil für Caravan-Fahrer: Wer mit einem Caravan, sprich Wohnwagen, unterwegs ist, kann denselben sicher auf der Campingplatz­parzelle stehen lassen und ins Auto hüpfen, um zur nächsten Wandertour oder einkaufen zu fahren. Ebenso flexibel sind Zeltler oder Mobilheim-Camper. Wer mit Womo oder Campervan reist, muss sich den Stellplatz reserviert halten und seinen mobilen Haushalt bei jedem Ausflug verstauen und verzurren und abends wieder „aufbauen“.

Foto: Hoang-m-Nguyen-unsplash

Camping-Trends

Campingplätze mit allem Drum und Dran

Camping-Neulinge sind meist überrascht, wie viel Auswahl an wirklich schön gelegenen Plätzen wir hier in Österreich haben. Österreich ist ein wahres Campingland und es kommen immer neue Trends dazu, auch ohne Corona.

Ob es ein einfacher Platz im Wald ist, ein voll ausgestatteter Campingpark mit Wellness und Sauna oder ein hochalpiner Stellplatz mit Bergblick – bei uns hat man die Qual der Wahl. Viele Campingplatz-Sanitäranlagen sind bereits wahre Wellnessoasen mit Privatbädern oder Baby­duschen, am Platz gibt es nicht selten Kindererlebniswelten, Swimming Pools, Dog Agility Parks und Freilaufzonen für den Vierbeiner. An der Rezeption läuft der Check-in ähnlich ab wie im Viersterne-­Hotel und die erste Frage aller Camper gilt meist dem Gratis-WLAN am Platz und nicht mehr dem Stromanschluss. Landstrom auf jedem einzelnen Stellplatz ist aber ohnehin bereits so selbstverständlich wie Online-Reservierung, Brötchenservice und Entsorgungsmöglichkeiten für chemische Toiletten.

Foto: Kristaps Ungurs-unsplash

So rangiert etwa der Campingplatz Park Grubhof im Salzburger Land bei Lofer immer wieder unter den beliebtesten und besten Campingplätzen Österreichs: Direkt am Fluss gelegen, mit eigenen Stellplätzen für Hundebesitzer, einem guten Restaurant, Campinghütten, Wiesen für Zeltler und einem ausgezeichneten Sanitärgebäude mit eigener Wellnesslandschaft im Obergeschoß ist die Auszeichnung wirklich verdient. Ringsum im Saalachtal bescheren Klammen, Wassererlebniswege, die Loferer Alm und besonders idyllische Naturbadeplätze herrliche Ausflugserlebnisse. In Kärnten wiederum ist der Schluga Seecamping am Pressegger See ein Vorzeigeplatz, der mit einem Angebot wie ein Viersternhotel punkten kann und neben Stellplätzen, Luxus-Sanitär, Seezugang, In- und Outdoor-Pools sowie Kinderspielplätzen auch mit schönen Mobilheimen aufwartet.

In Niederösterreich etwa ist der Donaupark Camping Tulln sogar international ausgerichtet: Die perfekt organisierte Anlage mit modernen Sanitäranlagen und Mobilheimen wirbt mehrsprachig, hat eine Rezeption fast wie im Hotel und bietet Bus-Shuttles für alle, die von Tulln aus auch Wien besichtigen wollen. Zudem ist die Nutzung des schönen Badeteichs für Campinggäste im Preis inkludiert und der Platz liegt direkt am Donauradweg.

Foto: Naturpark Schluga Seecamping
Foto: Dominik Jirovsky, unsplash

Tipps für Camping-Urlaubsregionen

 

Urlaub an der Donau Niederösterreich:

www.donau.com/de/donau-niederoesterreich/

Salzburger Land Saalachtal

www.lofer.com/de/aktiv-im-sommer/wilde-wasser/wildes-baden/

Pressegger See Nassfeld, Kärnten

www.nassfeld.at/de/Summer-World/World-of-Lakes/Wasser-erleben/Pressegger-See

Stellplätze und autarkes Camping

Das Zauberwort unter Campern – das ist das autarke Camping. Es wird von jenen geschätzt, die ganz ohne Sanitäranlagen oder das Serviceangebot der Campingplätze auskommen (wollen) und diesen kleinen Luxus zugunsten von meist besonders schön und teils abgelegenen Naturplätzen eintauschen.

Viele der modernen Campinggefährte ermöglichen mittlerweile durchaus autarkes Camping. Der Fokus liegt für unabhängiges Stehen auf offiziellen Stellplätzen oder genehmigten Parkplätzen, ohne dabei Sanitäranlagen oder Stromversorgung („Landstrom“) vom organisierten Campingplatz in Anspruch nehmen zu müssen. Vielmehr setzt man beim Kochen auf Gas, beim Strom auf eigene ­Solar-Paneelen und bei der täglichen Körperpflege auf die Dusche und das WC direkt an Bord.

Die schönsten Stellplätze in Österreich werden unter Campern nur zu gerne als Geheimtipps gehandelt, Parkplätze ohne Übernachtungsverbot sind beliebte, aber auch umstrittene Platzerln für eine Nacht im Grünen, abseits von Parzellenorganisation am Campingplatz. Solche Stellplätze sind längst ein ganz eigener Camping-Trend geworden: Zahlreiche Apps informieren über vermeintliche Geheimplätze, an denen Übernachten im Bus nicht ausdrücklich verboten ist. Andererseits gibt es auch schon offizielle Stellplatzführer, denn viele Campingplätze bieten auch extra Stellplätze „vor dem Schranken“ an für eine unkomplizierte, schnelle Übernachtung ohne zusätz­lichen Firlefanz.

Ein weiterer beliebter Trend, der ganz groß im Kommen ist:
Camping direkt am Bauernhof, beim Winzer oder am Alpakahof. So kann man gleichzeitig Natur­leben schnuppern, im Bauern­laden einkaufen und mit den Landwirten ins Gespräch kommen. Das ist für all jene interessant, die nicht auf Strom und ­Sanitäranlagen angewiesen sind und sich unterwegs gerne mit Naturprodukten vom Direktvermarkter eindecken.

Noch ein Tipp: Auf den offiziellen Naturpark-Parkplätzen des Naturparks Ötscher Tormäuer in Niederösterreich (gebührenpflichtig) darf man mit dem Camper einmalig über Nacht stehen bleiben – vor oder nach der Wanderung in den Ötschergräben oder zu den Tormäuer-Wasserfällen ist das perfekt!

Foto: Laura Pluth, unsplash
Foto: Mobilheime Camping Tulln

Tipps für Stellplätze mit Genussfaktor

 

Rax Park ´n´ Camp – Der Stellplatz für Wanderer in den Wiener Alpen – direkt an der Talstation der Raxseilbahn: www.raxalpe.com/de/wohnmobil-stellplatz-zeltplatz

Bauernleben – die App als Stellplatzführer für mehr als 400 Bauernhöfe. www.bauernleben.at

Genuss Stellplatz – Essen und übernachten beim Gasthof oder Restaurant: www.genuss-stellplatz.at/ 

Camping mit Hund in Österreich

Nur auf wenigen Campingplätzen in Österreich ist die Mitnahme von Hunden ausdrücklich verboten bzw. vom Betreiber einfach nicht gewünscht. Der Großteil firmiert unter „Hunde erlaubt“. Jene Plätze, auf denen man mit Hunden herzlich willkommen geheißen wird und die auch Zusatz-Features für Hunde­besitzer und ihre Vierbeiner anbieten, sind schon deutlich rarer gesät. Aber es gibt sie durchaus und auch sie werden unter Campingfans gerne als Geheimtipps gehandelt. Besonders begehrt sind hundefreundliche Campingplätze mit Bademöglichkeit für den wasserwütigen Vierbeiner direkt am Platz oder in der unmittelbaren Umgebung. Ebenso wertvoll sind eingezäunte Freilaufwiesen am Campingplatz.

Einer der bei Hundebesitzern beliebtesten Plätze in Österreich liegt in Kärnten – und zwar nicht an den Badeseen wie Weissensee, Wörthersee oder Ossiacher See, sondern ganz unspektakulär im Örtchen Gotschuchen nahe der Drau. Am Camping Roz Rosental hat man sich nämlich wahrlich Gedanken gemacht über seine Gäste: So ist der Platz gleichermaßen bei Familien mit Kids wie bei Campern mit Hund ganz hoch im Kurs. Ein eigener Bereich des Platzes mit Badesee ist ausschließlich für zweibeinige Gäste reserviert, aber auch für die Vierbeiner wurde hier mit Bedacht geplant: Ein extra Hundeschwimmteich, ausgeschilderte Hunde-Gassirouten und eingezäunte Spielbereiche sowie ein eingezäunter Hunde-Badeplatz an der nahen Drau stehen für Camper mit Hund zur Verfügung: ein wahres Campingparadies in Kärnten, wo man sich mit vielen hundefreundlichen Ausflugszielen besonders gut auf diese Zielgruppe vorbereitet hat.

Beliebt ist aber auch der riesige Campingplatz Müller am Weissensee, der keine Parzellenordnung hat, unkompliziert und naturnah daherkommt und für den Vierbeiner einen eigenen Zugang zum türkisgrünen See bietet. Traumhafte Wanderrouten starten auch hier direkt am Campingplatz.

