Sommerkleid

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Sommerkleid

Ein schöner Rücken kann entzücken! Das luftige Kleid ist ein wahrer Blickfang und für heiße Sommertage die perfekte Wahl!

Von: Sandra Gilles

Materialien:

3 verschiedene Baumwollstoffreste (Hemden/Blusenstoff), insgesamt ca. 1,20 Meter oder ein Uni-Stoff, falls es dezenter werden soll, 2 Träger aus Ripsband/Satinband ca. 2 cm breit und 62 cm lang, Schere, Maßband, Stecknadeln, langes Lineal, Chemiekreide, Nähseide, Nähmaschine und Overlock (Ohne Overlock einfach 2 cm Nahtzugabe rundherum dazugeben und umsteppen) Ein wenig Übung beim Nähen solltest du mitbringen, aber es ist nicht schwierig!

Zuschnitt: 2 quadratische Stoffteile 70 mal 70 cm groß, 1 Dreieck 110 cm lang, 40 cm breit – an der breitesten Stelle und 2 Träger ca. 62 cm lang

Vorbereitung: Schnittmuster herunterladen, Teile zuschneiden und bis auf die Träger rundherum versäubern.

Die zwei 70-cm-Stücke mit der richtigen Stoffseite nach oben aufeinanderlegen und die eingezeichnete Naht steppen.

Das Ganze umdrehen und die zweite Naht wie auf dem Bild steppen. Danach die Nähte bzw. die entstandenen Rauten aus­einanderbügeln (die große Raute sieht nach außen, die kleine Raute nach innen).

Die kleinere Raute im Rückenteil feststeppen, die größere Raute bleibt lose und soll nach außen sichtbar sein.

Das zugeschnittene Dreieck wie auf dem Bild im Rückenteil unten feststeppen.

Jetzt müssen nur mehr die Träger an das Vorderteil gesteppt werden, dann alles bügeln und fertig ist das zauberhafte Kleid!

Wer nicht die Zeit oder Geduld hat, es selbst zu nähen: Das Kleid (one size) ist in mehreren Farben online erhältlich unter: www.sandragilles.com/store

Triangel-Bustier

Triangel-Bustier

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Triangel-Bustier

Ihren Namen verdanken Triangel-BHs der dreieckigen Form ihrer Körbchen, die sie gleichzeitig zu einem modischen Hingucker machen!

Von: Michala Babčanová

Materialien:

Stoff mit Körper und 5 % Elastan, Gummis in den Breiten 4 cm, 1 cm und 0,4 cm, Gewebeband 0,4 cm, Fixierbare Einlage 2 cm

Schnittmuster herunterladen, ausdrucken, ausschneiden, auf den doppelt gelegten Stoff legen und mit Stecknadeln feststecken. Anschließend alle 4 Abnäher mit Kreide anzeichnen und den Stoff für die Cups mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiden. Dann noch bei den inneren Cups die seitlichen Kanten 0,2 cm zurückschneiden. Eine Größentabelle findest Du hier.

Die Abnäher der inneren Cups abstecken und abnähen, danach Richtung Mitte bügeln und steppen. Die vorderen Cups abstecken, aber nicht komplett abnähen, sondern nur auf einer Länge von 1 cm vom Rand weg. Danach in Richtung außen bügeln.

Der vordere und hintere Cup wird an den Seiten zusammengenäht (gerader Stich, 1 cm). 1 cm vor der Spitze aufhören, sodass eine Lücke für den Träger bleibt. Dann den 0,4-cm-Gummi leicht anhalten und möglichst knapp an der Naht auf die Nahtzugaben der inneren Cups aufnähen.

Der vordere und hintere Cup wird an den Seiten zusammengenäht (gerader Stich, 1 cm). 1 cm vor der Spitze aufhören, sodass eine Lücke für den Träger bleibt. Dann den 0,4-cm-Gummi leicht anhalten und möglichst knapp an der Naht auf die Nahtzugaben der inneren Cups aufnähen.

Auf rechts drehen und die Nahtzugaben von außen zum inneren Cup hin absteppen. Danach die Kanten glatt bügeln.

