Herbstrock

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Moderner Herbstrock
Leicht ausgestellter zweifarbiger Rock, ganz einfach selbst gemacht. Tehilla Gitterle von Linusch verrät, wie´s funktioniert.

Materialien

Zwei verschiedenfarbige Stoffe nach Wahl aus z. B. Baumwolle oder Leinen. Die Maße für den Schnitt sind inklusive Nahtzugaben und für die Größe S/M ­geeignet. Pro Größe können dem Schnitt beim Vorder- und Rückenteil in der Weite jeweils 2 cm hinzu- oder weggerechnet werden (z. B. wären es bei ­Größe L dann 54 cm bzw. insgesamt 108 cm Taillenweite). Die Länge des Rocks kann individuell ­bestimmt werden.

Außerdem braucht man einen Gummi, der um ca. 8 cm kürzer geschnitten wird als der Taillenumfang. Die Bundbreite = ­­2 × Gummibreite + 2 cm Nahtzugabe + mind. 1 cm Spielraum.

Zubehör: Stift oder Kreide, Maßband, ­Lineal, Nähseide, Stecknadeln, Schere, evtl. Sicherheitsnadel, um den Gummi durchzuziehen, zudem Nähmaschine und Bügeleisen.

1. Die Teile wie angegeben – der Körpergröße entsprechend – auf dem Stoff anzeichnen, ausschneiden und zuerst die Rock- und Bundteile an den Seiten-
nähten bei 1 cm zusammennähen. Die Kanten an den Seitennähten des Rocks versäubern und in eine (beliebige) Richtung bügeln.

2. Die Nahtzugaben der Bund-Seitennähte auseinanderbügeln, dann den gesamten Bund parallel zur Schnittkante mittig so zusammenfalten, dass die Nahtzugaben innen verdeckt sind. Entlang der Bugkante bügeln. Rockteil (oberer Teil, Taille) und Bund (im Bug zusammengelegt) rechts auf rechts aufeinanderlegen, sodass die beiden Seitennähte der jeweiligen Teile und die Stoffkanten genau übereinander liegen. Mit den Stecknadeln ­fixieren. Die fixierten Teile bei 1 cm zusammennähen, aber die Naht nicht ganz schließen, sondern ca. 6 cm offen lassen.

2. Die Nahtzugaben der Bund-Seitennähte auseinanderbügeln, dann den gesamten Bund parallel zur Schnittkante mittig so zusammenfalten, dass die Nahtzugaben innen verdeckt sind. Entlang der Bugkante bügeln. Rockteil (oberer Teil, Taille) und Bund (im Bug zusammengelegt) rechts auf rechts aufeinanderlegen, sodass die beiden Seitennähte der jeweiligen Teile und die Stoffkanten genau übereinander liegen. Mit den Stecknadeln ­fixieren. Die fixierten Teile bei 1 cm zusammennähen, aber die Naht nicht ganz schließen, sondern ca. 6 cm offen lassen.

3. Jetzt den Gummi mithilfe einer Sicherheitsnadel durch die Öffnung im Bund durchziehen und beide Enden wieder zusammenbringen. Die Gummienden bei ca. 1 cm übereinanderlegen und (mit Zickzack oder geradem Stich) gut absteppen.

4. Den Stoffüberschuss beim Gummibund so verteilen, dass sich die restliche Öffnung bei der Naht einfach schließen lässt. Nahtzugabe in Richtung Rockinnenseite bügeln und anschließend zusammen ­versäubern.

4. Den Stoffüberschuss beim Gummibund so verteilen, dass sich die restliche Öffnung bei der Naht einfach schließen lässt. Nahtzugabe in Richtung Rockinnenseite bügeln und anschließend zusammen ­versäubern.

5. Die Rocklänge zweimal bei 1 cm umschlagen und in Richtung Rockinnenseite bügeln. Bei ca. 0,8 cm steppen.

Fertig ist das schöne Teil!

Dirndlbluse

Dirndlbluse

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Dirndlbluse

Dirndln liegen immer im Trend. Wie man eine Dirndlbluse einfach selbst näht, zeigt Irene Novak von Die Dirndlmacherei Austria.

Gutes Gelingen!

