Falten Wickelrock

Falten Wickelrock

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Wickelrock

Durch die individuelle Bindung wächst dieser Wickelrock praktisch mit und passt sich der Figur einfach an, egal, ob wir gerade ein paar Kilos mehr oder weniger auf den Rippen haben. Die Designerin MAGDALENA LEITNER zeigt, wie´s funktioniert.

Materialien:

Je nach Rocklänge und Größe: ca. 2 m feiner, leichter Stoff (hier: Viskoseleinen)
Zuberhör: Nähseide, Kantenband oder einen Streifen Einlage, Backpapier, Schere, Nadeln.

Die Naht in der hinteren Mitte schließen und versäubern (zickzack oder mit der Overlock). Die Längen- und Seitennähte doppelt umbügeln und kantig absteppen.

3 cm breite Falten einlegen (Tipp: Von der hinteren Mitte beginnen, um die Naht im Faltenbruch verstecken zu können).

Im nächsten Schritt den Bund fixieren und eine der Längsseiten bei 1 cm umbügeln.

Den Bund an die Falten stecken (1 cm über das Rockteil stehen lassen) und bei 1 cm ansteppen. Anschließend die Nahtzugabe in den Bund bügeln.

Die Bänder rechts auf rechts an den Bund steppen, Bänder verstürzen und flach bügeln.

Zuletzt die umgebügelte Kante des Bundes an die Innenseite des Rockes steppen.

Fertig ist das schöne Stück!

Wickelhose

Wickelhose

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Wickelhose

Dieser luftige Wickelhose ist perfekt für sonnige Frühlingstage. Do it yourself mit Viktoria Peschl von PV Vienna!

Materialien:

1,2 m Baumwoll- oder Lyocellstoff (hier: Baumwollpiqué), besonders hübsch mit leichteren, fließenden Stoffen, Nähseide, Pack- oder Seidenpapier, Schere, Stecknadeln, Stoffbändchen. Bevor es losgeht: Papierschnitt auf den doppelt gelegten Stoff legen und entweder mit Gewichten beschweren oder mit Stecknadeln feststecken. Anschließend die Abnäher bezeichnen und den Stoff mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiden.

Die Abnäher steppen und in Richtung der Kreuznaht (Gesäßnaht) bügeln. Die Schrittnaht mit der Overlock versäubern (dabei 0,5 cm wegschneiden). Für den Fall, dass keine Overlock vorhanden ist, kann alternativ auch die Kreuznaht mit geraden Stichen geschlossen werden; danach die Nahtzugaben mit Zickzackstichen endeln. Nun die Naht entweder mit der schöneren Versäuberungsseite nach oben auf eine Seite bügeln oder auseinanderbügeln (je nachdem, welche Verarbeitung gewählt wurde).

Im nächsten Schritt die Kanten zweimal umbiegen (nur Saum- und vertikale Kanten, oben wird später noch das Band angenäht) und kantig absteppen.

Das Band in der Hälfte vorbügeln und offen von rechts an das Rückenteil ansteppen (dabei darauf achten, dass die Mitte des Bandes bei der Rückenmitte liegt). Nun das Band an den überschauenden Enden verstürzen: Dazu rechts auf rechts zusammenlegen und mit einer Rundung zur Spitze hin zusammennähen.

Anschließend mit einem Stäbchen umdrehen und bügeln.

An der noch offenen Stelle innen die Nahtzugabe einschlagen, feststecken und kantig absteppen.

Am Vorderteil die obere Kante auch zweimal einschlagen und kantig absteppen. An den Enden jeweils ein schmales Bändchen mitnähen. Abschließend die gesamte Hose endbügeln.

Walkloden Sweater

Walkloden Sweater

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WOHLFÜHL-

SWEATER

Dieser kuschelige Sweater ist perfekt für kühle Wintertage! Do it yourself – Frau Fröhlich verrät, wie´s funktioniert.