Für den Träger den 1 cm breiten Gummi auf ca. 36 cm (inkl. 2 cm Nahtzugabe) abschneiden. Die genaue Länge am besten nach einem eigenen BH messen. Zwei 4,2 cm breite Stoffstreifen in doppelter Gummilänge zuschneiden. Längs auf links in die Hälfte falten und mit 1 cm Nahtzugabe zu einem Schlauch nähen. Nahtzugaben auf die Hälfte zurückschneiden, Schlauch auf rechts stülpen, den Gummi einfädeln und regelmäßig drapieren. Die fertigen Träger werden in die auf links gedrehten Cups und durch die vorgesehene Lücke gesteckt und auf 1 cm abgenäht. Danach noch die Nahtzugaben der Cups seitlich der Spitze leicht zurückschneiden.

Für den Träger den 1 cm breiten Gummi auf ca. 36 cm (inkl. 2 cm Nahtzugabe) abschneiden. Die genaue Länge am besten nach einem eigenen BH messen. Zwei 4,2 cm breite Stoffstreifen in doppelter Gummilänge zuschneiden. Längs auf links in die Hälfte falten und mit 1 cm Nahtzugabe zu einem Schlauch nähen. Nahtzugaben auf die Hälfte zurückschneiden, Schlauch auf rechts stülpen, den Gummi einfädeln und regelmäßig drapieren. Die fertigen Träger werden in die auf links gedrehten Cups und durch die vorgesehene Lücke gesteckt und auf 1 cm abgenäht. Danach noch die Nahtzugaben der Cups seitlich der Spitze leicht zurückschneiden.

Für das Band, das um den Brustkorb gehen soll, das breite Gummiband abmessen, so dass es nicht zu eng sitzt, aber auch nicht zu locker, da es ja auch ein bisschen Halt bieten soll. Den Stoff 10,5 cm breit und wieder in doppelter Gummilänge zuschneiden. Das Gummiband zu einem Ring schließen, indem die Enden Kante auf Kante mit Zick-Zack Stich zusammengenäht werden. Den Bund ebenfalls zu einem Ring zusammennähen (1 cm Nahtzugabe, auseinander bügeln). Danach kräuselt ihr beide Kanten jeweils doppelt mit dem größten 4er-Stich an der Nähmaschine: die später außen liegende auf 0,5 cm und 1,5 cm von der Kante, die innere auf 0,5 cm und 2 cm. Anschließend zieht ihr die Fäden, bis der drapierte Bund die Länge des Gummibandes hat.

Als nächstes markiert ihr die Mitte des gezogenen Bandes mit einer Stecknadel, setzt links und rechts davon im Abstand von 1 cm voneinander die Cups an der Kante vom Band an, die außen liegen soll (die vorderen Kanten der Cups zeigen zur Mitte) und steckt diese fest. Näht sie mit 0,7 cm Nahtzugabe an das Band. Zur Verstärkung der Mitte zwischen den Cups wird dort zusätzlich ein ca. 5cm langer Streifen von einem Gewebeband aufgenäht. Nun das Gummiband rundherum so auf die Nahtzugabe (auf der Seite vom Band) legen und anstecken, dass es knapp unterhalb der Cups-Naht liegt, bzw. beim restlichen Band genau so weit überlappend (ca. 0,6 cm). Dann am oberen Rand des Gummibandes rundherum mit einem 4er-Stich fixieren. Danach noch die BH-Träger jeweils ca. 8 cm vom hinteren Ende der Cups annähen.

Als nächstes markiert ihr die Mitte des gezogenen Bandes mit einer Stecknadel, setzt links und rechts davon im Abstand von 1 cm voneinander die Cups an der Kante vom Band an, die außen liegen soll (die vorderen Kanten der Cups zeigen zur Mitte) und steckt diese fest. Näht sie mit 0,7 cm Nahtzugabe an das Band. Zur Verstärkung der Mitte zwischen den Cups wird dort zusätzlich ein ca. 5cm langer Streifen von einem Gewebeband aufgenäht. Nun das Gummiband rundherum so auf die Nahtzugabe (auf der Seite vom Band) legen und anstecken, dass es knapp unterhalb der Cups-Naht liegt, bzw. beim restlichen Band genau so weit überlappend (ca. 0,6 cm). Dann am oberen Rand des Gummibandes rundherum mit einem 4er-Stich fixieren. Danach noch die BH-Träger jeweils ca. 8 cm vom hinteren Ende der Cups annähen.