Am Ötscherland Camping im Mostviertel steht man mit seinem Campervan fast direkt an der Ois, einem glasklaren Flüsschen, in dem man mit dem Vierbeiner herrlich plantschen kann. Und der Lunzer See mit seinen vielen Wandermöglichkeiten ist auch nur einen schönen Hunde-Spaziergang entfernt.

Foto: Patrick Hendry, unsplash

Tipps für Camping mit Hund

 

Urlaub mit Hund im Mostviertel

www.mostviertel.at/urlaub-mit-hund 

Kärnten für Hundefreunde

www.kaernten-top10.at/ausflugsziele-mit-hund-kaernten-oesterreich-hundefreundlich/ 

Reiseberichte mit Hund unterwegs

www.wiederunterwegs.com/camping-mit-hund-tipps/

Der Soft-Start ins Camping: Mobilheime & Co

Aus Skandinavien kennt man sie längst: Die kleinen Campinghütten oder Holzchalets auf den Campingplätzen, die man spontan mieten kann, wenn man kein Wohnmobilfahrer ist. Auch in ­Österreich bieten immer mehr Campingplätze ­Mobilheime von einfach bis luxuriös an: Nicht nur Radfahrer oder Motorradfahrer greifen gerne auf diese unkomplizierte Art der Unterkunft zurück. Mobilheime können gut und gern als schöne Ferien­unterkunft für einen ganzen Urlaub herhalten: Meist gibt es zumindest zwei Schlafzimmer, eine Küche, Bad und WC sowie eine überdachte Terrasse. Man mietet das Mobilheim am Campingplatz genauso wie einen Stellplatz oder eine Parzelle und kommt dennoch in den Genuss des Camping-­Feelings.
Zu den Mobilheimen gesellen sich nicht selten auch Schlaffässer, Camping-Pods oder kleine Bungalows – auch das kann Camping sein. Gleich mehrere Unterkunftsvarianten von Stellplatz, ­Mobilheim über Hütten und Schlaffässer bietet das Camping Village Wörthersee: Hier sind alle willkommen – Familien, Hundebesitzer, Camper und jene, die mal etwas anderes ausprobieren wollen – Stichwort Jurte.

Erst mieten, dann kaufen

Heuer boomt nicht nur der Verkauf von Campervans (wer jetzt bestellt, muss lange warten), sondern auch die Vermieter von Wohnmobilen, Wohnwagen und Campervans haben gut zu tun. War es bis 2019 nur eine gute Handvoll professioneller Womo-Vermieter in Österreich, so ist heuer die Auswahl schon deutlich größer. Juni bis September gilt als Reise-Hauptsaison, dann sind die ­Tagessätze für die Miete am höchsten. Wer außerhalb dieser Zeiten reist, kommt nicht selten in den Genuss von deutlichen preislichen Vergünstigungen und Aktionen. Und für die Hartgesottenen: Auch Winter-Camping liegt im Trend. Einsteiger sollten sich jedoch erstmal in der Sommer-Variante versuchen.

Text: Scott Goodwill, unsplash
Text: Uriel Mont, Pexels

 Camping in Österreich – eine Auswahl

 

Am Wasser

Pielachtal Camping – neu ab Mai 2021 (NÖ) www.pielachtalcamping.at/ 

Seecamping Ottenstein (NÖ) www.hotelottenstein.at/ 

Donaupark Camping Tulln (NÖ) www.campingtulln.at/ 

Donaucamping Krems (NÖ)  www.campingkrems.at/ 

Camping Appesbach am Wolfgangsee (OÖ)  www.appesbach.at/ 

Camping Murinsel (STMK)  www.camping-murinsel.at/ 

Camping Mexico am Bodensee (VO)  www.camping-mexico.at/ 

Seecamping Müller am Weissensee (K) www.seecamping-weissensee.at/ 

Camping Village Wörthersee (K) www.campingvillage.at/campingplatz

Camping Schluga Hermagor (K) www.schluga.com/camping/schluga-camping-hermagor/ 

Camping Grubhof (SBG) www.grubhof.com/de/ 

Camping Seebad Breitenbrunn (BL) www.seebad-breitenbrunn.com/camping 

Camping Seeblick Toni (Tirol) www.camping-seeblick.tirol/ 

 

In den Bergen und im Grünen

Terrassencamping Traisental (NÖ) www.camping-traisen.at/  

Camping Ötscherland (NÖ) www.oetscherlandcamping.at/ 

Camping Kernhof (NÖ) www.campingkernhof.at/ 

hochOBEN Camp & Explore Mallnitz (K) www.hochoben.at/ 

Camping Ötztal Längenfeld (T) www.camping-oetztal.com/ 

Camping Grimmingsicht (STMK)  www.grimmingsicht.at/ 

Camping Galtür (VO)  www.camping-galtuer.at/ 

Camp Mondsee Land (SBG) www.campmondsee.at 

 

Tipps für Camping mit Hund

Ötscherland Camping (NÖ) www.oetscherlandcamping.at/ 

 

Aktiv Camp Purgstall (NÖ) www.topcamp.at/ 

Wachaucamping Rossatz (NÖ) www.wachaucamping-rossatz.at/ 

Camping Rosental Rož (K)  www.camping.rozweb.eu/ 

Naturpark Schluga Seecamping (K) www.schluga.com/ 

Seecamping Plörz (K)  www.camping-ploerz.at/ 

Camping Sonnenland Lutzmannsburg (BL) www.camping-sonnenland.at/ 

Aktiv Camping Prutz (Tirol) www.aktiv-camping.at/ 

Panoramacamp Zell am See (SBG) www.panoramacamp.at/ 

Strandcamping Fenninger Spitz (SBG) www.camping-fenningerspitz.at/ 

Alpencamping Nenzing (V) www.alpencamping.at/camping-mit-hund/ 

 
Stellplätze ohne Campingplatz-Einrichtungen

Rast-Stellplatz Velden www.stellplatz.info/wohnmobilstellplatz/rast-stellplatz-velden 

Bauernleben www.bauernleben.at/ 

Schauaufsland www.schauaufsland.at/ 

Genuss Stellplatzführer www.genuss-stellplatz.at/ 

Promobil Stellplatzführer und App www.promobil.de/stellplaetze/stellplatzsuche/    

 

Einen Campingbus mieten

www.wohnmobilezummieten.com/ 

www.paulcamper.at/ 

www.campanda.at/ 

www.myvanture.com/myvans/ 

www.roadsurfer.com/de/ 

www.campcar.at/ 

www.caramobil.at/vermietung/ 

www.wohnmobil-mit-hund.at/ 

www.wohnmobil-mieten-online.at/ 

Abmarsch in Sonne!

Abmarsch in Sonne!

Abmarsch in die Sonne

Leichte Frühlingswanderungen für die Seele –
im Ostens Österreichs

von Angelika Mantler-Saul

Foto: Pixabay

Bei milden Frühlingstemperaturen lässt es sich hervorragend schon von sonnig heißen Sommertagen träumen. Mit einem ausgedehnten oder leichten Spaziergang kann man sich auf diese bevorstehenden Hundstage im Hochsommer schon mal einstimmen: So können wir nicht nur unsere Stimmung aufhellen, sondern auch unseren Vitamin-D Speicher auffüllen und etwas für unsere Seele tun. Das muss keine Wandertour und keine ausgedehnte Bergpartie sein – ein längerer Frühlingsspaziergang oder eine leichte Rundwanderung kann schon helfen, das aktuelle Weltgeschehen rund um uns etwas weniger tragisch zu sehen. Und das können wir gerade jetzt wohl alle gut brauchen. Hier kommen Tipps in der Ostregion Österreichs mit Wohlfühl-Garantie.

Tipp: Stets eine kleine Jause, Trinkwasser und vielleicht eine Picknickdecke einpacken. Denn die schönsten Platzerln inmitten von Leberblümchen und Gänseblümchen sowie romantische Jausenbankerln mit Ausblick findet man immer unterwegs und nicht direkt am Parkplatz. Außerdem lohnt es sich, vor dem Start ein wenig zu recherchieren, ob vor Ort ein Winzer oder ein Gasthaus vielleicht ein Take-away-Picknick oder eine Kellerjause zum Mitnehmen anbietet. Reservieren, abholen und unterwegs dort schmausen, wo es gerade schön ist!

Foto: Weinviertel Tourismus, Mandl

Das Weinviertel – Kellergassenfeeling und Weinberg-Walking

Das Weinviertel ist nah genug für jeden freien Nachmittag. Wer hier wandert, wird sich an Kellergassen, Triftwegen, Hohlgassen und blühendem Raps erfreuen können. An jedem Marterl oder Bildstock ist es zum nächsten Weingarten nicht weit und oft führen uns Weinrundwanderwege oder die gut ausgeschilderten Tut-Gut-Wanderwege der Gemeinden ein Stückchen weiter hinein in die unaufgeregte Landschaft rund um den Grünen Veltliner, der am öftesten angebauten Rebsorte in Niederösterreich. Fast noch im Wiener Speckgürtel liegt etwa die Gemeinde Traunfeld, deren Tut-Gut-Wanderweg gemütlich durch zwei Kellergassen führt und oben auf dem Plateau sogar einen Rundumblick Richtung Laa und Leiser Berge erlaubt. Wer will, steigt ab zum romantisch im Wald gelegenen Heiligbergkircherl in Hautzendorf und wandert nach der Rückkehr immer weiter Richtung Wolfpassing und Bogenneusiedl. Dabei muss man nicht immer akribisch den Schildern folgen, oft führt ein anderer Abstieg hinunter in den Ort ebenso durch schöne Triftwege mit alten Presshäusern. Zurück in Traunfeld, kann man sich noch bei einem der Hofläden der Winzer eindecken – mit einem guten Tropfen für daheim.