Materialien:

1,20 m Walkloden, 1,50 m breit, 60 cm Kontraststoff, 50 cm lang, Nähseide, Maßband, Schneiderkreide, Stecknadeln, Schere, Nähseide, eventuell ein Ärmelholz zum Bügeln

Schnitt auf den Stoff legen und mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiden. Vordere und rückwärtige Mittelnaht zusammenstecken und nähen. Darauf achten, dass die Schnittkanten exakt aufeinander treffen.

Schnitt auf den Stoff legen und mit 1 cm Nahtzugabe zuschneiden. Vordere und rückwärtige Mittelnaht zusammenstecken und nähen. Darauf achten, dass die Schnittkanten exakt aufeinander treffen.

Nähte auseinanderbügeln und die Nahtzugaben spitz wegschneiden. Vorderteile rechts auf rechts legen (Nahtzugaben außen, schöne Stoffseiten zueinander schauend) und die Schulternaht erst feststecken und dann nähen. Am Halsausschnitt die Nahtzugaben spitz wegschneiden.

Nähte auseinanderbügeln und die Nahtzugaben spitz wegschneiden. Vorderteile rechts auf rechts legen (Nahtzugaben außen, schöne Stoffseiten zueinander schauend) und die Schulternaht erst feststecken und dann nähen. Am Halsausschnitt die Nahtzugaben spitz wegschneiden.

Die Ärmel rechts auf rechts mit der Schulterbezeichnung an die Schulternaht feststecken. Ärmel zwischen den Armlochbezeichnungen feststecken und nähen.

Nähte auseinanderbügeln. Nahtzugabe verlaufend in die Schnittkante bügeln.

Die Näharbeit hat nun die Form eines dicken, verbeulten Kreuzes.

Seitennähte und Ärmelnähte stecken und nähen. Darauf achten, dass das Achselkreuz und die Schnittkanten exakt aufeinander treffen. Nähte auf einem Ärmelholz auseinanderbügeln und die Nahtzugaben wieder spitz wegschneiden.

Sweater wenden und voilà – fertig!

Kleines Schwarzes

Kleines Schwarzes

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Kleines Schwarzes

Erstmals für jede Frau zum einfachen Selbstmachen: Unter der Anleitung von Alina Dax erstellt
Miss Vienna Beatrice Körmer ihr persönliches ‚Kleines Schwarzes‘

Materialien

1,30 m elastischer schwarzer Stoff (z. B. Jersey oder Merino) in Stoffbreite 150 cm, Vlieseline für den Besatz, schwarzer Zwirn

 

Den Stoff großflächig bügeln (das verhindert eventuelle Faltenbildung). Den Schnitt auf die gefaltete Stoffbahn auflegen und mit Gewichten fixieren. Vorderteil entlang der Stoff-Falte auflegen (1 Teil), Rückteil daneben (2 Teile) und Nahtzugabe (ca. 1 cm) rund um den Schnitt anzeichnen.

Den Stoff mit der Stoffschere entlang der Linien ausschneiden, den Stoff dabei mit der anderen Hand niederdrücken. So ergeben sich insgesamt 3 Teile (1 Vorderteil, 2 Rückteile).

Den Stoff mit der Stoffschere entlang der Linien ausschneiden, den Stoff dabei mit der anderen Hand niederdrücken. So ergeben sich insgesamt 3 Teile (1 Vorderteil, 2 Rückteile).

Nun zunächst die Rückteile zusammennähen, dann den Vorderteil auf die Rückteile auflegen und entlang der Ärmel über die Schultern zusammennähen. Im Anschluss alle Nähte bügeln.

Anschließend den Besatz zuschneiden (ca. 6-cm-Streifen entlang des Ausschnittes).

Den Besatz mit Nadeln am Ausschnitt fixieren und mit einer Zick-Zack-Naht (falls keine Coverlock vorhanden) rundherum annähen. Schritt 5 für die beiden Ärmel wiederholen – fertig!

Alinas Profitipp:

Um zu verhindern, dass sich die Nähte beim Bügeln auf den Stoff durchdrücken und sich unschöne Muster ergeben, einfach ein Papier dazwischen legen.