Zum Schluss legen wir das gezogene Band um das Gummiband. Je nach Material und Dicke des Gummibands bügeln wir die äußere Kante ca. 1,5 cm nach innen um. Um das zu erleichtern, kann man vorher auf ca. 2 cm eine fixierbare Einlage aufbügeln. Dann verstürzen wir die innere Kante des Bunds. Dazu wird die nach innen gebügelte Kante erst 0,1 cm unterhalb der Bundkante (damit sie nicht übersteht) angeheftet. Danach mit 3-fach Zick Zack Stich gesteppt. Nun noch alle Hilfs- und Ziehfäden herausnehmen bzw. durch erstmaliges Aufdehnen zerreißen.

Fertig! Der Sommer kann kommen.

Bindegürtel

Bindegürtel

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Bindegürtel

Dieser elegante Bindegürtel peppt einfach jedes Kleidungsstück auf und ist auch für „Nicht-Nähprofis“ machbar. MARINA Kinzer zeigt, wie´s funktioniert!

Materialien:

Für die Größen 36–44: Baumwollstoff oder Leinen ca. 40 cm, 130–140 cm Stoffbreite Bügeleinlage (Vlieseline): ca. 10 cm breit × 100 cm lang.

Schnittmuster für den Bindegürtel laut Skizzen-Maßen zeichnen, Stoff bügeln und danach die Gürtelteile aus dem Stoff zuschneiden. An allen Kanten 1 cm Nahtzugabe (NZ) hinzufügen. Zusätzlich zwei Streifen Stoff für die Bindebänder wie folgt zuschneiden: 6 cm breit, 118 – 120 – 122 – 124 – 126 cm lang (inkl. NZ).

Gürtelteil mit der Einlage verstärken (aufbügeln). Nähte mit geradem Stich nähen, das Versäubern der NZ ist nicht notwendig. Teile mit Stecknadeln oder Klammern zusammen­setzen. Die Bindebandstreifen in der Längsrichtung links auf links einfalten, bügeln und in Längsrichtung knappkantig absteppen. Gürtelteile rechts auf rechts aufeinanderstecken. In den Bindegürtel die Gürtelteile längs zu den Enden hineinlegen und ebenfalls feststecken. Kante nähen, dabei in der unteren Mitte eine Wendeöffnung lassen und vorsichtig die Gürtelbänder an den Enden mitnähen. NZ an allen Kanten um 0,5 cm zurückschneiden.

Zum Abschluss den Bindegürtel wenden, bügeln und die Wendeöffnung knappkantig von Hand oder mit der Nähmaschine schließen.

Fertig!

Fertig!

Gold-Ohrringe

Gold-Ohrringe

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Gold-Ohrringe

Mit ein bisschen Geschick kann man sich diese besonders bezaubernden Ohrringe selbst machen. Tamara Toller von Dear Mara zeigt, wie’s funktioniert!

Materialien

Glasperlen in unterschiedlichen Größen (1,3-2 mm), Swarovski-Kristalle in 3mm, Ring mit 3mm Durchmesser, Gliederkette, Ohrhaken in Gold, Faden, Nadel

Zuerst muss der Faden mit einem Knoten am Ring befestigt werden. Anschließend werden die Glasperlen mit der Brick-Stitch-Methode an den Ring geknüpft.

In einem zweiten Schritt werden abwechselnd Swarovski-Kristalle und goldene Glasperlen an die Perlen der ersten Reihe genäht.

Für die dritte Reihe werden 1,3 mm große Glasperlen (wir nehmen jene des japanischen Traditions-unternehmens Miyuki) verwendet.

Die vierte Reihe besteht aus 24-Karat-vergoldeten Perlen. Hier muss man darauf achten, dass in diese Reihe die Gliederkette eingebaut wird, denn diese wird das Verbindungsstück zum Ohrhaken.