Tipp: Ausgeschildert sind auch sogenannte Weinberg-Walking-Touren, so etwa in Bad Pirawarth, in Kollnbrunn mit dem einzigartigen Kellerberg oder in Gaweinstal. 16 beschilderte Nordic- Walking-Strecken durch die schönsten Weinrieden in der Region Südliches Weinviertel warten ebenfalls auf sportliche Besucher. Auf einer Gesamtlänge von mehr als 90 Kilometernkm führen die Routen durch idyllische Weinberge mit ihren sanften Steigungen, mitten durch malerische Kellergassen und vorbei
an Winzerbetrieben, Weingasthöfen und Heurigen der Region.

Links:
www.wanderwege.noetutgut.at/

www.weinberg-walking.at/

Foto: ARGE Weinstrasse Kremstal, Robert Herbst

Kremstal und die Region Wagram – Tut-Gut-Wanderwege und Kellergassen

Die längste Kellergasse Österreichs findet sich überraschenderweise nicht im tiefen Weinviertel, sondern im Kremstal in Rohrendorf. Es ist die Lindobelgasse. Rund um die 72 Presshäuser und Kellerröhren gibt es ein weit verzweigtes Netz aus Karrenwegen und Weinbergwegen, die den Blick freigeben auf den charakteristischen Löss der Region, auf das majestätisch thronende Stift Göttweig auf der anderen Donauseite und auf die Donau selbst. Etwa wenn man beim sogenannten Heinz-Conrads-Tor mit weitem Blick hinunter ins Kremstal angelangt ist. Dorthin finden alle, die beim Sepp-Moser-Gebäude parken und einem der drei ausgeschilderten Wanderwege folgen. Unterwegs stößt man schon mal auf Weitwanderer, die ein höher gestecktes Ziel haben: den Weitwanderweg Kremstal-Donau zu absolvieren. Dieser erschließt sich nibelungengau-kremstal auf 100 Kilometern in 15 verschieden langen Etappen rund um die Weinstadt Krems und schließt auch an den berühmten Welterbesteig Wachau an. Dabei tangiert man das besagte Rohrendorf, Langenlois, Senftenberg und andere Orte im Kremstal. Rund um den Wanderweg in der Kellergasse Rohrendorf finden sich auch Infoschilder für Pilger, denn Rohrendorf liegt zudem am niederösterreichischen Abschnitt des Jakobswegs. Einige Winzer in Rohrendorf bieten Take-away- Kellerjausen zum Bestellen an: Wer vorbestellt und unterwegs ein Jausenbankerl auskundschaftet, kann dann umso entspannter zum Salzstangerl mit Speck greifen.

Tipp: Ein Nachbar des Kremstals ist die Region Wagram. Die Tut- Gut-Wanderwege in der Grenzregion beim Wagram, etwa in Kirchberg oder Großriedenthal, sind mindestens genauso entspannend zu erwandern wie die Weinwanderwege. Besonders schöne Aussichtspunkte sind die Aussichtsplattform bei Absdorf oder die Warte in Fels am Wagram. Ganz neu ist die schmucke Eisen. Hut-Aussichtsplattform am höchsten Punkt des Wanderwegs in Großriedenthal. Auch das weithin ersichtliche „Wagramfenster“ (eine Freilichtbühne und Aussichtspunkt) in Kirchberg am Wagram ist ein feiner Selfie-Spot für Insta-Wanderer. Augen auf auch wegen der Vogelwelt, vielleicht bekommt man ja einen Bienenfresser oder einen Wiedehopf zu Gesicht!

Links:
www.rohrendorf.at/de/tourismus-freizeit/rad-wanderwege.html
www.donau.com/de/wachau-nibelungengau-kremstal/ausflug-bewegen/bewegung/ weitwanderweg-kremstal-donau/
www.donau.com/de/wagram/ausflug-bewegen/

Foto: NÖ Werbung, Andreas Hofer

Die Wachau wildromantisch

Manchmal früher, manchmal später: Die Marillenblüte in der Wachau treibt normalerweise jedes Jahr die Menschenmassen ins Donautal. 150.000 Marillenbäume blühen dann nämlich weiß leuchtend und tauchen die Landschaft zwischen Krems und Melk für einige Tage in ein Blütenmeer. Der Marillenwanderweg ist aber auch vor und nach der Blüte einen Spaziergang wert. Mit der Blüte ist es nämlich schon nach einigen Tagen wieder vorbei, der Wachauer Marillen-Erlebnis-Weg (5 km Rundweg) jedoch bleibt. Etwas anspruchsvoller, aber vielversprechend wegen der fulminanten Aussicht, ist eine Wanderung hinauf auf die Ruine Dürnstein. Auf dem Erlebnisweg, der beim östlichen Ortseingang beginnt, ergeben sich immer wieder wunderbare Blicke hinunter nach Rossatz, zur blauen Kirche in Dürnstein und weiter in die Wachau. Die Variante des steilen Voglbergsteigs (teilweise mit Drahtversicherung) ist schon etwas schweißtreibender, aber auch wildromantischer. Oder aber man fährt ein Stückchen weiter in die Wachau hinein bis ins malerische Spitz mit der Ruine Hinterhaus. Von dort hat man einen tollen Blick über die Winzerstadt, aber es empfiehlt sich, auch hinan zum Roten Tor zu wandern. Dort entscheidet man sich entweder für die kurze Rote-Tor-Runde oder wandert weiter Richtung St. Michael. Auf dem Weg dorthin passiert man einige Aussichtspunkte mit fulminantem Donaublick, perfekt für ein mitgebrachtes Picknick. Retour geht’s dann nach dem Abstieg über den Treppelweg entlang der Donau. Erfrischend nach der Wanderung zum Füße- (oder Pfoten-) abkühlen!

Tipp: Maria Laach ist der höchstgelegene Ort an der Donau beim Naturpark Jauerling-Wachau und gehört zu den herausragendsten geomantischen Zonen Österreich. Wen wundert es da, dass es hier ganz besonders viele mystische Plätze und Kraftlinien in der Landschaft gibt? Der Kraftweg beim Wallfahrtsort Maria Laach im Waldviertel am Jauerling entlang der Donau ist 10 Kilometer lang und führt zu verschiedensten solcher Energieplätze. Er startet beim alten Trinkbrunnen am Marktplatz und führt über 11 Stationen zur monumentalen Wallfahrtskirche hinan.

Links:
www.duernstein.at/de/urlaub-in-duernstein/wandertipps.html
www.marillenweg.at/
www.donau.com/de/wachau-absolvieren

Foto: NÖ Werbung, Robert Herbst

Die Wiener Alpen – Die Wunderwelt der Zauberberge

Nur eine knappe Stunde Autofahrt von Wien entfernt (Stau nicht mitgerechnet), taucht man in die Wunderwelt der Zauberberge der Wiener Alpen ein. Rund um Rax und Schneeberg finden sich abseits von Bergtouren auch einfach zu begehende, lohnende Rundwege, Panoramawege und Promenaden zum Spazierengehen. Entlang der Schwarza promeniert es sich besonders schön in Payerbach auf der Fischerpromenade oder in Reichenau an der Sonnenpromenade zu Villen und ehemaligen Hotels aus dem Fin de Siècle. In den Kurparks stehen noch schön restaurierte Kurpavillons, und ganz hinten in Reichenau beim schönbrunnergelben Thalhof fühlt man sich ganz so wie zu Arthur Schnitzlers Zeiten. Auf der Pass-Straße in Semmering begleitet uns das Hochstraßenmuseum in Form von Schaukästen durch die Villengegend, die die touristische Bedeutung der Semmering- Region zur Jahrhundertwende beleuchtet: Das Südbahnhotel mit seinen Nebengebäuden, die Südbahn mit ihren Viadukten und das Panhans sind drei Fixpunkte in dieser erlebbaren Geschichte, die an vielen ehemaligen Privatvillen von berühmten Architekten, Ärzten oder Großbürgerfamilien Wiens vorbeiführt. Den Zwanzig-Schilling-Blick nahe dem Kurhaus Semmering sollte man dabei nicht versäumen. Eine ebenso aufschlussreiche Villentour kann man auch in Reichenau an der Rax unternehmen.

Tipp: Im Höllental tummeln sich an heißen Sommertagen die Flussliebhaber in den eisigen, aber kristallklaren Fluten der Schwarza an wilden Badestellen. Im Frühling kann man hier am Wasserleitungswanderweg entlangwandern oder aber dem Naturpark Falkenstein mit schönen Wildtier-Freigehegen und dem Fisch-Infopfad ganz hinten in Schwarzau im Gebirge einen Besuch abstatten.