Ohrringe

Ohrringe

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Amethyst Ohrringe

Wunderschöne Amethyst-Ohrringe einfach selbst machen. Wie das funktioniert, zeigt Teje Waidmann in wenigen Schritten!

So wird es gemacht:

Du brauchst einen Amethyst groß, facettiert, Iolith (blaugrau), facettiert, Süßwasser-Perle, grau 925 Silberdraht mit 1,0 mm und 0,5 mm Durchmesser, 2 silberne Quetsch- perlen. Werkzeug: Flachzange, Rundzange, Seitenschneider

Mit der Rundzange eine möglichst kleine Öse biegen und eine silberne Quetschperle auf den 0,5 mm dicken Draht fädeln. Dann den großen Amethyst auf den Draht fädeln und eine weiter kleine Öse biegen. Das Ende der Öse mit der Flachzange festhalten und die Öse durch 2-maliges Umwickeln mit dem Draht schließen, das Ende mit dem Seitenschneider abzwicken.

Jetzt werden die Ohrring-Aufhänger gefertigt. Dazu den 1 mm dicken Draht zu einer kleinen Öse formen.

Eine Öse mit ca. 6 mm Durchmesser biegen und einen Stein auffädeln. Das Ende der Öse wieder umwickeln. Mit dem Seitenschneider den Draht durchtrennen – die flache Iolith-Steinperle auffädeln und die nächste kleine Öse formen und durch 2-maliges Umwickeln des Drahtes fixieren. Das Ganze 2-mal mit den anderen Steinen bzw. Perlen wiederholen. Der hängende Teil des Ohrrings ist nun komplett.

Die individuelle Form der Ohrring-Aufhängung entsteht. Je nach Platzierung des gestochenen Loches am Ohrläppchen müssen die beiden Ohrring-Haken justiert werden, damit die Proportion und der Sitz perfekt passen.

Fertig ist das schöne Stück!

Abendbeutel

Abendbeutel

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Abend-Tascherl

Dieser schicken Beutel ist nicht nur am Abend
ein Hingucker! Do it yourself!
Nina Kainz von Ninas Needles verrät,
wie´s funktioniert.

So wird es gemacht:

Dazu braucht man: 25cm Stoff, 25cm Futter, 60cm Schrägstreifen,150cm Kordel. Für die Qualität des Oberstoffes passende Fixiereinlage.

Die Rechtecke jeweils an der 22cm langen Seite zu einem Kreis schließen. Dafür wird der Stoff mit der rechten Stoffseite innenliegend gefaltet und entlang der 22cm Kante mit einer Nahtzugabe von 1cm gesteppt. Beim Futterstoff mittig eine Öffnung von etwa 5cm lassen.

Nun entlang der unteren Kante mit großen Stichen 2x im Abstand von 5mm und 10mm der Kante steppen. Beginn und Ende der Stepps nicht vernähen und einen etwas längeren Anfangs- und Endfaden hängen lassen. An diesen Fäden wird gezogen, wodurch sich die Kante einkräuselt.

Oberstoff und Futter durch die Öffnung im Futter auf die rechte Stoffseite drehen und die obere Kante einbügeln.

Die 60cm Kante in 4 gleich lange Teile teilen und beim Kreis die Viertel bezeichnen. ¼ Rechteck auf ¼ Kreis stecken. An den Anfangs- und Endfäden ziehen bis sich die 60cm Kante auf den Kreisumfang reduziert hat. Feststecken & steppen.

Die obere Kante halbieren und markieren. Im Abstand von etwa 4cm zur oberen Kante ein Schrägband aufnähen. Hierbei Öffnungen bei den Markierungen für die Kordel lassen.

Oberstoff und Futter entlang der oberen Kante verstürzen. Hierfür rechte Stoffseite auf rechte Futterseite legen und mit einer Nahtzugabe von 1cm steppen.

Kordel einfädeln (2x durch die ganze Runde schieben) und Kordelende mit Kordelanfang verknoten. Bei den Öffnungen der aufgenähten Schrägbänder Schlaufen bilden.