Die vierte Reihe besteht aus 24-Karat-vergoldeten Perlen. Hier muss man darauf achten, dass in diese Reihe die Gliederkette eingebaut wird, denn diese wird das Verbindungsstück zum Ohrhaken.

Zum Schluss ist ein Swarovski-Kristall in der Mitte des Rings zu platzieren, dann den Haken mit der Gliederkette verbinden. Und schon hat man einen handgefertigten Ohrring!

Zum Schluss ist ein Swarovski-Kristall in der Mitte des Rings zu platzieren, dann den Haken mit der Gliederkette verbinden. Und schon hat man einen handgefertigten Ohrring!

Bento Bag

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Bento Bag

Diese Stofftasche ist super einfach und schnell zu machen. Der eigentliche Schnitt ist eine Legevariante, und mit nur zwei Nähten ist der Sack bereits fertig. Kasia versäubert zusätzlich die Kanten und näht einen breiten Henkel dazu.

von: Lenslow / Kasia Baginska

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Bento Bag

Diese Stofftasche ist super einfach und schnell zu machen. Der eigentliche Schnitt ist eine Legevariante, und mit nur zwei Nähten ist der Sack bereits fertig. Kasia versäubert zusätzlich die Kanten und näht einen breiten Henkel dazu.

Von Lenslow / Kasia Baginska

Materialien:

Stoff: ca. 150 cm × 50 cm, Stecknadeln, Faden, Schere, Schneiderkreide. Vorbereitung: Im ersten Schritt schneidet man ein Stoff-Rechteck 105 cm × 35 cm und einen 8 cm × 40 cm Stoffstreifen zu.

Das Rechteck wie abgebildet aufteilen und die Linien mit Schneiderkreide markieren.

Die Stoffbahn wie abgebildet zusammenlegen.

Die rechte Seite zur Mitte hin falten und mit der anderen Seite feststecken.
Das Gleiche auf der anderen Seite wiederholen.
Den Rand der Tasche umnähen oder versäubern.
Die Stoffkanten zusammennähen und nach innen biegen. So ergibt sich eine saubere Kante.

Die Henkel-Seitenränder umbiegen und füßchenbreit absteppen.

Den Henkel an der Tasche festnähen.

Fertig!

Military Clutch

Military Clutch

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Military Clutch

Wir verarbeiten für diese Clutch jeweils ein Stück von einem alten Militärseesack und einem Zelt. Man kann hier aber auch alte Jeans, eine ausrangierte Reisetasche oder sogar eine Luftmatratze verwenden.

Von: Beware of Mainstream / Miso Curcic de Jong

So wird es gemacht:

Materialien: 2 quadratische Stücke Stoff für außen und innen, ca. 36 x36 cm, 1 Gürtelschnalle, 2,5 cm breit, 1 Stück Gurtband, ca. 28 cm lang, das durch die Schnalle passt.

Vorbereitung: Futter und Oberstoff je 36 × 36 cm zuschneiden. Auf der rechten Stoffseite des Oberstoffs 15 cm von der unteren Kante entfernt als Markierung einen Heftfaden einziehen und auf der Hälfte der Strecke die Mitte markieren.

Ca. 10 cm vom Gurtband abschneiden, die Enden mit dem Feuerzeug versiegeln, durch die Schnalle ziehen und mittig auf die markierte Linie stecken, sodass die Schnalle auf dem kürzeren Teil der Tasche liegt. Gurtband auf beiden Seiten quadratisch aufsteppen und gut verriegeln.

Die beiden Stoffstücke links auf links auf­einanderlegen, mit Nadeln fixieren und füßchenbreit (ca. 0,75 cm) vom Rand ringsum aufeinandersteppen.

Die Tasche auf der Markierungslinie umklappen, mit Nadeln fixieren und die Seiten auf der bereits gesteppten Linie und ein zweites Mal knapp daneben festnähen.

Das restliche Gurtband an den Enden mit dem Feuerzeug versiegeln. Mittig auf der Klappe ca. 5 cm hoch rechteckig festnähen und gut verriegeln. Den Heftfaden entfernen.

Fertig!