Links:
www.wiederunterwegs.com/villen-wanderungreichenau-rax/
www.wiederunterwegs.com/die-villen-vomsemmering-eine-winterwanderung/
www.naturparke.at/naturparke/niederoesterreich/naturpark-falkenstein/

 

Foto: NÖ Werbung, Michael Liebert

Schlösserreich Marchfeld und Nationalpark Donauauen

Eine familientaugliche Wanderung im Nationalpark Donauauen, das ist die Stopfenreuther Donaurunde. Sie führt von Stopfenreuth aus über die geschichtsträchtige Brücklwiese, auf der im Frühling zahlreiche Orchideen blühen. Nach Querung des Rosskopfarms erhascht man
an den Schilfufern mit etwas Glück einen Blick auf Reiher, Zwergtaucher oder Teichhuhn. Über die Uferstraße führt die Wanderung schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wer einen wasserwütigen Vierbeiner mit dabei hat, wird die Orther Inseln schätzen. Der Orther Bereich zählt zu den am breitesten ausgedehnten Augebieten im Nationalpark mit vielen schönen
Wasserläufen. Ein entspannender und flacher Weg führt vom Schloss Orth, dem Nationalpark-Zentrum (mit Parkplatz), entlang vieler
astplätze (Trinkwasser mitnehmen!) bis zum Uferhaus an
der Donau. Dort ist es nur noch ein Katzensprung den Fluss entlang zu den Orther Inseln, wo sich auch ein offizieller Badeplatz des Nationalparks befindet. Retour geht’s über den Fadenbach und nach Querung des Marchfelddamms wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung.

 

Tipp: Das Schloss Eckartsau bietet nicht nur wirklich interessante Führungen und ein kleines Museum, das sich auf die Spuren des Thronfolgers Franz Ferdinand und des letzten Kaisers Karl begibt. Vielmehr liegt es auch in einem wunderschönen und gepflegten Park, der sich hervorragend für ein (auch mitgebrachtes) Picknick eignet. Hunde sind im Schlosspark und im Innenhofcafé des Schlosses gestattet – so steht einem Familienausflug wirklich nichts mehr im Weg. Generell ist das gesamte Marchfelder Schlösserreich mit Schloss Hof, Niederweiden, Eckartsau, Marchegg und Orth immer einen Ausflug wert.

Links:
www.schlosseckartsau.at/
www.donauauen.at/
www.schloesserreich.at/

Foto: Weinwandern Jois Neusiedlersee, Angelika Mantler-Saul

Weinwanderwege am Neusiedlersee

Wer sich aus Wien Richtung „Meer der Wiener“ aufmacht, der wird gleich beim ersten Stopp ein ums andere Mal feststellen: Hier ist die Luft ganz anders, dicker und fast mollig – das ist das pannonische Klima. Mehrere einfache, aber schön zu begehende Weinwanderwege bieten sich in den Gemeinden rund um den Neusiedler See zu jeder Jahreszeit an, aber im Frühling, wenn die Kirschblüte beginnt, ist es doch am verlockendsten. Der Weidener Landschafts-Panorama-Weinwanderweg durch die Rieden von Weiden am See ist 7 Kilometer lang und informiert anhand von 12 Tafeln an markanten Punkten über das Handwerk des Weinbauern. Der Joiser Weinlehrpfad erstreckt sich etwa über 5 Kilometer und führt anhand von Info- Punkten, die mit großen Weinkelchen gekennzeichnet sind, durch die Weingärten oberhalb des Ortes – mit Blick hinab auf den glitzernden See. Ein Teil davon wird auch vom offiziellen Kirschblütenradweg eingenommen. Der Weinweg Gols kann auch mit dem Rad befahren werden und ist knappe 10 Kilometer lang – und das mit gleich 31 Info-Stationen. Startpunkt ist das Weinkulturhaus in Gols, das auf Bestellung auch Picknicks zusammenstellt.

Tipp: Wer ein Freund der gefiederten Zeitgenossen ist, kommt in Rust oder auch in der Langen Lacke auf seine Kosten. Der Storchenverein Rust restauriert jedes Jahr, wenn die Störche in Afrika weilen, deren Nester aus den abgeschnittenen Weinreben und wartet sehnsüchtig auf die Ankunft der Störche im März. Auch die Graugänse kann man in Rust (auf der Storchenwiese am Rande des Orts) gut beobachten. In Apetlon an der „Langen Lacke“ (die größte von 40 salzhaltigen Lacken im Seewinkel) im Herzen des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel gibt es viele schöne Wanderrouten – überall wird man reichlich Vogelvolk zu Gesicht bekommen (Fernstecher mitnehmen!). Die Rundwanderung führt vom Parkplatz an der Landesstraße Wallern–Apetlon entlang des Ufers der Langen Lacke. Eigens errichtete Aussichtstürme erleichtern die Vogelbeobachtung.

Links:
www.jois.info/de/natur-kultur/wanderwege
www.weidenamneusiedlersee.at/Wandern-durch-die-Weidener-Rieden.57.0.html
www.weinweggols.at/

Foto: NÖ Werbung, Michael Liebert

Wienerwald Erholungsgebiet

Als Naherholungsgebiet hat der Wienerwald natürlich die Nase ganz vorne, und zwar nicht nur wegen des „kleinen Wegerls im Helenental“, obwohl: Das Helenental geht eigentlich immer, und vor allem die riesige Hundezone entlang der Schwechat in Baden ist ein beliebtes Ziel von wandernden Hundebesitzern, die auch ihrem Vierbeiner mal einen leinenfreien Spaziergang gönnen wollen. Im nahen Kottingbrunn kann man auf dem kurzen, aber netten Kultur- und Naturpfad in etwa einer Stunde Natur-Erlebnisstationen wie das Baum-Xylophon oder die Weitsprungarena abklappern. Mit unternehmungslustigen Kids lässt sich so der Spaziergang schon mal verlängern. Der 1. Wiener Wasserleitungs- Wanderweg zwischen Bad Vöslau und Mödling ist eine Wanderung auf der Lebensader der Wiener, bringt doch die Wiener Hochquellwasserleitung seit 1873 aus dem Rax-Schneeberggebiet das Trinkwasser heran. Und auf diese Pfade der Wasserhäuschen durch die Weinberge begibt man sich amWasserleitungsweg. Eine besonders schöne, kurze Etappe ist dabei die Tour vom Kurpark Baden zum Schloss des Deutschordens in Gumpoldskirchen.

Tipp: Der Schlosspark Laxenburg ist der größte historische Landschaftsgarten Österreichs. Warum nicht einmal den Park dort rund um die Franzensburg erkunden und eine kleine Bootspartie einplanen? Als Kaiser Franz Joseph noch in seinen Kinderschuhen steckte, verbrachte er oft die Zeit im Park von Laxenburg, der der erklärte Lieblingsort seines Großvaters Kaiser Franz II. war, der wiederum die Franzensburg errichten ließ.

Links:
www.wienerwald.info/spazieren
www.kottingbrunn-auf-der-spur.at/Kultur_und_Naturpfad
www.weinwandern.at/baden-gumpoldskirchen/
www.wien.gv.at/wienwasser/bildung/wanderweg/
www.schloss-laxenburg.at/

Wandern & Wien

Wandern & Wien

Wandern & Wein

 

Die Wiener Stadtwanderwege überzeugen mit einer vielfältigen Kombination aus Naturidylle, Urbanität, historischen Denkmälern und Panoramaausblicken auf die blaue Donau, ein eindrucksvolles Häusermeer, malerische Weinberge und üppige Wälder.

von Ursula Widhalm

Foto: Österreich Werbung – Filmspektakel.at

Wien

kann mit einem gut markierten Netz von zahlreichen Wanderwegen aufwarten. Besonders gut beschildert sind die 13 Stadtwanderwege, deren Ausgangs- und Endpunkte auch problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Je nach Tempo können alle in 1 bis maximal 4 Stunden absolviert werden. Einladende Gasthäuser und Schutzhütten finden sich zum Rasten und für die Stärkung unterwegs. Ein großer Teil der Strecken ist auch in den „rundumadum-Wanderweg“ eingebunden, bei dem man die Stadt, wie der Name ­vermuten lässt, einmal komplett umrunden kann. Er ist in 24 Etappen geteilt und 120 Kilometer lang. Vielleicht ist dies ein Projekt für die nächsten Wochen oder Monate?
Die meisten Routen führen auf und um die Wiener Hausberge ins westliche Stadtgebiet und bieten abschnittsweise auch eine gewisse Herausforderung. Die Anstrengung wird durch schöne Ausblicke über Stadt, Weingärten und Wälder belohnt. Auch zahlt es sich unbedingt aus, die Wege im Süden und Osten Wiens einmal auszuprobieren.

Stadtwanderweg 1
Kahlenberg
Länge: 11 km
Dauer: ca. 3,5 Stunden
Start und Ziel: 19., Straßenbahn D, Endstation Nussdorf

 

Stadtwanderweg 1a:
Leopoldsberg
Länge: 11 km
Dauer: 3–3,5 Stunden
Start und Ziel: 19., Nussdorfer Platz

Blick vom Kahlenberg. Foto: Ursula Widhalm

Jeder Baum des 1997 geschaffenen Naturdenkmals „Lebensbaumkreis am Himmel“ ist einer Geburtsdekade zugeordnet, ähnlich den Sternzeichen. Wenn man sich den davor stehenden Metallstelen nähert, beginnt der Baum über die Geschichte und Charaktereigenschaften zu „sprechen“.

Auf dem Stadtwanderweg 1 erklimmt man den 484 Meter hohen Kahlenberg und auf dem Weg 1a noch zusätzlich den benachbarten 425 Meter hohen und erfreulicherweise weniger frequentierten Leopoldsberg. Sehr romantisch führt auf diesen der steile Nasenweg vom Kahlenbergerdorf. Diese beiden Routen sind nicht unanstrengend, aber hier genießt man sicherlich die schönsten Ausblicke über Wien und die Donau. Einen großartigen Rundumblick bietet an klaren Tagen die ­Stephaniewarte. Die kräftigende Jause oder auch ein Glaserl Wein gönnt man sich in ­einem der idyllisch inmitten der Weingärten gelegenen Heurigen oder in einer Buschenschank oder nach der Wanderung in den charmanten Winzerorten Grinzing, Nussdorf und Kahlenbergerdorf, wo lauschige Weinlauben, verlockende Innenhöfe und ­gemütliche Gaststuben zu längerem Verweilen einladen.