So wird´s gemacht:

Materialien: Baumwollstoff, wenn es weniger knittern soll, Stoffe mit 3–5 % Elasthananteil, Baumwollsatin.
Verbrauch: Blusenstoff 0,70 m/1,40 m breit, Satinband 1 m/0,8 cm breit, Schnurgummi 1,40 m/0,3 cm dick, weiße Nähseide.
Sonstiges: Stoffschere, Kopierpapier,Kopierrad, passende Nähseide, Stecknadeln

1. Stoff vorwaschen oder heiß bügeln. Es wird bei doppelter Stofflage zugeschnitten. Rückenteil an den Stoffbruch legen, Vorderteil an das Endel und den Ärmel oberhalb im Fadenlauf auflegen. Nahtzugaben mit Schneiderkreide anzeichnen. Schulter = 2 cm, Arm- und Halsloch = 1 cm, Armkugel = 1 cm, Ärmellänge und Blusenlänge = 2,5 cm.
Zusätzlich werden für den Halsausschnitt Schrägbänder zugeschnitten, 3 cm breit und 80 cm lang. Diese müssen eventuell zusammengenäht werden. Teile zuschneiden und die Nahtlinien mit dem Kopierpapier und dem Kopierrad auf den Stoff übertragen.

2. Vordere Mitte zusammennähen und einen Schlitz in der Länge von ca. 5 cm offen lassen, Nahtzugaben auseinanderbügeln und versäubern. Schulternähte schließen, bügeln und versäubern.

3. Armkugel zwischen den 2 Querzeichen mit der Maschine kräuseln und zusammenziehen.

4. Den Ärmel nun in das Armloch ein­nähen und versäubern. Anschließend wird die Seitennaht von Ärmel und Oberteil zusammengenäht und ebenfalls versäubert.

2. Vordere Mitte zusammennähen und einen Schlitz in der Länge von ca. 5 cm offen lassen, Nahtzugaben auseinanderbügeln und versäubern. Schulternähte schließen, bügeln und versäubern.
3. Armkugel zwischen den 2 Querzeichen mit der Maschine kräuseln und zusammenziehen.
4. Den Ärmel nun in das Armloch ein­nähen und versäubern. Anschließend wird die Seitennaht von Ärmel und Oberteil zusammengenäht und ebenfalls versäubert.
5. Nahtzugabe der Ärmellänge zunächst 1 cm umbügeln und dann nochmals 1,5 cm umbügeln und feststeppen. An der Ärmelnaht einen Schlitz von ca. 2 cm offen lassen, hier wird dann der Gummi eingezogen und zusammengenäht.

5. Nahtzugabe der Ärmellänge zunächst 1 cm umbügeln und dann nochmals 1,5 cm umbügeln und feststeppen. An der Ärmelnaht einen Schlitz von ca. 2 cm offen lassen, hier wird dann der Gummi eingezogen und zusammengenäht.

6.–9. Schrägbänder an einer Seite 0,5 cm umbügeln. Nun wird das Schrägband rechts auf rechts und Kante an Kante an den Halsausschnitt angesteckt und 1 cm breit angenäht. An der Vorderen Mitte wird das Schrägband 1 cm breit eingeschlagen und mitgesteppt. Anschließend das Schrägband zur linken Seite bügeln und an der Kante feststeppen. Dies ist der Tunnel für das Satinband, das mit einer Sicherheitsnadel eingezogen wird.

6.–9. Schrägbänder an einer Seite 0,5 cm umbügeln. Nun wird das Schrägband rechts auf rechts und Kante an Kante an den Halsausschnitt angesteckt und 1 cm breit angenäht. An der Vorderen Mitte wird das Schrägband 1 cm breit eingeschlagen und mitgesteppt. Anschließend das Schrägband zur linken Seite bügeln und an der Kante feststeppen. Dies ist der Tunnel für das Satinband, das mit einer Sicherheitsnadel eingezogen wird.
10. Die Nahtzugabe der Blusenlänge wird zunächst 1 cm umgebügelt und dann nochmals 1,5 cm umgebügelt und festgesteppt. Bei der Vorderen Mitte einen Schlitz von ca. 2 cm offen lassen, hier wird wieder der Gummi eingezogen und zusammengenäht.