Vom Oktogon am Himmel genießt man eine wunderbare Aussicht über Wien – ein perfektes Plätzchen, um die Seele baumeln zu lassen. Foto: Ursula Widhalm

Stadtwanderweg 2

Hermannskogel
Länge: 10 km
Dauer: ca. 3 Stunden
Start: 19., Autobus 39A Endstation Sievering

Dieser Weg hinauf zum Hermanns­kogel, der mit 542 Metern höchsten Erhebung Wiens, lohnt sich schon allein wegen der urigen Einkehrmöglichkeiten. Das Häuserl am Stoan bietet zu gutem Essen eine wunderbare Aussicht von der Terrasse über Wien. Bei Schönwetter und an Sonntagen sind eine Reservierung und Geduld Voraussetzung. Aber auch das Häuserl am Himmel und der Grüass-di-a-Gott-Wirt – schon die Namen allein beglücken – servieren gute Hausmannskost. Am Himmel, wo sich ein großer Spielplatz, das Café Restaurant Oktogon und ein ­Lebensbaumkreis mit 40 „sprechenden“ Bäumen befinden, sollte man eine längere Pause einlegen. Gut besucht an sonnigen Wochenenden ist auch die riesige Jägerwiese mit Spielplatz, Tiergehege am Waldesrand und dem gemütlichen Gasthaus Agnesbrünnl. Sie ist von einem Parkplatz auch mit Kinderwagen zu erreichen. Doch zusätzlich zu diesen Ver­gnügungen ist dies landschaftlich eine der malerischsten Wiener Wanderstrecken.

Stadtwanderweg 3
Hameau
Länge: 10,5 km
Dauer: ca. 3 Stunden
Start: 17., Straßenbahn 43 Endstation Neuwaldegg

Aufs Hameau an die Grenze zu Niederösterreich führt der 3. Stadtwanderweg zuerst durch eine ­gepflegte Allee im ersten englischen Landschaftsgarten Österreichs, dem Schwarzenbergpark. Er wurde bereits im 18. Jahrhundert von Feldmarschall Franz Moritz Graf von Lacy angelegt. Vom Park geht es durch ein schönes Waldgebiet auf eine Anhöhe. Die Ansammlung an Hütten, die der Graf damals für die Unterbringung seiner Gäste auf der Erhebung errichten ließ, die heute aber leider nicht mehr erhalten sind, gab dem Hameau („kleines Dorf“) seinen Namen. Es war bis in die 1960er-­Jahre ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Im ­Sommer wanderten die Wiener hinauf und im Winter fuhren sie hier Ski. Ausgenommen die Wege im Park, ist die Route weit weniger genützt als etwa der Stadtwanderweg 2. Somit eignet sie sich besonders für jene, die es an sonnigen Tagen an weniger belebte Plätze zieht.

Der Schwarzenbergpark: 1957 erwarb die Stadt Wien einen Großteil der Gartenlandschaft um das Gut Neuwaldegg aus dem Besitz der Familie Schwarzenberg und machte den Park zum Naherholungsgebiet. Seine zwei Kilometer lange Allee führt in ein wunderschönes Waldgebiet. Foto: Ursula Widhalm

Stadtwanderweg 4
Jubiläumswarte
Länge: 7,2 km
Dauer: 2–2,5 Stunden
Start: 15., Straßenbahn 49 Station Rettichgasse

Stadtwanderweg 4a
Ottakring
Länge: 10 km
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Start: 16., U3-Station Ottakring

Äußerst abwechslungsreich sind die Wege 4 und 4a ab Ottakring zur Jubiläumswarte. Sie wurde im Jahr 1898 ursprünglich als hölzerner Turm zum 50-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz ­Josephs I. errichtet. Heute ist sie ein weniger ansprechender Betonpfeiler. 183 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die jedoch vorübergehend geschlossen ist. Auf dem Weg 4a kommt man am geschichtsreichen Schloss Wilhelminenberg vorbei, heute ein 4-Sterne-Hotel, von dessen davorliegender Wiese man einen wunderschönen Blick auf Wien genießen kann. Beide Strecken führen durch ansprechende Kleingartensiedlungen, schmale Täler und über Hügel mit hübschen Ausblicken. Von der Terrasse des großen Schutzhauses schaut man ins verträumte Rosental mit seinen entzückenden kleinen Häuschen. Immer wieder lugt entlang der ­Strecke die goldene Kuppel der Kirche am Steinhof hervor und bezaubert das Bild.

Stadtwanderweg 5
Bisamberg
Länge: 10,3 km
Dauer: 3–3,5 Stunden
Start: 21., Straßenbahn 31 Endstation Stammersdorf

Von Ottakring springen wir über die Donau zum 5. Stadtwanderweg an den Ausläufern des Bisambergs, von dessen Fläche der Stadt Wien 255 Hektar gehören und auf dessen Hängen seit Jahrhunderten Weinbau betrieben wird. Auf alten Hohlwegen durch idyllische Kellergassen geht die gemütliche Wanderung zwischen Weingärten, vorbei an Wiesen und Feldern, zum wunderschön gelegenen Magdalenenhof, der mit guter Küche nicht nur Wanderer anzieht. Unterwegs lässt sich oft ein wunderbar freier Blick über Wien und Kloster­neuburg genießen. Stammersdorf, der Ausgangs- und Endpunkt der Route, mit seinen urigen und gemütlichen Heurigen (die meisten in der Kellergasse), hat für Leib und Seele vieles zu bieten.

Stadtwanderweg 6
Zugberg–Maurer Wald
Länge: 12,5 km
Dauer: ca. 4 Stunden
Start: 23., Straßenbahn 60 Endstation Rodaun

Der Weg Nr. 6. Zugberg–Maurer-Wald im südlichen Wienerwald ist eine eher anstrengendere Route, für die man etwas mehr Zeit einplanen muss. Auf der Strecke findet sich auch ein Klettergarten in einem ehemaligen Steinbruch (Mizzi-Langer-Wand). Hier schaut man einfach den Furchtlosen beim Erklimmen der 40 Meter hohen Wand zu oder versucht es sogar selbst. Für die Pause bietet sich das wunderschön gelegene Restaurant Wiener Hütte an, das sich eigentlich schon in Niederösterreich befindet, erreichbar über einen Kamm mit lohnenden Aussichten. Durch vielfältigen Wald und weite Wiesen geht es wieder Richtung Kalksburg und Rodaun. Vorher empfiehlt sich ein kurzer Abstecher zur beeindruckenden, aus Betonblöcken kunstruierten Wotruba-Kirche und dem Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg. Somit hat man auch die Möglichkeit, seinen Horizont in unterschiedliche Richtungen zu erweitern.

Stadtwanderweg 7
Laaer Berg
Länge: 15 km
Dauer: 3,5–4 Stunden
Start: 10., U1/Autobus 15A Station Altes Landgut

Auch der 10. Bezirk hat einen abwechslungsreichen Weg zu bieten. Er zeigt die schönsten Ecken im Süden von Wien. Aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten verläuft der Weg vor allem flach und ist somit auch für ungeübte Wanderer bestens geeignet. Durch den Laaer Wald mit seinen hübschen Teichen geht es durch den nostalgischen Böhmischen Prater (geöffnet nur April bis Oktober) mit dem ältesten Holzkarussell ­Europas über eine weitläufige Wiesenlandschaft mit Blick auf Wien und entlang des Kurparks Oberlaa. Dieser befindet sich auf dem Gelände der Internationalen Gartenschau von 1974 und ist daher überaus ­fantasievoll bepflanzt. Ein kurzer Umweg in den Park hinein empfiehlt sich in jedem Fall. Teilweise über angenehme Schotterwege, zwischen weitläufigen Feldern in Unterlaa, entlang des beschaulichen Liesingbaches geht es über die Per-Albin-Hansson-Siedlung zurück zum Ausgangspunkt Altes Landgut.

Stadtwanderweg 8
Sophienalpe
Länge: 11 km
Dauer: 3–3,5 Stunden
Start: 14., Postbus 450 Station Kasgraben

Am Kasgraben in Hadersdorf-Weidlingau im Westen von Wien startet die ausgesprochen abwechslungsreiche Wanderung über ein schönes, waldreiches Hochplateau. Man wähnt sich hier fern einer Stadt. Der Anstieg entlang der Hohen-­Wand-Wiese ist etwas anstrengend, aber die Mostalm versöhnt bei einer ausgiebigen Rast mit gutem Essen. Für einen entspannenden Blick über die Wiesen und Wälder von der Franz-Karl-Fernsicht sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, bevor man die Sophienalpe erreicht, wo Erzherzogin Sophie, die Mutter Kaiser Franz Josephs, oft den Sommer verbrachte. Das ­Restaurant ist erfreulicherweise wieder offen und bietet für jene, die im Sommer lieber in der Wiese sitzen, „Sophie’s Picknickkorb“ inklusive Liegestuhl und Decke an. Aber auch die Rieglerhütte weiter unten mit Spielplatz und Pferde­koppel lädt zu einer Pause ein.

Stadtwanderweg 9
Prater
Länge: 13 km
Dauer: ca. 3 Stunden
Start: 2., Bahnhof Praterstern

Die völlig ebene Strecke des Stadtwanderwegs 9 schlängelt sich über 13 Kilometer durch den Prater und bietet über­raschend viel Abwechslung. Man beginnt am Praterstern, flaniert vorbei am Wurstel­prater mit seinen unzähligen Unterhaltungsangeboten, ein Stück entlang der von Kastanienbäumen gesäumten Prater Hauptallee, dann quer durch die 112.000 Quadrat­meter große Jesuitenwiese mit dem größten Spielplatz Wiens und später links und rechts der Hauptallee in den Prater-Auen um das Heustadelwasser und Krebsenwasser, die naturbelassenen Reste des alten Donaukanals. Hier wird es über­raschend ruhig und landschaftlich wunderschön. Auch eine Kirche würde man dort eher nicht vermuten, doch auf dem Weg trifft man auf die mystische Wallfahrtskirche Maria Grün. Auch bei weniger schönem Wetter ist diese Strecke eine Option, aber am schönsten ist sie doch, wenn im Prater wieder die Bäume blüh‘n …

Stadtwanderweg 10
Franz-Karl-Effenberg
Länge: 7 km
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Start: 22., Autobus 24A und 85A Station Breitenlee Friedhof

Eine relativ neu angelegte Runde ist der Franz-Karl-Effenberg-Wanderweg im größten Wiener Gemeindebezirk (Donaustadt). Er ist einer der kürzeren Stadtwanderwege mit nur 7 Kilometern und führt entlang einer Wiese Richtung Rautenweg zu den ehemaligen Paxteichen im Norbert-Scheed-Wald. Vorbei an weitläufigen ­Feldern und stillgelegten Bahngleisen, ist er besonders an kühleren Herbsttagen und im Winter zu empfehlen. Einkehren kann man im „Fabelhaft zum Seeblick“ beim Campingplatz am Badeteich Süßenbrunn.

Stadtwanderweg 11
Urbaner Gemeindebau-Wanderweg
Länge: 4 km
Dauer: 1–1,5 Stunden
Start: 5., U4-Station Margaretengürtel, im Bruno-Kreisky-Park
Ziel: 10., U1-Station Reumannplatz, Amalienbad

Ganz anders als alle bis­herigen Routen präsentiert sich der erst kürzlich eröffnete Stadtwanderweg „Urbaner Gemeindebau“. Die Wegführung lotst auf einer kurzen Strecke von nur 4 Kilometern vom ­Bruno-Kreisky-Park im 5. Bezirk entlang des Margaretengürtels durch beein­druckende Bauten, die teilweise unter Denkmalschutz stehen, bis zum Amalienbad im 10. Bezirk, das zur Zeit seiner Eröffnung die größte und modernste Badeanstalt Mitteleuropas war. Der Wiener Gemeindebau ist der größte geschützte soziale Wohnbereich im gesamten europäischen Raum und es lohnt sich, mal genauer einen Blick darauf zu werfen.


Tipps

 

Wer gerne als Belohnung für Geleistetes eine bronzene, silberne oder goldene Stadtwanderwegnadel und eine Urkunde erhalten möchte, ­besorgt sich vor dem Start einen Wanderpass bei der Stadt Wien, den man an verschiedenen Stellen abstempeln lassen kann.

Stadtwanderwege: www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/wege/

Rundumadum-Wanderweg: www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/rundumadum

Weiteren Routen und Lehrpfade: 
www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/

Wanderpass und Wandernadel: www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/nadel.html

www.wien.gv.at/umwelt/wald/pdf/wanderpass-stadtwanderwege.pdf

www.wien.gv.at/umwelt/wald/pdf/rundumadum.pdf

Für wissbegierige

Biosphärenpark Wienerwald: www.bpww.at/de/themenseiten/region

Wälder im Wienerwald: www.bpww.at/sites/default/files/download_files/Waldbuechlein

Die Geschichte Wiens: www.geschichtewiki.wien.gv.at/Wien_Geschichte_Wiki

Der Kahlenberg: www.kahlenberg.wien

Gemeindebauten Wien: www.wien.gv.at/kultur/kulturgut/architektur/gemeindebauten.html

Sterngarten Georgenberg: www1.astroverein.at 

Stammersdorf, das Dorf in der Stadt: www.stammersdorf.at/stammersdorf-wp/

BÜCHER

Wien wandert – Die offiziellen Wanderwege der Stadt
Martin Moser, Verlag Rittberger & Knapp

Wandern für Faule –Die Wiener Hausberge
Christine & Michael Hlatky, Styria Verlag

Wanderungen in & um Wien
Franz Wille, pmv Peter Meyer Verlag

Wandern mit den Öffis rund um Wien
Ulrich Hensler, Verlag KRAL

Die schönsten Wanderungen mit Einkehrschwung in Wien und Umgebung
Stefan Spath, Cadmos Verlag

Fast hätt ich die Stadt verlassen: Vom Gehen und Verweilen an den Rändern von Wien
Oskar Aichinger, Picus Verlag

Zu Fuß hält die Seele Schritt
Achill Moser, dtv Verlagsgesellschaft

52 kleine & große Eskapaden in und um Wien: Ab nach draußen!
Maria-Lisa Stelzel, Dumont Reiseverlag

Herbst-Auszeit

Herbst-Auszeit

Sich einfach treiben lassen

Herbst-Auszeit in Österreichs Thermen

Spätestens dann, wenn die Herbstsonne nicht mehr wärmt und die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, wird es wieder Zeit für ein entspanntes Weekend in einer Therme oder einen Kurzurlaub in einem Thermenhotel. Wir Frauen tendieren ja in der kalten Jahreszeit meist eher zum Frösteln, und wenn ich an einen Hot Tub, ein Thermalbecken mit über 38 Grad oder eine wohltemperierte Sauna mit Farblichtspielen denke, dann wird mir gleich um ein paar Grad wärmer ums Herz.

von Angelika Mandler-Saul

Wasser, Wärme, Wohl- befinden – eine kurze Auszeit im warmen Thermalwasser tut Körper und Seele gut.
Foto: Vamed Vitality Resorts

Was ist eine Therme und was tut das Thermalwasser mit unserem Körper?

In Österreich sind wir gesegnet mit natürlichen Thermalwasservorkommen, wobei Thermalwasser gar nicht kochend heiß sein muss, um als solches zu gelten. Mineralisiertes Grundwasser, das mit mindestens 20 Grad an der Quelle austritt und eine Heilwirkung hat – das ist das Thermalwasser, das mich so froh und meinen Körper gesund machen kann. Wärme und Heilwasser sind die wichtigsten Elemente der österreichischen Thermen, und „warm“ bedeutet subjektiv für jeden etwas anderes. Das Wasser eines Thermalbads stammt aus natür­lichen Quellen in Tiefen von mehr als 1000 Metern. Die optimale Wassertemperatur für Geist und Körper sind 34 bis 36 Grad. Manchmal wird das Heilwasser für die Behandlung jedoch noch erwärmt oder gar abgekühlt.

Die Vulkania® Quelle des Rogner Bads Blumau ist die stärkste Heilquelle im Thermenland Steiermark. Abends erwacht der künstliche Vulkan mit einem kugelroten Feuerspiel.
Foto: Rogner Bad Blumau

Thermalwasser mit genau 36 Grad übrigens ist „thermoneutral“, das heißt, dies ist auch die Kerntemperatur unseres Körpers und wir können uns in diesem Wasser ohne Temperaturausgleich längere Zeit aufhalten, ohne zu frieren. Auch Stress wird dabei abgebaut. Für mich persönlich darf es gerne etwas heißer sein. Bei den Römern galten die Thermen als Quelle allen Wohlbefindens. Das hatte mit etwaiger Verweichlichung (wie etwa bei den Griechen) nichts zu tun. Dort, wo heute unseren beliebten Thermenanlagen in Baden bei Wien, Bad Gleichenberg oder Villach liegen, suhlten sich auch schon die alten Römer in den heißen Quellen.

Die Sauna World am Kristallsee der Alpentherme Gastein: Thermalwasser und Bergblick im Gasteinerland.
Foto: Alpentherme Gastein

Thermen-Erlebnisse für alle

Heute allerdings bieten die Thermen in Österreich und die Thermenhotels ungleich mehr Fun-Factor als im alten Rom – obwohl dort der Genuss aller Art ja ganz oben auf der Liste stand. Wir können auswählen zwischen Action, Spiel und Wasserspaß für die ganze Familie, romantischen Rückzugsoasen für Paare, alpiner Wellness in den Bergen oder aber Thermen mit Focus auf Heilung, Gesundheit und Ruhe. Sich im warmen Wasser treiben lassen, in der Sauna einen Erlebnisaufguss mitmachen oder einfach nur in einer warm beleuchteten Wohlfühlumgebung chillen und dösen – für jeden bedeutet ein gelungener Thermenbesuch etwas anderes. Aber immer tut er Körper und Seele gleichermaßen gut.

Auf welche Therme in welchem Bundesland dann die Wahl fällt, das ist Geschmackssache: Ob man sich in einer großen Thermenwelt im Burgenland oder in der Steiermark wohler fühlt, ob es die architektonisch spannende Kärntentherme im Warmbad-Villach sein soll oder eine Babytherme, die man mit Kind und Kegel besuchen kann, ohne auf den Lärmpegel der Family achten zu müssen: In Österreich hat man die Qual der Wahl. 38 Thermen gibt es bei uns, davon führt die Steiermark mit elf, gefolgt von Niederösterreich mit acht und Oberösterreich wie Burgenland mit vier.