10. Die Nahtzugabe der Blusenlänge wird zunächst 1 cm umgebügelt und dann nochmals 1,5 cm umgebügelt und festgesteppt. Bei der Vorderen Mitte einen Schlitz von ca. 2 cm offen lassen, hier wird wieder der Gummi eingezogen und zusammengenäht.

Fertig ist die Dirndlbluse!

Sommerbluse/-kleid

Sommerbluse/-kleid

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Sommerbluse/-kleid

1 Schnitt – 3 Modelle

Dazu brauchst Du:

1,30 m dünnen Baumwoll- oder Jerseystoff
Rüsche je nach gewünschter Länge ×
eine Stoffbreite
Klebeeinlage für den Halsausschnitt

So funktioniert es:

Verwendet werden Materialien wie Viskose, Baumwolle, leichtes Leinen, Viskosejersey oder Seide. Die Längen für Ober- und Unterteil sind individuell nach Körpergröße variabel, ebenso kann die Farbgebung komplett uni, bunt oder zweifärbig gestaltet werden. Die Größe ist in S/M angegeben, aber auch für die Größen S–L tragbar. Für S kann die Taille mit einem Gürtel modelliert werden.

Die Fotoprintstoffe sind mit Motiven aus dem Archiv von Edith Langer gestaltet und von stoffschmie.de bedruckt.

Modell 1
Leichte Sommerbluse aus bedrucktem Kettsatin (Motiv exotische Pflanze) mit
in Hüfthöhe angesetztem unifarbenem Rüschenteil; Oberteil 58 cm, Unterteil 12 cm

Modell 2
Sommerkleid aus Viskosejersey (Motiv Gräser); kurz, mit in Hüfthöhe an-gesetztem Rockteil uni; Oberteil 58 cm, Unterteil 42 cm

Modell 3
Sommerkleid uni in Unterknielänge mit angesetztem Rüschenteil in Viskosejersey
(Motiv Seestadt Aspern); Oberteil 75 cm, Unterteil 30 cm

Zuschnitt:
Vorderteil und Rückenteil im Bug zuschneiden. Arm-ausschnitt und Rüschenlänge 3 cm, Rest 1 cm Nahtzugabe. Die Rüsche hat bei diesem Modell eine Stoffbreite von ca. 1,60 m × 16 cm (fertige Breite 12 cm). Halsbesatz für Vorder- und Rückenteil mit Klebe­einlage verstärken. Am Halsausschnitt einen nicht dehnbaren Vliesstreifen aufbügeln.

Schulternähte am Oberteil und Besatz steppen, versäubern und ins Rückenteil bügeln.

Besatz an den Halsausschnitt stecken, annähen und Kante übersteppen. Besatz nach innen bügeln, die gewünschte Breite zum Absteppen markieren und nähen.

Armausschnitt zuerst 1 cm, dann 2 cm umbügeln und steppen.

Seitennaht im Ober- und Rüschenteil steppen, ver-säubern und ins Rückenteil bügeln. Bei der Rüsche die Länge zuerst 1 cm, dann 2 cm umbügeln und steppen.

Das Rüschenteil an der oberen Kante mit einem Zugsfaden einziehen, auf das Oberteil stecken und gleichmäßig die Weite verteilen. Ansteppen und versäubern. Nahtzugabe nach oben bügeln.

 

Viel Freude beim Nachnähen wünscht Edith Langer!

Beaded flower brooch

Beaded flower brooch

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Beaded flower brooch

Das brauchst du:
Glasperlen in einer oder mehreren Farben
1 größere Perle für die Blumen-Mitte
Draht (am besten 0,6 mm), 1 Broschennadel

So wird es gemacht:

Wir starten mit dem Draht. Schneide ca. 30 cm zu und beginne, die Glasperlen aufzufädeln. Wenn deine Perlen eher größer sind, sollten 12 Stück pro Blüte reichen. Bei kleineren Perlen kannst du mehr verwenden. Die Anzahl der Perlen bestimmt die Größe der Blüte.