Foto: Kindertherme Steiermark
Spass für die ganze Familie im der kinderfreundlichen Therme Steiermark

Die beliebtesten Thermen in Österreich: Family, alpine Wellness und Romantik

Jährlich vergibt der Thermencheck Award Auszeichnungen für die beliebtesten Thermen in Österreich: Im vergangenen Jahr 2019 heimste das ­Rogner Bad Blumau die beliebte Auszeichnung in GOLD ein – zum wiederholten Male –, dicht gefolgt von der Heiltherme Bad Waltersdorf. Auf Platz drei ­landete die Therme Loipersdorf, somit kommen die Top-3-Thermen alle aus der Steiermark. Der Aufsteiger des vergangenen Jahres war übrigens die ­Therme St. Kathrein in Bad Kleinkirchheim. Für den Thermencheck Award 2020 kann man noch bis 30. November 2020 auf www.thermencheck.com  seine Stimme abgeben.

Bei Familien punkten die kinderfreundliche Familientherme H2O Bad Waltersdorf, die Abenteuertherme Aquapulco in Bad Schallerbach, die „Babytherme“ Sonnentherme Lutzmannsburg oder der Indoor-Wasserspielpark der Therme Loipersdorf.

Foto: St. Martins Therme Rudy Dellinger – Die St. Martins Therme und Lodge Mitten in der Natur 

Alpine Wellness mit Ausblick auf die Berge, direkt vom Whirlpool oder Infinity Pool aus, ist für Ruhesuchende oder Naturfreaks beim Wellness-Weekend ein Hochgenuss. Die Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld etwa, bei der sich die Architektur der Anlage und die Berge rundum herrlich ergänzen, oder die Thermen im Gasteiner Land, die seit jeher auch für ihre radonhältigen Quellen berühmt sind: Überall dort steht das gesunde, heilende und wärmende Thermalwasser „with a view“ im Mittelpunkt, auch bei den Kuren und Rehabilitationen. Dampfende Thermalbecken mit grandioser Aussicht bieten aber auch die Grimmingtherme in der Steiermark und die Thermen im kärntnerischen Bad Kleinkirchheim, wo man abends vom heiß sprudelnden Outdoor-Whirlpool aus auf die beleuchteten Skipisten schauen kann.

Romantiker und Verliebte ziehen sich gerne in die Therme Geinberg in die Private Spa Villas, in das Silent Spa der Therme Laa, in die Therme Linsberg Asia (Adults only ab 16 Jahren) und in die St. Martins Therme im burgenländischen Seewinkel zurück. Letztere steht aber auch bei Naturliebhabern hoch im Kurs, denn von der Safari im Jeep durch die ­Vogelwelt und Steppenlandschaft kann man sich ­direkt in die Wellnesslandschaft und die Thermalbecken gleiten lassen. Übrigens: Der Familienhund darf hier mit, sowohl auf die Jeep-Tour als auch ins Hotelzimmer.

Foto: Alpentherme Gastein – Die Kristallsauna der Alpentherme Gastein 

 

Ein Weekend in der Therme – nicht ohne meinen Hund!


Therme, Wellness und Romantik – gut und schön, aber ohne ihren Vierbeiner macht das den meisten Hundebesitzern keine rechte Freunde. Deswegen erlauben immer mehr Thermenhotels auch die Mitnahme von Hunden, sodass alle ihre Freude an der Erholung haben. Allen voran steht das Hotel Larimar bei der Therme Stegersbach, das Wellness für „Hund und Herrchen“ anbietet. Da bleiben weder beim Vierbeiner noch beim Anhang Wünsche offen: Hundefreilauf­bereich, Zimmer mit eigenem Eingang im Erdgeschoß, Hundewellness und Hunde­erlebnisbereich sowie Agility Parcours mit Hundeschwimmteich.Wer die Therme Loipersdorf schätzt, steigt mit Vierbeiner im haustierfreundlichen Hotel Stoiser ab, und auch das Hotel der Therme NOVA gilt als besonders hundefreundlich. Im ausgezeichneten Rogner Bad Blumau wohnen Hundefreunde mit ihrer tierischen Begleitung in den beliebten ­Augenschlitzhäusern mitten im Grünen – eine ­riesengroße, eingezäunte Hundewiese ist da gleich ­nebenan.

Foto: Alpentherme Gastein – A Family Dream Alpentherme Gastein, auch für Kids 

Tipp für Tagesbesucher in Corona-Zeiten

So verlockend ein wohlig warmes Wellness-Weekend in einer österreichischen Therme auch klingen mag, in Covid-19-Zeiten ist gute Planung alles, deswegen: Unbedingt die Websites der Thermen checken, denn viele Häuser vergeben für Tagesbesucher nur noch stundenweise Tages-Tickets oder bestimmte Ticket-Kontingente. Welche Thermen geöffnet haben, kann man auf Thermencheck.at Covid-19 Infos nachlesen oder direkt bei der Therme und dem Thermenhotel der Wahl zeitnah erfragen. Dann steht dem Chillen mit Freundinnen, ­Family oder Friends fast nichts mehr im Wege.

Foto: Aqua Dom
AQUA DOME im Ötztal AUCH IM Sommer einen Besuch wert!

TIPPS für den nächsten Thermentrip

Die beliebtesten Thermen – da ist für jeden was dabei:

 

Eine Liste aller Thermen in Österreich findet man online auf www.thermen.at – Dort kann man sich einfach aussuchen, wonach es gelüstet: Eine babyfreundliche Therme, ein romantischer Rückzugsort für zwei oder Family-Fun für die ganze Familie? Ganz hoch im Kurs steht auch: Natur und Ruhe pur mit Alpine Wellness in den Bergen.  Hier eine Auswahl für LIKE IT – je nach Gusto.

Family, Kids und Fun-Factor

Wer mit Baby oder einer quirligen Dreier-Bande Kids in die Therme fährt, der braucht eine wasserreiche Familien-Erlebniswelt für alle Altersklassen. Kurzweilige Wasserattraktionen mit Spiel und Spaß für alle und zuweilen auch für die allerkleinsten Gäste ein passendes Angebot wie etwa Wasserkocher und Flaschenwärmer an der Poolbar – finden sich u.a. in folgenden Thermen:

Romantik für zwischendurch

Ob eine fluffige Kuschelliege mit Sichtschutz und Butler-Service, eine private Spa Suite am Naturbadeteich oder eine Wannenbad zu zweit im Rosenwasser – wer Romantik-Packages für romantische Stunden oder eine „Adults Only“ Therme  sucht, wird etwa in diesen Thermen fündig:

Alpine Wellness mit Ausblick

Wellness in alpinen Lagen, das ist Hochgenuss mal zwei: Denn zum heilenden Thermalwasser kommt hier noch der Ausblick auf die Berge rundum hinzu. Ob auf verschneite Pisten oder auf das Gipfelkreuz für die nächste Wanderung: Hier kann man Wohlbefinden (auch) mit Bergerlebnis verbinden.

Gesundheit und Natur pur

Gesundheitsurlaub steht hoch im Kurs, dazu muss man nicht unbedingt auf eine Kur oder verordnete Gesundheitsvorsorge Aktiv fahren. Ob im Schwefelbad, im Mineralwasser oder im Solebad chillen: Gesund bleiben oder Gesund plus aktiv und in Bewegung sein – das  steht hier im Vordergrund.

Thermen-Hotels und Wellness mit Thermalwasser

Der Relax-Guide vergibt alljährlich seine bekannten „Lilien“ für die Qualität von Wellnesshotels – auch für Thermenhotels. Wer vier Lilien ergattert, darf sich zu den besten Hotels der jeweiligen Kategorie zählen. Ausgezeichnete Wellness mit Thermalwasser gibt es in folgenden Hotels:

Eine Auswahl der beliebtesten Wellnesshotels Österreichs mit Thermalwasser (Quelle: Relax Guide 2020)

Hundefreundliche Thermenhotels

Viele Hundebesitzer wollen auch beim Wellnessurlaub in der Therme auf ihren Vierbeiner nicht verzichten. Viele Hotels, die direkt an Thermen oder über Leitungen an die Thermalquellen angeschlossen sind, erlauben (gegen Aufpreis) Hunde im Hotelzimmer. Dazu gehören auch:

Thermen, Wellness und Gesundheit in Österreich

 

Wollen Sie sich inspirieren lassen? Klicken Sie sich durch die Links und Tipps:

TIPPS

Überblick: Klöster zum Kennenlernen

 

Klösterreich: https://www.kloesterreich.at/home/

Gast im Kloster: https://www.gastimkloster.at/

Genusszeit: https://www.genusszeit.at/auszeit/urlaub-im-kloster

Urlaub hinter Klostermauern NÖ: https://www.niederoesterreich.at/urlaub-hinter-klostermauern

Urlaub im Kloster Salzburg: https://www.salzburgerland.com/de/urlaub-im-kloster/

Heilsame Orte und Häuser: http://www.heilsame-orte.at/home/

 

Kloster-Gast auf ZEIT sein – Jeder, wie er mag

 

Gäste willkommen im Stift Heiligenkreuz (NÖ): https://www.stift-heiligenkreuz.org/gaeste-willkommen/als-gast-im-kloster

Gästezimmer in Stift Altenburg (NÖ): https://www.stift-altenburg.at/gaestehaus
Zu Gast im Stift Göttweig, ein Erlebnis für Leib und Seele (NÖ):

www.stiftgoettweig.at/site/gastlichkeit/urlaubsowie Genießerzimmer: www.landurlaub.at/stiftgoettweig

 

Gastfreundschaft im Gästehaus im barocken Ambiente des Stiftes Geras (NÖ): www.stiftgeras.at/wp/gemeinschaft/gastfreundschaft/

Tage der Stille oder Urlaub im Kloster in Stift Lilienfeld (NÖ): www.stift-lilienfeld.at/

Gästehaus im Stift St. Florian (OÖ): www.stift-st-florian.at/besucherinfo/gaestehaus.html

Urlaub im Stift Schlägl (OÖ): www.stift-schlaegl.at/buchen/zimmer/

Sei unser Gast im Kloster Stift Seitenstetten (NÖ):www.stift-seitenstetten.at/sei-unser-gast-im-stift-seitenstetten/

Zu Gast im Kloster Stams (Tirol): Nur für Männer: www.stiftstams.at/

Ein etwas anderer Urlaub bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut (K): „Jeder kann, keiner muss!“, ist hier das Motto: www.klosterwernberg.at/gaestehaus/

Gästetrakt im Stift Lambach für persönliche Tage der Stille (Stmk): www.stift-lambach.at

Ruhe und Einkehr – und direkt am Radweg und an der Via Sacra in Stift Reichersberg (OÖ): www.stift-reichersberg.at/uebernachten.html

Gast sein in Kremsmünster (NÖ): www.stift-kremsmuenster.net/klostergemeinschaft/zu-gast-sein

Natur- und Familienurlaub im Kloster:
JUFA Hotel Stift Gurk (K) www.jufa.eu/hotel/gurk/

JUFA Hotel Pyhrn-Priel (OÖ) www.jufa.eu/hotel/pyhrn-priel/

 

Fasten, Detox und Traditionelle Europäische Medizin im Kloster

 

Zentrum für TEM im Curhaus Bad Kreuzen (OÖ): „Beseelte Heilkunst“ aus Europa nach Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp. Mit alten Traditionen und neuen Methoden, z. B. Reflexologie, ­Wickeln, Güssen, Aderlass und Ausleitverfahren. www.tem-zentrum.at/standorte/bad-kreuzen.html

Die Entdeckung der Stille beim Fastenprofi im Weinviertel: Das Kloster Pernegg (NÖ) hat das ganze Jahr über zahlreiche ­Fasten-
Wochen im Angebot, Bewegung inklusive. www.klosterpernegg.at/angebote/

Fasten für Gesunde – im Einklang mit dem Bauchgefühl: Vom Klosterfasten über Entschlacken zum Suppenfasten und Basenfasten. Die ganze Jahresübersicht des Klosters Wernberg (K) unter www.klosterwernberg.at/fasten 

Geführte Fastentage vor Ostern und Weihnachten: u. a. in Stift Altenburg (NÖ), Stift Zwettl (NÖ), Stift Schlägl (OÖ)

Ernährung, die gesund macht, und Nahrung für die Seele mitten in der Natur. Kochstudio, Kraftplätze und Wyda zur Entspannung: Fasten, entgiften und entschlacken im Curhaus Bad Mühllacken (OÖ): www.tem-zentrum.at/standorte/bad-muehllacken.html

Geraser Klosterfasten (NÖ): Suppen- und Saftfasten – mindestens 10 Tage lang und das eingebunden in die Spiritualität des Klosters, aber im eigenen Gästehaus: www.stiftgeras.com/geraser-klosterfasten/

Kräuterwissen und Klostergärten – Auch für einen Ausflug gut

 

Heilende Gastfreundschaft und Hildegard-Kräuter: Kochen, ­backen und sammeln – Wickel und Güsse: Alles mit Kräutern bei den Marienschwestern vom Karmel in den Curhäusern Bad Kreuzen und Bad Mühllacken (OÖ): www.tem-zentrum.at/home.html

Kräuter-Klausur beim Kräuterpfarrer im Stift Geras (NÖ): www.kraeuterpfarrer.at/ und www.stiftgeras.com/klosterklausur/kräuter-klausur

Soziales Arbeitsprojekt im Stiftsgarten und Klosterladen ­­
St. Lambrecht (Stmk): Kräuterkurse, Kräuterladen und der „Garten des Heilens“ in St. Lambrecht: www.domenico-stlambrecht.at

Historischer Hofgarten wie im Paradies im Stift Seitenstetten (NÖ): www.stift-seitenstetten.at/hofgarten-benediktinerstiftrosengarten/

Garten der Religionen, Schöpfungsgarten und ein Garten der Stille. Neu angelegt im Stift Altenburg (NÖ): www.stift-altenburg.at/kultur-tourismus/stiftsgaerten/
Die Gartenanlage und der Stiftspark sind Teil der imposanten, riesigen Barock-Anlage des Stifts Melk (NÖ), Audio Guide!: www.stiftmelk.at

Ein übervoller Kräutergarten und eine wunderschöne Orangerie mit Café des Stiftes Zwettl (NÖ): www.stift-zwettl.at/stift/garten/

Lustgarten und Nutzgarten: Barocke Anlage im Stift St. Paul (K): www.stift-stpaul.at/de/

10/Barock- und Kräutergarten

Österreichweit jedes Jahr: Die lange Nacht der Klostergärten, Sommer 2019.

Ganz auf lautlos stellen: Spiritualität, Schweigen und Exerzitien

 

„Geh in die Stille und du wirst Dich dort finden“: Das Haus der Stille in Heiligenkreuz am Waasen bei Graz (Stmk):www.haus-der-stille.at/

Haus der Besinnung: Ruhe und Kraft in der Natur bei Lofer (S): www.heilsame-orte.at/haus/maria-kirchental/

Stille Klausur mit Digital Detox im Stift Geras (NÖ): www.stiftgeras.com/klosterklausur/stille-klausur/

Spirituelle Seminare im Stift Schlägl (OÖ): www.stift-schlaegl.at/veranstaltungskategorie/kulturelle-veranstaltungen/

Wander-Exerzitien nur für Frauen und „Achtsamkeits-Retreat“: Stift Wernberg (K) www.klosterwernberg.at/angebote/koerper-geist-seele/

Stille Reise zum Ich und Exerzitien für Führungskräfte im Stift ­St. Lambrecht (Stmk): www.schuledesdaseins.at/index.php

Exerzitien im Alltag im Stift Göttweig (NÖ): www.stiftgoettweig.at/site/kalender/kursprogramm

 

Klöster in Bewegung: Wandern, Pilgern und mehr

 

Radfahrer vom Innradweg und Pilger der Via Sacra sind will­kommen (Bett-&-Bike-Partner OÖ) im Stift Reichersberg: www.stift-reichersberg.at/

Hemmapilgerweg und Benediktweg direkt beim Stift Admont (Stmk): www.stiftadmont.at/aussenanlagen/pilgerwege

 

Auf der Via Sacra nach Mayerling:

Start beim Stift Heiligenkreuz (NÖ)
Mit Lamas unterwegs auf dem Jakobsweg: Stift Göttweig (NÖ)

Meditation und Schneeschuhwandern sowie Spirituelles Wandern: Stift Schlägl (OÖ)

Pilgern auf dem österreichischen Jakobsweg: u. a. Stift Herzogen­burg, Stift Lilienfeld, Stift Göttweig, Stift Melk (NÖ)

Wandern und pilgern auf den Spuren der Benediktinermönche: Stift St. Paul (K)

Wallfahrts-Knotenpunkte: u. a. Stift St. Florian (OÖ), Stift Rein (Stmk), Stift Heiligenkreuz (NÖ)

Mariazeller Gründerweg: Von St. Lambrecht nach Mariazell (Stmk)

 

Der österreichische Jakobsweg:

www.weitwanderwege.com/jakobsweg/

Pilgern in Österreich: www.pilgerwege.at/pilgern-oesterreich/

Pilger und Wanderer mit Hund sind im Stift Geras (NÖ) und im Gästehaus des Augustiner Chorherrenstifts St. Florian (OÖ) willkommen.

Gut Essen und Trinken im Kloster

Das Stiftsgasthaus von St. Florian (OÖ) mit riesigem veganen Angebot: www.stiftskeller.co.at

Wunderschön sommers im Innenhof, da ist was los im Stift Kremsmünster (NÖ): www.stiftsschank.at

Die Klosterschnitte ist legendär bei den Busgruppen im Stift Heiligenkreuz (NÖ): www.klostergasthof-heiligenkreuz.at

Das Klostergasthaus Thallern des Stiftes Heiligenkreuz (NÖ): www.klostergasthaus-thallern.at/de/das-klostergasthaus
plus Vinothek

Ein Landgasthaus, wie es sein soll, in Seitenstetten (NÖ): www.stiftsmeierhof.at

Kloster & Bier: Stiftsbrauerei Schlägl (OÖ): www.stiftsbrauerei-schlaegl.at

Täglich geöffnet: Stiftsrestaurant Altenburg (NÖ): www.strobls-catering.at/stifts-restaurant-altenburg

Vinothek und Weingut Stift Klosterneuburg (NÖ): www.stift-klosterneuburg.at/weingut-und-obstgut/weingut/vinothek/