Für die Mitte der Blume benötigst du eine größere Perle. Einfach auf eine Seite des Drahtes auffädeln, beide Seiten des Drahtes auf die Rückseite deiner Blume biegen und wieder miteinander verdrehen.

Nun musst du noch die Blume an deiner Broschennadel befestigen. Fädle dafür die beiden Drahtenden jeweils durch die Löcher der ­Broschennadel. Schiebe die Blume und die Broschennadel so nah wie möglich zusammen. Verdreh die beiden Drahtenden 3- bis 5-mal miteinander, schneide die Reste ab und biege das Drahtende flach. Und schon ist deine Perlen-Blumenbrosche fertig!

Positioniere deine aufgefädelten Perlen in die Mitte deines Drahtes, schieb sie soweit es geht zusammen, forme diesen Teil oval und verdreh die beiden Enden deines Drahtes. Am besten 2- bis 3-mal ­verdrehen, nicht öfter, sonst besteht die Gefahr, dass der Draht bricht. Wiederhole Schritt 1 und 2 weitere 4 Male.
So entsteht eine Blume mit 5 Blüten.

Natürlich kannst du diese Blumen auch direkt an deine Kleidung annähen oder Haarspangen und Ohrringe kreieren – die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Wer keine Lust zum eigenen DIY hat, kann das gesamte DIY-Set auch direkt bei uns erwerben: www.sabinna.com/shop/sabinna-how-to-make-a-beaded-flower-brooch-diy-kit

Blouson

Blouson

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Redesign

Blouson

DIY-Anleitung

Das brauchst du:
Hemd, entweder secondhand oder aus deinem oder seinem Kleiderschrank
2 Stück Halbringe aus Metall (3–5 cm)
Schere, Maßband, Schneiderkreide
Stecknadeln, Lineal, Nähmaschine

Designerin: Barbara Holcmann

Vom Halsansatz zwischen 48–50 Zentimeter messen und schneiden, je nachdem, wie lang das Blouson sein soll.

Für den Bund vom verbleibenden Stoff nochmals 2× die Breite der Innenseiten der Halbringe + 2 cm Nahtzugabe für den Bund abmessen und schneiden. Falls es eine Taillierung beim Hemd gibt, die Seitennähte beim Bund gerade abnähen.

Bundlänge laut Zeichnung zuschneiden. Beim Bund die Enden auf beiden Seiten verstürzen, das heißt rechts auf rechts um die Ecke nähen. Eine Seite hat 3 cm und die andere Seite 10 cm Überlänge. Die Ecken knapp schräg abschneiden. Das Hemdoberteil in Falten legen: Am besten in der Rückenmitte eine Hohlfalte und jeweils 2–3 Falten auf jeder Seite im Vorderteil und im Rückenteil in Richtung Rückenmitte legen. Der Abstand der ersten Falte sollte ca. 10 cm von der Kante entfernt sein (siehe Zeichnung).

Jetzt Hemd mit Falten Außenkante auf den Bund stecken und annähen. Die Enden umdrehen und bügeln. Die Nahtzugabe zum Bund bügeln und die Innenseite vom Bund 1 cm umbügeln, stecken und nähen. Jetzt müssen nur noch die Halbringe knapp aufgesteppt werden und fertig ist das neue Blouson!

Wer keine Lust zum eigenen DIY hat – I DO IT FOR YOU: Bring dein oder sein Hemd in mein Atelier und ich nähe dir dein ganz individuelles Blouson.
www.babs-mod.at

Handy Bag

Handy Bag

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Handy bag

Das brauchst du:
ein Stück Leder oder Kunstleder,
neu oder recycelt (aus einer alten Jacke, alten Taschen usw.), 25 × 20 cm
2 Ringe aus Metall (falls vorhanden)
150 cm Schnur, Schere
Maßband, Schneiderkreide
Lineal, Nähmaschine

Designerin: Annamaria Tolvaly

Und so funktioniert’s:

Schneide das Stück Leder nach dem roten Muster zu. Falte die Oberkante beider Teile 3 cm hinunter und nähe sie rechts und links fest.

Schlage anschließend die „Flügel“ um und nähe beide Teile zusammen.
Am Schluß die Schnur durchziehen, fertig!

Cool, einfach und praktisch!

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